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Ecuador & Galapagos
Gruppenreisen
  • 8-15 Teilnehmer
  • feste Reisetermine
  • aktiv & erlebnisreich
  • deutsche Reiseleitung
Individualreisen
  • ab 1-2 Personen
  • individuelle Termine
  • maßgeschneiderte Reisen
  • wählbare Hotelklassen

Reiseziel Ecuador & Galapagos

Darum ist Ecuador & Galapagos eine Reise wert

Wollten Sie schon immer mal in einem Kanu den wild bewachsenen Dschungel erkunden und dabei seltene Tiere entdecken? Oder mit neugierigen Seelöwen im azurblauen Meer der Galapagos Inseln abtauchen? Möchten Sie unbedingt einmal einen schneebedeckten Vulkan erklimmen und von ganz oben das atemberaubende Panorama genießen? Oder das Treiben auf bunten, ganz ursprünglichen indigenen Märkten in wunderschöner Andenkulisse erleben? Oder wie wäre es durch die Gassen einer der schönsten kolonialen Altstädte zu schlendern? In Ecuador und auf den bezaubernden Galapagos Inseln können Sie auf unseren Reisen all das erleben und noch so viel mehr.

Diese Highlights erwarten Sie in Ecuador

Ecuador ist so anders. Denn in keinem anderen Land gibt es so viele Lebensformen auf engstem Raum. Ob auf den paradiesischen Galapagos Inseln, im tiefen Amazonas Regenwald, oder in den immergrünen Bergwelten: In Ecuador gibt es eine fantastische, artenreiche Tierwelt und eine kontrastreiche Natur zu entdecken. Für Natur- und Tierfans ist eine Ecuador und Galapagos Rundreise einfach ein Muss! Aber auch kulturell ist Ecuador eine Reise wert. Mit den sehenswerten kolonialen, unter UNESCO-Schutz stehenden Altstädten von Quito und Cuenca, einer farbenfrohen indigenen Hochland-Kultur und einer sehr gastfreundlichen und herzlichen Bevölkerung bieten Ecuador Rundreisen alles was Ihr Herz begehrt.

Die paradiesischen Galapagos Inseln

Westlich der ecuadorianischen Küste liegen die weltberühmten Galapagos Inseln. Und diese sind nicht ohne Grund auf der ganzen Welt beliebt. Denn hier erleben Sie neugierige und sehr zutrauliche Tiere, die Sie schon ganz gespannt erwarten. Möchten Sie mit Seelöwen im Meer schnorcheln? Oder den Balztanz der Blaufußtölpel zu Ihren Füßen erleben? Möchten Sie Jahrhunderte alte Riesenschildkröten in freier Wildbahn erleben? Oder den tollpatschigen Landeversuchen der Albatrosse zusehen? Wenn Sie auf die Galapagos Inseln reisen, werden Sie wunderschöne, unvergessliche Momente mit einer einzigartigen Tierwelt mitten im letzten Paradies unserer Erde erleben.

Weitere Ecuador Reise Highlights

  • Der Nationalpark Cotopaxi mit dem höchsten, aktivsten Vulkan der Erde
  • Die pulsierende Millionenmetropole und Landeshauptstadt Quito
  • Der dicht bewachsene Amazonas Regenwald
  • Der Bergnebelwald mit der artenreichsten Vogelwelt der Erde
  • Wunderschöne Kraterlagunen
  • Bunte Indigene Märkte
  • Die berühmte Straße der Vulkane
  • Und nicht zuletzt die herzerwärmende Freundlichkeit der Bevölkerung

Die beste Zeit für Ecuador Reisen

Ecuador und die Galapagos Inseln kann man das ganze Jahr über bereisen. Denn durch die direkte Lage am Äquator bleibt das Klima durchgehend im sommerlich, angenehmen Bereich. Typische Jahreszeiten wie in Deutschland gibt es hier nicht. Stattdessen wird nur zwischen Regen- und Trockenzeit unterschieden. Die niederschlagsreichste Zeit im Hochland umfasst die Monate Januar bis April. Weitgehend trocken bleibt es dagegen zwischen Mai und November. Die beste Reisezeit für die Galapagos Inseln ist zwischen Januar und Juni, bei viel Sonnenschein, recht ruhiger und wärmerer See, aber auch kurzen und starken Regenschauern. Genauere Informationen zur besten Reisezeit in den verschiedenen Regionen, finden Sie in unserer Reiseinformation für Ecuador Reisen und Ecuador Rundreisen.

Unser Reiseangebot für Sie

Neben unseren liebevoll zusammengestellten Kleingruppenreisen zu festen Terminen, können Sie Ihre Reise auch ganz nach Ihren Wünschen mit einer Individualreise, Rundreisen und Reisebausteinen gestalten (lassen). Möchten Sie Ecuador lieber flexibel und auf eigene Faust erkunden? Dann finden Sie bei unseren Mietwagenreisen genau das Richtige. Zu unserem Ecuador-Reise-Repertoire gehören natürlich auch die Highlights Galapagos-Kreuzfahrten sowie das beliebte Galagapos-Inselhopping, das wir Ihnen als einziger deutscher Reiseveranstalter mit unseren Büros vor Ort selbst organisiert anbieten.

Papaya Tours: Wir beraten Sie gerne

Sie möchten gerne Ecuador erleben, sind sich aber noch nicht ganz sicher, welches Reiseangebot für Sie richtig ist oder wann Sie am besten verreisen? Keine Sorge. Unsere Experten für Ecuador und die Galapagos Inseln helfen Ihnen gerne dabei, einen rundum schönen Urlaub zu erleben. Rufen Sie uns jetzt an unter der 02 21/35 55 77-0 oder schreiben Sie uns bequem über unser Kontaktformular. Wir freuen uns auf Sie!

Alle Highlights im Überblick
Das bekannteste Highlight Ecuadors überhaupt sind die nach dem sattelförmigen Panzer einiger Riesenschildkröten benannten Galapagos Inseln. 1.000 km westlich vom Festland gelegen, haben diese Inseln eine lebendige Geschichte hinter sich. Nicht umsonst wurden Sie einst als die „verzauberten Inseln“ bezeichnet. Durch starke Strömungen scheinen sie dauernd Ihre Lage zu verändern. Die ersten Seefahrer, die dort landeten, müssen sich in die Urzeit versetzt gefühlt haben. Auf der verzweifelten Suche nach Wasser trafen sie dort Riesenechsen und Riesenschildkröten, die ein Vielfaches von ihnen selber wogen, Tiere und Pflanzen, die sie noch nie zuvor gesehen haben. Später wurden die abgeschiedenen, vulkanischen Inseln zum Versteck für Piraten, noch später dann zu einem gefürchteten Gefängnis. 1959 wurde diese Inselgruppe dann endlich zum Naturschutzgebiet erklärt. Auf Galapagos fühlt man sich in eine andere Welt versetzt, in der Kakteen so hoch wie Bäume wachsen und die Tiere keinerlei Scheu zeigen. Auch die glasklare Unterwasserwelt beeindruckt mit Korallen und Fischschwärmen.
Ecuador ist bekannt für seine kontrastreiche Vielfältigkeit auf engstem Raum. Vom ewigen Eis auf über 6.000 m bis hinunter in den tropischen Regenwald und der Küste, wird die Natur in zahlreichen Nationalparks geschützt. Im folgenden möchten wir Ihnen die sehenswertesten Orte kurz vorstellen.
Auf dem Weg von Quito über die Panamericana Richtung Süden gelangt man zum beeindruckenden Cotopaxi Nationalpark. Der Namensgeber, der Cotopaxi, ist mit 5.900 m der höchste noch aktive Vulkan der Erde. Dies zeigt er rund alle hundert Jahre durch gewaltige Eruptionen. Seine Lavaströme flossen bis zum Regenwald und der Ascheregen erreichte den Pazifik. Der Cotopaxi ragt so majestätisch in den Himmel, dass es nicht weiter verwundert, dass er von früheren Kulturen als Gottheit verehrt wurde. Er ist von Quito aus in zwei bis drei Autostunden zu erreichen. Ein Geländewagen kann Sie bis zum „Parkplatz“ auf 4.500 m bringen. Von dort aus sind es noch 300 nicht sehr einfache Höhenmeter bis zur Schutzhütte.
Besuchen Sie den Nationalpark am besten vor 9 Uhr morgens. Später am Tag ist der Vulkan oft von Wolken verhüllt und lässt sich oft nur noch erahnen. Trinken Sie außerdem viel Wasser, damit die Höhe Ihnen nicht allzu sehr zusetzt.
Auf der Straße von Quito zur Ölstadt Lago Agrio im Regenwald liegt kurz nach dem höchsten Punkt auf 4.300 Meter Höhe das Städtchen Papallacta. Die Geschichte des Ortes und der Straße sind noch jung: Erst als Öl im Regenwald gefunden wurde, wurde schnell ein Zugang gebaut. Dementsprechend abenteuerlich ist die Straße, die in den Ort führt. Die Landschaft, die die Straße säumt, ist die Reise jedoch wert. In Papallacta laden zahlreiche Bäder zum Verweilen ein.
Um die idyllische Stimmung in vollen Zügen genießen zu können, sollte man sich früh und am besten nicht am Wochenende auf den Weg machen. Ganz besonders spannend ist es auch, in einer der vielen Hosterias die Nacht zu verbringen und Papallacta bei Nacht zu erleben. Vielleicht haben Sie Glück und können aus den heißen Bädern bei Nacht den aus Europa nicht sichtbaren südlichen Sternenhimmel sehen.
Nach dem gleichnamigen Vulkan Antisana benannt, gehört dieser Park nicht nur aus biologischer Sicht zu den wertvollsten Gebieten Ecuadors. Der Vulkan ist mit 5.700 m Höhe der vierthöchste Ecuadors. Aufgrund seiner gewaltigen Eismassen und tiefen Gletscherspalten ist der Gipfel sehr erfahrenen Bergsteigern vorbehalten. Eine besonders schöne Sicht auf den Antisana hat man übrigens auch von Papallacta aus. In diesem abgeschiedenen Nationalpark finden Sie nicht nur die weite, intakte und faszinierende Páramovegetation, sondern auch seltene Tierarten wie den Kondor. Im Hochland können auf ebenem Terrain die wunderschönen, sich eng an den Boden duckenden Blumen des Páramos zu erkunden, die hier zusammen mit Gräsern und Flechten wachsen: gelbe Korbblütler, Enziane, Roter Indianerpinsel, Orchideen und Chuquiraguas (das Edelweiß der Anden). Rings um die vielen Seen und Teiche im Páramo kann man Gletschermoränen erkunden und zahlreiche Exemplare der artenreichen andinen Vogelwelt beobachten.
Das Waldschutzgebiet Mindo ist ein Nebelwald, welcher von 1.400 m bis 4.700 m an die Westflanke des Vulkans Pichincha hinaufreicht. In dieser Bioregion mit tiefen Wäldern, nebelverhangenen Berghängen und tropischen bis subtropischen Gebieten findet man kristallklare Flüsse und Wasserfälle. Den Besucher erwartet ein unermesslicher Artenreichtum: Noch immer werden bisher unbekannte Vogelarten entdeckt und in höheren Lagen ist der Brillenbär nicht selten. Hier gibt es viele Hosterias von denen man den Park aus erkunden kann. Auch stimmungsvolle Lodges finden sich um den Park herum.
Dieses schöne Städtchen mit 22.000 Einwohnern liegt nördlich von Quito in einem Anden-Tal zwischen den erloschenen Vulkanen Imbabura, Mojanda und Cotacatchi. Die einheimischen Otavalo-Indianer unterscheiden sich von anderen indigenen Anden-Gruppen hauptsächlich durch ihre Kleidung aber auch durch die Tatsache, dass sie Touristen gegenüber aufgeschlossener und freundlicher sind. Otavalo ist berühmt für seinen Samstagsmarkt, da er als der größte Kunsthandwerkermarkt Südamerikas gilt. Obwohl dort viele Touristen zu finden sind, ist der farbenprächtige Markt mit den Otavaleños und Salasacas in ihrer traditionellen Kleidung auf jeden Fall ein Besuch wert. Das Weben hat in Otavalo eine 4.000-jährige Geschichte. Es werden auf dem Markt zahlreiche Webprodukte wie Wandteppiche oder Ponchos, aber auch Holzschnitzerei, Kleidung, Musikinstrumente und viele andere „artesanías“ angeboten. Gemäß der ecuadorianischen Tradition wird auf dem Markt um die Preise gefeilscht. Die Stadt ist umgeben von einer beeindruckenden Landschaft mit vielen Seen und Ökoreservaten. Rund um Otavalo kann man verschiedene Ausflüge machen, zum Beispiel Wanderungen um die Lagunas de Mojanda oder Laguna Cuicocha, die ein wunderschönes Seen-Panorama bieten.
Schon vom Flugzeug aus fasziniert dieser urzeitliche Kratersee mit seinem blau-grünen Wasser. Vor rund 800 Jahren entstand dieser durch eine gewaltige Explosion, deren pyroklastischen Stürme den Pazifik erreichten. Seit dem ist es dort jedoch sehr ruhig. An seiner Westseite finden sich heiße Quellen und auf dem Grund des fast 4.000 m hohen und drei Kilometer großen Sees tritt immer noch heißer Dampf oder Schwefel aus. Zum Glück passiert dies in 250 m Tiefe, so dass man davon kaum etwas mitbekommt. Unternehmen Sie eine Wanderung um diesen See herum (ca. fünf Stunden) oder wandern Sie zum geheimnisvollen Wasser hinunter.
Tief im Nordosten Ecuadors gelegen ist Cuyabeno eine der besten Orte um den ecuadorianischen Dschungel kennen zu lernen. Um die gleichnamigen Seen „Cuyabeno“ herum gelegen, bietet ein Labyrinth an Wasserstraßen beste Voraussetzungen den Urwald zu erkunden und vielen verschiedenen Tieren zu begegnen. Passen Sie auf, wenn Sie den Weg der gefürchteten Kongo Ameisen kreuzen, hören Sie das Kreischen der Affen aus dem Mix der Urwaldgeräusche heraus, bewundern Sie aus sicherer Entfernung Taranteln oder Schlangen. Schauen Sie dem gemächlichen Leben der Faultiere zu, oder leuchten Sie auf einer der Nachtwanderungen in die reflektierenden Augen der Kaimane. Obwohl viele Lodges sauber und stilvoll eingerichtet sind, gibt es hier weder Strom noch Handyempfang. Auch werden die Motoren der Boote nur in Ausnahmefällen angeworfen, um die Tiere nicht zu verjagen. So ist es möglich in Cuyabeno der Zivilisation für ein paar Tage zu entkommen und in eine andere Welt einzutauchen.
Ganz besonders stimmungsvoll ist es, bei Sonnenuntergang mit dem Einbaum auf einer der weiten Lagunen unterwegs zu sein. Schwimmen Sie auch ein paar Runden ums Boot oder lassen Sie sich auf dem Rücken treiben, während Sie den tropischen Himmel des Amazonas bewundern.
Ganz in der Nähe von Otavalo befindet sich der mystische Kratersee Cuicocha. Auf fast 3.000 m Höhe beeindruckt dieser große See mit seinen beiden sagenumwobenen Inseln in der Mitte und dem fast 5.000 m hohen Vulkan Cotacachi gegenüber. Cuicocha bildet den südlichen Teil des Naturschutzgebietes von Cotacachi-Cayapas. Am zweiten Tag des Inti Raymi (Sonnenfest) zur Sommersonnwende nehmen indigene Schamanen im Cuicocha ein rituelles Reinigungsbad. Unternehmen Sie eine vier- bis fünfstündige Wanderung um den See herum oder probieren Sie eine leckere Forelle in einem der gemütlichen Restaurants mit Blick auf den See.
Tief im Osten des ecuadorianischen Dschungel liegt der noch weitgehend unerschlossene Yasuni Nationalpark zwischen den Flüssen Napo und Curaray. Wie auch im Nationalpark Cuyabeno leben hier verschiedenste Tier- und Planzenarten. Manche Arten, wie zum Beispiel die Fledermausart „Lophostoma yasuni“ findet man nur in diesem Park. Hier leben noch "wilde" Angehörige des Stammes der Huaorani, auch Aucas genannt. Sie kennen keinerlei Kleidung und lehnen jeden Kontakt zur Zivilisation ab. Viele Weiße haben versucht Kontakt mit ihnen aufzunehmen und mussten das mit ihrem Leben bezahlen. Die Speere dieses unerschrockenen Volkes sind bei den umliegenden „zivilisierten“ indigenen Völkern genauso gefürchtet wie die Giftpfeile. Die unabhängig lebenden Huaorani halten uns Weiße für Menschenfresser, so erklärt sich ihre feindliche Art. In letzter Zeit machte dieser Nationalpark Schlagzeilen, weil unter ihm riesige Mengen Erdöl schlummern und geplant ist, die Natur und Bewohner dem Öl zu opfern.
Die Ruinen von Ingapirca sind die bedeutendsten präkolumbischen Ruinen Ecuadors. Ursprünglich wurden diese von den Cañaris gebaut, die noch heute die nach Ihnen benannte Provinz (Cañar) bevölkern. Etwa 50 Jahre bevor Franzisco Pizarro mit seiner kleinen Streitmacht das Inkareich eroberte, wurden die Cañaris wiederum von den Inkas unterworfen und für ihren zähen Widerstand bestraft. Die Inkas bauten Ingapirca weiter aus, wobei es nicht nur als Festung, sondern unter anderem auch als Sonnentempel und Observatorium diente, um den Lauf der Sonne und des Mondes zu beobachten. Auf die Anwesenheit der Inka deuten die fugenlos zusammengefügten, großen, behauenen Steinblöcke, wie wir sie auch aus Machu Picchu oder Cusco kennen, hin.
Fahren Sie mit einem der öffentlichen Busse von Cañar nach Ingapirca. Die Einheimischen dieser Provinz sind zum größten Teil Cañaris, die auf ihre Volkszugehörigkeit – im Gegensatz zu vielen anderen Völkern Ecuadors – stolz sind. Dies zeigen sie, indem sie zum Beispiel ihre Sprache, Kichua, sprechen. Die Männer tragen stolz das lange, zopfgebundene Haar und die wadenlangen, schwarzen Hosen dazu. Es ist also auf jeden Fall ein Erlebnis, in einem für Europäer zu kleinen Bus die kurze Fahrt von Cañar nach Ingapirca anzutreten.
Der Machalilla Nationalpark ist der einzige geschützte Park in Küstennähe und die wichtigste touristische Attraktion von der Provinz Manabi. Im Zentrum des Parks liegt das verschlafene Fischerdorf Puerto Lopez an einer malerischen Bucht und bildet den idealen Ausgangsort zur Erkundung des Parks. Das Schutzgebiet ist etwa 55.000 Hektar groß und beinhaltet zwei kleine Inseln, einen der wenigen tropischen Trockenwälder der Erde sowie den Strand von Los Frailes, der wohl schönste Strand Ecuadors (auch auf vielen Postern zu sehen). Agua Blanca ist ein kleines Dorf innerhalb des Parks mit interessanten archäologischen Fundstellen. Ein wichtiges Attribut des Parks ist dessen Vogelwelt, die besonders schön auf der kleinen Isla de la Plata zu sehen ist und daher auch das "Galapagos für arme Leute" genannt wird. Zwischen Juni und September kann man hier Buckelwale beobachten.
Vor rund hundert Jahren wurde diese Zugstrecke gebaut. Damals galt sie als ein Meisterwerk der Ingenieurskunst. Heute ist die Zugfahrt eine Touristenattraktion. Sie führt morgens von Riobamba bis nach Alausi. Nach einem kleinen Zwischenstopp geht es weiter zur Nariz del diablo, der Teufelsnase, einem rund 100 m hohen markanten Felsvorsprung, der über der Schlucht des Río Chanchán aufragt. Um diesen Felsen zu überwinden, wurden die Gleise in der steilen Wand der Teufelsnase fast übereinander gelegt und durch mehrere Spitzkehren miteinander verbunden. Der Zug bewältigt so in wenigen Minuten mehrere 100 Höhenmeter. Der Zug hat von seinem Charme, welcher nicht nur Zugbegeisterte beeindruckt, nichts verloren. Quietschend und krächzend fährt er wie vor hundert Jahren, mit viel Wasserdampf durch die dünn besiedelten Gebiete des Hochlandes.
Kümmern Sie sich möglichst am Vortag noch um Zugtickets, so stehen Sie am nächsten Morgen nicht umsonst früh auf. Alausi ist ein schönes Städtchen mit dörflichem, typisch ecuadorianischem Charakter, sogar nachts ausgesprochen sicher und verschont von großen Touristenschwärmen. Verbringen Sie doch hier eine Nacht nach oder vor der Zugfahrt.
In nur einer halben Stunde Autofahrt ist dieser einzigartige Nationalpark von Cuenca aus zu erreichen. Der Großteil der Fläche befindet sich in einer Höhe zwischen 3.500 m und 4.000 m Höhe. In diesem hügeligen Gebiet mit Tundravegetation und uralten Wäldern, finden sich unzählige, klare, eiskalte Seen und Wasserfälle. Er ist biologisch von außerordentlicher Bedeutung und stellt das Trinkwasserreservoir für die Stadt Cuenca dar. Die Inkas bauten eine Straße durch den Park, um das Hochland mit der Küste zu verbinden und Handel zu treiben. Dieser Inka Trail ist an einigen Stellen noch gut zu erkennen und kann auch bewandert werden. Hierfür braucht man drei bis fünf Tage Zeit, gute Fitness, Ausrüstung und Erfahrung.
Unternehmen Sie hier eine Tageswanderung mit einem Guide. Sie sollten für jegliches Wetter ausgestattet sein, da es innerhalb einer Stunde um zehn Grad kälter, mit aufkommenden Nebel, Regen und Sturm, werden kann. Ihr Guide kann Ihnen viel über die urzeitliche Vegetation und Tierwelt erzählen. Fahren Sie früh los, da sich der Park ab 16 Uhr oft mit Wolken verhüllt.
Galapagos

Die paradiesischen Galapagos Inseln

Westlich der ecuadorianischen Küste liegen die weltberühmten Galapagos Inseln. Und diese sind nicht ohne Grund auf der ganzen Welt beliebt. Denn hier erleben Sie neugierige und sehr zutrauliche Tiere, die Sie schon ganz gespannt erwarten. Möchten Sie mit Seelöwen im Meer schnorcheln? Oder den Balztanz der Blaufußtölpel zu Ihren Füßen erleben? Möchten Sie Jahrhunderte alte Riesenschildkröten in freier Wildbahn erleben? Oder den tollpatschigen Landeversuchen der Albatrosse zusehen? Wenn Sie auf die Galapagos Inseln reisen, werden Sie wunderschöne, unvergessliche Momente mit einer einzigartigen Tierwelt mitten im letzten Paradies unserer Erde erleben.

Menschen & Kultur
Ecuador ist ein multiethnisches und multikulturelles Land mit ca. 12,5 Millionen Einwohnern. In seinen drei Festland-Regionen leben 13 indigene Nationalitäten, die ihre eigenen Bräuche, ihre eigene Lebensweise und Weltanschauung bewahrt haben. Etwa 55 Prozent der Bevölkerung sind Mestizen (eine Mischung aus Indígenas und Weißen), 25 Prozent Indígenas, zehn Prozent sind Weiße (meist spanischer Abstammung) und zehn Prozent sind schwarz-afrikanischer Abstammung. Der größte Teil der Indígenas (Indios) lebt in den Anden und sie sind bei uns meist bekannt durch Ihre farbenprächtigen Trachten (die übrigens oft ihren Ursprung bzw. Einfluss aus der Zeit der spanischen Besetzung haben) und ihren noch farbenfroheren und quirligen Märkten. Der wohl bekannteste Indígenastamm ist der, der Otavalo-Indígenas, die viel um die Welt reisen und überall ihre Produkte des Kunsthandwerks anbieten. Es ist daher nicht erstaunlich, wenn Sie sie auf Ihren Reisen durch die europäischen Städte antreffen, sie sind 100 Prozent sicher zu erkennen, dank ihrer einzigartigen Kleidung.
Allgemein sind die Ecuadorianer sehr freundliche und herzliche Menschen mit einem sehr großen Sinn für Familie und Freundschaft, sowie einem noch größeren Sinn fürs Feiern. Das Tanzen zu folklorischen Klängen oder zu Salsa und Merengue darf nicht fehlen. An der Küste zeichnen sich die meisten Bewohner aus afroamerikanischer Abstammung durch ihre mit Energie durchzogenen Lebhaftigkeit aus, welche es Ihnen ermöglicht Nächte lang Merengue durchzutanzen. Die indigenen Stämme des Regenwaldes (Oriente) hingegen, sind eher ruhigerer Natur. Genauso Geheimnisvoll wie der Regenwald sind auch ihre Blicke. Die Indígenas, also die Hochlandindianer der Anden übertrifft wohl keine andere Kultur, wenn es um Gastfreundschaft geht. Ein Gast darf erst dann wieder gehen, wenn er zum Essen eingeladen wurde. Bei fast allen Ecuadorianern spielt die Religion und die Familie eine zentrale Rolle in ihrem Leben. Touristen gegenüber sind Ecuadorianer offen, hilfsbereit und neugierig.
Die offizielle Landessprache ist Spanisch. Daneben haben noch einige einheimische Sprachen überlebt. Am weitesten verbreitet ist von diesen Sprachen das Kichwa, ein Dialekt der alten Inka Sprache Quechua, welche von diesen im 15. Jahrhundert nach Ecuador gebracht wurde. Kichwa wird im Hochland der Sierra noch von etwa 2 Millionen Indígenas gesprochen. Weiterhin gibt es in der nördlichen Küstenregion, sowie im Regenwald (Oriente) östlich der Anden noch einige indigene Stämme, die ihre eigenen Sprachen haben. Das in Ecuador gesprochene Spanisch hat sich, wie überall in Lateinamerika, im Laufe der Zeit vom Kastilischen hin zu einem eigenen Dialekt entwickelt. So wird „Du“ wenig benutzt und auch gute Bekannte meist gesiezt. Außerdem ist die Aussprache etwas härter und die S-Laute werden nicht, wie in Europa gelispelt. Viele Worte wurden auch aus dem Kichwa übernommen, wie zum Beispiel „ñaño“ für „hermano“, was auf Spanisch Bruder heißt. Für Ausländer ist das „ecuadorianische Spanisch“ sehr angenehm, da es im Allgemeinen deutlich und langsam gesprochen wird.
In wenigen anderen Ländern gibt es eine solche Fülle an frischgepressten Säften. Kartonsäfte findet man kaum, dazu sind die natürlichen Säfte viel zu gut. Zum Essen hat man meistens die Auswahl einer Vielzahl von Säften, angefangen bei Maracuja, Himbeere, Araza bis hin zu Papaya, Melone oder einem erfrischenden Orangensaft. Ein typisches Mittag oder Abendessen besteht meistens aus einer Suppe (la sopa) und dem Hauptgericht (el seco), wobei man oft nicht mehr genau weiß, was von beidem das Hauptgericht ist, da es eine Vielzahl unterschiedlicher, wohlschmeckender Suppen gibt. Beispielhaft sei hier das „caldo de gallina“ (Hünerbrühe) oder das „locro de queso“ (eine schmackhafte Kartoffel-Hüttenkäse-Suppen mit Avocadofrucht) genannt. Dazu darf in keiner Suppe das „culandro“ (Koriander), ein sehr starkes Kräutergewürz, fehlen. Das „seco“ besteht dann üblicherweise aus einer Portion Reis mit Rind-, Schwein- oder Hühnchenfleisch. Dazu gibt es eine Beilage mit Bohnen, gebratenen Bananen und/oder verschiedenem Gemüse. Wie das Culandro zur Suppe, darf beim Seco das aus roten Chilischoten zubereitete „achi“ als Soße auf dem Tisch nicht fehlen. Von den spanischen Eroberern wurden indigene Nahrungsmittel wie Meerschweinchen und Lamas weitgehend durch andere Fleischträger wie Schweine und Rinder ersetzt. Dabei wird zum Beispiel das heutzutage kostspielig gewordene Meerschwein (cuy) vorzugsweise noch in ländlichen Bereichen des Hochlandes verzehrt, während das fast ausgestorbene ecuadorianische Lama heutzutage lediglich der Wollproduktion dient. Die Population hat durch die Einfuhr aus Chile und Peru erst jüngst wieder stark zugenommen. Andererseits wurde das Leben der Küstenbewohner seit allen Zeiten nahezu fast nur vom Fischreichtum bestimmt. Ein zartes, saftiges Steak ist daher in den meisten Orten und Kleinstädten, außer in Großstädten, auch heute noch eine Seltenheit. Das aus dem pazifischen Ozean stammende "cebiche" ist im bodenständigen Sinne betrachtet schlichtweg das ecuadorianische Nationalgericht. Der in Essig, Öl, Zitronen- und auch Orangensaft marinierte, meist mit Tomatenscheibchen, Zwiebelringchen und Kräutern angemachte, rohe Meeresfrüchte-Cocktail aus Weißfisch, Krabben, Muscheln oder Langusten, stellt freilich nur ein kleines, so doch feines Aushängeschild eigenständiger Kochkunst dar.
Geographie
Ecuador liegt am pazifischen Ozean und grenzt im Norden an Kolumbien und im Süden und Osten an Peru. Mit einer Größe von ungefähr 280.000 Quadratkilometer ist Ecuador der kleinste Andenstaat und dennoch eines der geographisch vielseitigsten Länder der Welt. Ecuador hat vier verschiedene mannigfaltige Regionen: im Osten der Oriente, der immergrüne Amazonas Regenwald und Dschungel, im Inneren die Sierra, das Anden Hochland mit bis zu 6.300 m hohen von ewigem Eis bedeckten Vulkankegeln und Schneegipfeln wie Cotopaxi, Chimborazo und im Westen die Costa, die Küste, das tropische Küstentiefland mit Bananen, Mangrovensümpfen sowie einsamen Badestränden und nicht zuletzt die 1.000 km vom Festland entfernten bezaubernden Galapagos Inseln. Diese vier Regionen Ecuadors sind unterteilt in 22 Provinzen.
Die Küstenregion Ecuadors nimmt etwa ein Drittel der Landesfläche ein und bildet eine ungefähr 640 km lange und 100 km breite Küstenlinie, in der Bananen (Ecuador ist der größte Bananenproduzent der Welt), Kaffee, Kakao, Zuckerrohr sowie Reis angebaut wird. In dieser wirtschaftlich bedeutenden Region hat sich Guayaquil, im Mündungsdelta des Río Guayas gelegen, mit seinen mehr als zwei Millionen Einwohnern zur wirtschaftlichen Hauptstadt Ecuadors entwickelt. Obwohl von vielen Touristen verschmäht, hat die Küste Ecuadors viel zu bieten und sollte der Bestandteil einer Reise sein, wenn man dieses Land wirklich kennen lernen möchte. Die nördliche Küstenregion "Esmeraldas", auch die "grüne Provinz" genannt, ist bekannt für ihre Mangrovenwälder, deren verschlängelte Wasserstraßen sich nur mit einem Kanu erforschen lassen, die dichten tropischen Waldgebiete oder die schönen einsamen Palmenstrände bei Same oder Muisne. Ein Leckerbissen fürs Nachtleben ist Atacames, dessen Strand mit gemütlichen Cocktailbars gesäumt ist und wo sich an Feiertagen fast ganz Quito wieder trifft um zu tanzen, zu lachen und zu flirten. Südlich von Esmeraldas liegt die Küstenprovinz Manabi, deren natürliche Ressourcen besonders interessant sind. Hier findet man einsame Fischerdörfer, archäologische Stätten, interessante Flora und Fauna (besonders im Machalilla Nationalpark), schöne weitläufige Strände und beliebte kleine Strandstädtchen wie Bahia de Caraquez oder dem Surferparadies Montanita. Whale-watching, Schnorcheln, Surfen oder Margaritas am Strand sind nur einige schöne Aspekte, die einen hier erwarten.
Die Sierra, bestehend aus zwei parallel von Süd nach Nord verlaufenden Gebirgsketten mit 3.000 bis über 6.000 m hohen Gipfeln, bietet einen starken Kontrast zu den anderen Regionen des Landes und ist das touristische Zentrum Ecuadors. Die kulturelle und natürliche Vielfalt beinhaltet das grün bewachsene Hochland (Paramo), Nebelwälder, idyllische Berg- und Kraterseen, aktive Vulkane, Thermalbäder, Indianermärkte, Kolonialstädte und Haziendas. Auf der von Alexander Humbolt benannten Straße der Vulkane passiert man auf dem Weg von Tulcan im Norden bis Lojas im Süden viele der 32 zum Teil noch aktiven Vulkane Ecuadors, deren höchster der Vulkan Chimborazo (6.310 m) ist, dicht gefolgt vom Cotopaxi (5.897 m), dem höchsten noch aktiven Vulkan der Welt! Dabei verbindet die Straße auch die größeren Städte Otavalo, Quito, Latacunga, Ambato, Riobamba und Cuenca (von Norden nach Süden), die in einer Höhenlage zwischen 2.300 und 2.850 m über NN liegen.
Östlich der Anden treten Sie ein in den größten tropischen Regenwald, den die Erde noch zu bieten hat. Ein kleiner Teil des dichten Amazonas-Regenwald ("Oriente") bedeckt fast die Hälfte der Fläche von Ecuador, aber nicht einmal vier Prozent der Gesamtbevölkerung leben hier. Zahlreiche Flüsse wie z.B. der Río Pastaza und der Río Napo entspringen hier und vereinen sich später zum Amazonas. Es gibt keinen Ort auf dieser Welt, an dem es eine größere Anzahl an verschiedenen Lebensformen gibt, wie in diesem spektakulären Wald der Wälder, der die grüne Lunge unserer Erde bildet. Leider gibt es dort auch viele Ölvorkommen, die internationale Ölgesellschaften dazu verleiten, die Lebensräume der vielen kleinen Indígena-Stämme zu bedrohen und verheerende Naturschäden zu hinterlassen. Neue Impulse beginnt der aufkeimende Tourismus einzubringen, da er ein wirtschaftliches Interesse an der Erhaltung der natürlichen Umwelt, der lokalen Traditionen und ursprünglichen Lebensweisen hat. Natürlich muss dabei jeder Kontakt mit Urwald und Eingeborenen einfühlsam und umweltschonend gestaltet werden.
Die "verzauberten" Inseln im Galapagos Archipel sind die wohl spektakulärsten und einzigartigsten Inseln auf unserer Erde. Charles Darwin bezeichnete die Galapagos-Inseln im Rahmen seiner Evolutionstheorie als Arche Noah des Pazifiks, da man hier Tierarten antrifft, die es sonst nirgendwo auf der Erde gibt. Bekanntester Vertreter ist die Riesenschildkröte (span. Galapago), die dem Archipel ihren Namen gab. Die 13 Hauptinseln und zahlreichen kleineren Inseln liegen etwa 1.000 km westlich der Küste Ecuadors im Pazifik. Nur etwa eineinhalb Flugstunden vom ecuadorianischen Festland entfernt, fühlen Sie sich wie in eine andere Welt versetzt. Isabela ist die weitaus größte Insel unter ihnen und nimmt dabei mehr als die Hälfte der Gesamtfläche in Anspruch. Es folgen Santa Cruz, Fernandina, Santiago, San Cristobal, Floreana und Marchena. Die Gesamtoberfläche des Archipels beträgt etwas über 8.000 km².
Beste Reisezeit
Grundsätzlich ist Ecuador ganzjährig gut zu bereisen. Obwohl Ecuador zu den Tropen gehört und ein relativ kleines Land ist, herrschen in den verschiedenen Landesteilen aufgrund der großen Höhenunterschiede unterschiedliche klimatische Verhältnisse. Folglich kann keine exakte Reisezeit genannt werden, die auf alle Regionen des Landes zutrifft.
Am sinnvollsten ist ein Aufenthalt im Amazonasgebiet von August bis November. Die Regenzeit beginnt im Januar und dauert bis September, die Trockenzeit schließt sich im Oktober an und reicht bis in den Dezember hinein. Im Amazonasgebiet Ecuadors herrscht feuchtheißes Klima mit den höchsten Niederschlagswerten des Landes. Der Niederschlag tritt meist in starkem, kurzem Regen am Nachmittag auf. Die meisten Niederschlagsmengen fallen im März. Die Jahrestemperatur liegt im Durchschnitt bei 26° C, im Laufe eines einzelnen Tages können jedoch große Schwankungen auftreten. Die Luftfeuchtigkeit beträgt das ganze Jahr um die 90 Prozent.
Die Trockenzeit in den Küstenregionen Ecuadors beginnt im Juni und endet ungefähr im November, wobei sich oftmals ein hartnäckiger Hochnebel bilden kann. Während der Regenzeit von Dezember bis Mai ist das Reisen jedoch problemlos möglich, da nach kurzen, starken Regenfällen die Sonne herauskommt und bestes Badewetter bietet. Das Klima der Küstenregion ist beeinflusst vom kalten Humboldtstrom und von der Nähe zum Andenhochland. Daraus ergibt sich eine Teilung in zwei Subregionen: eine trockenheiße im südlichen Küstenabschnitt (um Guayaquil) und eine feuchtheiße im nördlichen Teil (in Esmeraldas) sowie im gesamten Küstenhinterland. Die Durchschnittstemperatur liegt bei 26° C.
Als beste Reisezeit für die Andenregion bieten sich die Monate von Juni bis Dezember an, wobei die Regenzeit bereits im November beginnt. Die trockensten Monate sind von Juni bis September. Diese Monate sind durch deutliche Temperaturschwankungen im Tagesverlauf gekennzeichnet. Der April ist der niederschlagreichste Monat. Außerdem gibt es je nach Höhe Unterschiede. In den unteren Regionen kann man von einem subtropischen Klima sprechen, in etwas höheren Gebieten hat es ein frühlingsähnliches Klima, im Hochgebirge ist es kalt. Die Schneegrenze liegt bei etwa 4.500 - 4.700 Meter. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei etwa 15° C.
Die beste Reisezeit für Galapagos liegt zwischen Januar und Juni in der Regenzeit. Bis auf gelegentliche tropische Regenschauer ist es während dieser Zeit warm und sonnig bei klarem Himmel. Die Wassertemperatur beträgt etwa 23° C. Die Trockenzeit erstreckt sich von Juli bis Dezember, in dieser Zeit ist es häufig diesig und die Wassertemperatur ist niedriger; es regnet selten, kann aber windig sein. Dabei wird es im Hochland der Inseln sehr feucht, an der Küste ist es heiß und trocken. Verantwortlich hierfür ist der kalte Humboldtstrom, der unter den Einfluss des Südostpassats gerät und kaltes Wasser in den Bereich des Archipels führt. Das Zusammenspiel von kaltem Wasser und tropisch-heißer Luft bewirkt im Bergland eine starke Wolken- und Nebelwirkung. Die Folge daraus ist feiner Nieselregen (Garúa).
Reiseinfos

Ecuador, ein Land unglaublicher und unvergesslicher Kontraste, verdankt seinen Namen dem simplen Fakt, dass der Äquator mitten durchs Land läuft. Als kleinster Andenstaat bezaubert dieses Land jeden mit seinen geographisch sehr unterschiedlichen Regionen, die ein geradezu kontinentales Mosaik an Biozonen aufweisen. In keinem Land der Erde gibt es so viele Lebensformen pro Quadratmeter. Diese natürlichen Kontraste stehen in direktem Zusammenhang mit der Höhenlage und um sich in eine ganz andere Gegend zu versetzen, braucht man nicht, wie in anderen südamerikanischen Staaten, hunderte von Straßenkilometern zurückzulegen. Spektakulär wechselnde Landstriche sind in Ecuador oftmals nur eine Frage von wenigen Minuten. Man könnte von den tropischen Sandstränden der Küstenregion, durch Nebelwälder und vorbei an den weißen Gipfeln der Andenregion bis in den Dschungel an praktisch einem Tag reisen. Nehmen Sie dazu noch die Galapagosinseln, und es wird einem bewusst, dass Ecuador ein wahrhaftiges Traumreiseziel für jede das Abenteuer liebende Seele ist.

Einreise

Die Einreise nach Ecuador ist völlig problemlos. Für Ecuador braucht man kein Visum, solange man sich nicht länger als drei Monate im Land aufhält. Man braucht lediglich einen Reisepass, der bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist.

Impfungen

Wir empfehlen die Wirksamkeit der bei uns geltenden Standardimpfungen zu überprüfen. Zu diesen Standardimpfungen gehören Polio (Kinderlähmung), Tetanus und Diphtherie. Hierüber hinaus wird Typhus, Hepatitis A und Gelbfieber empfohlen. Für manche Urwaldgebiete ist eine Gelbfieberimpfung zwingend vorgeschrieben. Eine Malariaprophylaxe wird empfohlen, wenn Sie sich auf Ihrer Reise in einem Gebiet unter 1500 m aufhalten. Hier sollte eine Risikoabwägung mit Ihrem Arzt abgestimmt werden, da diese Prophylaxe für den Körper belastend sein kann und man sich gegen die Malaria Mücke auch mit anderen Mitteln behelfen kann. Informieren Sie sich hierzu am besten bei Ihrem Arzt oder dem Tropeninstitut. Wichtig: Die Impfvorschriften können sich kurzfristig ändern! Sie sollten sich über Infektions- und Impfschutz rechtzeitig informieren. Eine genaue Auflistung von länderspezifischen Impfempfehlungen, etc erhalten Sie auch bei <a href="http://www.travelmed.de/">www.Travelmed.de</a><br> <b>Hinweis Dengue Fieber:</b> Das Dengue Fieber ist eine Virusinfektion, die durch den Stich einer tag- und nachtaktiven Mückenart (Aedes aegypti und Aedes albopictus) übertragen wird. Krankheitsträger sind Menschen, in waldnahen Regionen auch Affen. Es ist aber zu beachten, dass der Virus nicht direkt von Mensch zu Mensch übertragbar ist! Am stärksten betroffen vom Dengue Fieber sind in Südamerika die Länder Brasilien, Paraguay, Venezuela, Bolivien, Argentinien und Ecuador. Die wichtigste und einzige Vorsichtsmaßnahme gegen das Dengue Fieber ist ein guter Mückenschutz: mückenabweisende Cremes oder Sprays, hautabdeckende evtl. imprägnierte Kleidung sowie imprägnierte Moskitonetze und eine Klimaanlage. Eine Impfung oder eine Prophylaxe mit Tabletten für Reisende ist noch nicht möglich.

Sicherheit und Gesundheit

Ecuador ist eines der sichersten Länder Südamerikas. Trotzdem sollte man in jeder Großstadt Südamerikas die übliche Vorsicht walten lassen. Dies zählt insbesondere, wenn man alleine unterwegs ist. In einer Gruppe oder mit Führer kann man sich auch in den großen Städten wie Quito oder Guayaquil sorgenfrei bewegen und die Städte erkunden. Die kleineren Städte, sowie die ländlichen Gebiete des Hochlandes (der Sierra), sowie des Regenwaldes (el Oriente), sind was die Sicherheit betrifft auch alleine unbedenklich. Ecuador weist ein gut strukturiertes Gesundheitswesen auf, welches auch in entlegenen Gebieten eine Grundversorgung gewährleistet, beziehungsweise einen schnellen Transport in die Städte sichern kann. Die Ärzte können sowohl die in Europa auftretenden Krankheiten behandeln, als auch die nationalen Krankheiten wie Malaria teilweise besser als in Deutschland behandeln.<br>

Zeitunterschied

Im europäischen Winterhalbjahr beträgt der Zeitunterschied zwischen Mitteleuropa (MEZ) und Ecuador (Central Standard Time) 6 Stunden, d.h. in Ecuador ist es 6 Stunden früher, als bei uns in Deutschland. Wenn es bei uns 18 Uhr ist, ist es in Ecuador also erst 12 Uhr mittags. Während der deutschen Sommerzeit (ca. April bis Oktober) liegt der Unterschied bei 7 Stunden.

Elektrizität

Die Netzspannung beträgt allgemein 110 Volt (Deutschland: 220 Volt). Die meisten in Europa erhältlichen Elektrogeräte sind auf eine Stromspannung zwischen 110 und 220 Volt ausgerichtet. Sicherheitshalber sollten Sie jedoch die Angaben auf Ihrem Gerät überprüfen. Die Form der Stecker ist nicht dieselbe, wie in Deutschland sondern dieselbe, wie in den USA. Adapter findet man in üblichen Elektrogeschäften.

Währung und Zahlungsmittel

Seit im Jahr 2000 die damalige einheimische Währung, der Sucre, nach maßloser Inflation zusammengebrochen ist, wurde der US-Dollar eingeführt. Dieser ist jetzt überall gängiges Zahlungsmittel. Dollar-Reisechecks kann man in den meisten Banken wechseln. Euros können in allen größeren Städten, sowie in touristischen Zentren gewechselt. Die Gebühren variieren von Bank zu Bank, auch innerhalb der gleichen Bankengruppen, vergleichen lohnt sich! Kreditkarten werden nicht immer akzeptiert. Am besten reist man jedoch mit einer Maestro EC Karte, mit der man inzwischen an immer mehr Bankautomaten Bargeld abheben kann. Besonders gut funktionieren die gelben Automaten des „Banco del Pichincha“.

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