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Panama
Foto von Tatiana Travelways / CC BY
Gruppenreisen
  • 8-15 Teilnehmer
  • feste Reisetermine
  • aktiv & erlebnisreich
  • deutsche Reiseleitung
Individualreisen
  • ab 1-2 Personen
  • individuelle Termine
  • maßgeschneiderte Reisen
  • wählbare Hotelklassen

Reiseziel Panama

Oh, wie schön ist Panama! In dem kleinen Land zwischen Costa Rica und Kolumbien gibt es viel zu entdecken. Viele von Touristen nur sehr selten besuchte Gegenden locken mit unberührter Natur und einsamen palmengesäumten Stränden an zwei Küsten.

Attraktionen von Panama

Panama besitzt über 30 Naturschutzgebiete, die viele seltene Tier- und Pflanzenarten beherbergen. Heimelige Kolonialstädte, traumhafte Sandstrände, mystisch erscheinende Nebelwälder, unberührte Regenwälder und natürlich der riesige Panama-Kanal machen das Land zu einem lohnenswerten Ziel für eine Fernreise abseits ausgetretener Touristenpfade.

Reisezeit

Panama kann ganzjährige bereist werden, in der Regenzeit von Mai bis November muss jedoch mit verstärkten Regenschauern gerechnet werden. Diese beginnen meist nachmittags und dauern teilweise mehrere Stunden an. Es gibt aber auch Tage an denen es nicht regnet. Die beste Reisezeit ist während der Trockenzeit von Mitte Dezember bis Mitte April.

Unser Reiseangebot

Unser Reiseangebot nach Panama umfasst eine Klein-Gruppenreise zu festen Terminen sowie Mietwagenreisen, (maßgeschneiderte) Individualreisen und Reise-Bausteine.

Alle Highlights im Überblick
Bevor es die Wasserverbindung zwischen dem Atlantischen und dem Pazifischen Ozean gab, musste zur damaligen Zeit zunächst mit Mauleselpfaden und später mit der interozeanischen Eisenbahn Vorlieb genommen werden. Beschlossen und geplant wurde der Bau des Panamakanals von einem allein dafür gegründetem Komitee, bestehend aus Geografen, Geologen und Ingenieuren aus 22 verschiedenen Ländern. Unter der Projektleitung von dem Franzosen Ferdinand de Lesseps begann im Jahre 1879 der Bau des Kanals von Bahía de Limón bis zur Bahía de Panamá. Das Milliardenprojekt wurde erst 34 Jahre später erfolgreich abgeschlossen, nachdem etliche Arbeiter, meist an den Folgen von Malaria und Gelbfieber, verstarben, der Bau mehrere Jahre ganz zum Erliegen kam und schlussendlich die Leitung an die USA übergeben wurde.
Die Schleusenvorgänge können am besten im Gatún-Abschnitt des Kanals oder von der Aussichtsplattform der Miraflores-Schleusen beobachtet werden. Dies ist täglich gegen eine Gebühr von etwa fünf USD von 9:00 bis 17:00 Uhr möglich. Hier bietet sich Ihnen auch die Gelegenheit, eine interessante Ausstellung über die Geschichte des Baus zu besuchen.
Erkunden Sie den Panama Kanal auf eine ganz besondere Art! Es gibt die Möglichkeit eine historische Zugfahrt von Panama Stadt nach Colón zu unternehmen. Die einstündige Fahrt mit der original erhaltenen Eisenbahn führt Sie durch den tropischen Urwald entlang des Panamakanals. Nach der Fahrt geht es von Colón aus zum Hafen von Portobelo. Der mitten im Dschungel gelegene Ruinenkomplex umfasst eine Reihe von Festungen, Burg- und Schlossgebäuden, Befestigungsanlagen und –mauern, die auf jeden Fall eine Besichtigung wert sind.
Den schmaler Kontinentalstreifen entlang der nordöstlichen Karibikküste und die unzähligen dem Festland vorgelagerte Inseln erreichen Sie am besten mit dem Flugzeug. Dort erwarten Sie mit außergewöhnlichen Vegetation überzogene Berghänge der Serranía de San Blas und teilweise menschenleere Traumstrände. Auf Rund 50 der Inseln lebt das indigene Volk Kuna immer noch nach ihren jahrhundertealten Traditionen. Sie leben vom Fischen und dem Handel mit Kokosnüssen und molas – traditionellen farbenprächtigen Blusen. Ihre ursprünglichen Unterkünfte bauten sie selbst aus Bambus, Schilf und Palmwedeln. Hier befindet sich auch das 70.000 ha große Naturschutzgebiet Nusagandí, das mit acht Wanderwegen durchzogen ist und zu spannenden Entdeckungstouren einlädt.
Das viertgrößte Naturschutzgebiet des Landes ist nur über den Wasserweg über den Río Chagres zugänglich und deshalb auch nicht stark besucht. Da viele Pfade noch nicht so gut ausgebaut sind, empfiehlt es sich die unberührte Natur mit einem ortskundigem Führer zu entdecken. Nur die Gegend um den Cerro Jefen ist auch für Wanderungen auf eigene Faust geeignet. Von dem beliebten Wohnort Cerro Azul aus führt ein ständig ansteigender Weg durch die einzigartige Natur und durchläuft verschiedene Vegetationszonen. Von der Savanne aus geht es vorbei an Felder und Obstplantagen bis man den tropischen Feucht- und Nebelwald erreicht. Auf der Wanderungen kommt man an unzähligen Orchideen vorbei, die hauptsächlich auf den Bäumen wachsen.
Auf dem Río Chagres werden auch abenteuerliche Rafting Touren und Bootsfahrten mit Krokodilbeobachtung angeboten. Diese sind immer möglich und sollten nur abends bereits reserviert werden. Die Preise beginnen bei 10 USD.
Mit 3.475 Metern ist der Vulkan der höchste Berg des Landes. Die Besteigung erfolgt auf einer teils ansteigenden Straße, die sich durch unterschiedliche Vegetationen zieht. So durchläuft sie zunächst das Agrarland und später dichten Nebelwald. Der Bereich um den Krater ist mit Asche überzogen und kaum bewachsen. Vom Gipfel aus hat man einen herrlichen Blick auf den Atlantischen und den Pazifischen Ozean. Um den Vulkan herum befindet sich ein 14.300 ha großer Nationalpark - das älteste Naturschutzgebiet des Landes. Dieser zeichnet sich durch seine Artenvielfalt aus. Neben Agutis, Hirschen, Eichhörnchen und Schmetterlingen leben in diesem Gebiet viele seltene Vogelarten, wie zum Beispiel Kolibris.
Die Provinz Bocas del Toro befindet sich im Nordwesten des Landes und besteht aus einer schmalen Küstenebene und unzähligen Inseln. Die Provinzhauptstadt Bocas del Toro, eine gemütliches Städtchen mit karibischen Flair, befindet sich auf der Isla Colón. Die teilweise noch unberührten Inseln locken mit dem artenreichen Nationalpark auf Isla Bastimentos und schönen Sandstränden wie beispielsweise dem Zapatillas Cays. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts baut der amerikanische Bananenhändler Chiquita hier seine Früchte an. Die Zweisprachigkeit und die Architektur mit seinen Holzbauten im Stil der Südstaaten spiegeln den amerikanischen Einfluss wider. Da die Provinz zu Zeiten der Kolonialherrschaft ein Zufluchtsort für Indígenas war, leben hier heute vorwiegend Afro-antillianos, Guaymí, Bokota und Terriben. Das Vogelparadis eignet sich wunderbar für Wanderungen entlang der unzähligen Wasserfälle, Bäche und Flüsse. Der Marinenationalpark Bastimentos lädt zu manch einer Tauchexkursion und interessanten Bootsausflügen ein.
Die größte Insel Panamas ist mit ihren 493 km² ein Paradies für alle Natur- und Tauchliebhaber. Die artenreiche Flora und Fauna auf der hügeligen Insel ist auf jeden Fall einen Besuch wert, besonders wenn man gerne Vögel beobachtet. Hier leben 130 verschiedene Vogelarten, von denen 20 nur auf Coiba zu finden sind. An den weißen Sandstränden brüten Meeresschildkröten und auch die Unterwasserwelt des Nationalparks beherbergt viele seltene Bewohner. Neben bunten Tropenfischen, Haien und Walen ist hier auch der Mantarochen zu Hause. Archäologische Funde weisen darauf hin, dass hier vor langer Zeit eine noch unerforschte präkolumbische Kultur gelebt hat, deren Existenz sich bis 500 v. Chr. zurückverfolgen lässt. Heute ist die Insel aber nahezu unbewohnt und blieb glücklicherweise auch weitgehend vom Massentourismus verschont.
Menschen & Kultur
Das Bevölkerungsbild Panamas fällt je nach Region sehr unterschiedlich aus. Mischlinge mit europäisch-indigenen oder europäisch-afrikanischen Ursprüngen machen mit 67 Prozent den größten Teil der Bevölkerung aus und leben hauptsächlich in Panama Stadt und entlang der Pazifikküste inklusive der Halbinsel Azuero. Die zweitgrößte Bevölkerungsgruppe ist die schwarze Bevölkerung (14 Prozent). Während der Kolonialzeit wurden ihre Vorfahren als Sklaven von Afrika nach Panama verschleppt und siedelten sich hier in den Regionen Bocas del Toro, Colón und Darién an. Die Eingliederung der schwarzen Bevölkerung stellt auch heute noch ein Problem in der Gesellschaft dar und Diskriminierungen sind nicht unüblich. Die weiße Bevölkerung (12 Prozent) entstammt größtenteils der früheren Kolonisationszeit durch die Europäer. Mitte des 19. Jahrhunderts erhielten sie Zuwachs von europäischen Immigranten. Auch diese Gruppe siedelte sich in den pazifischen Küstengebieten und Panama Stadt an. Die Minderheiten der indigenen Bevölkerung machen gerade einmal fünf Prozent der Bevölkerung aus und wurden während der Kolonisation in wenige Gebiete am westlichen Rand Panamas sowie an der östlichen Karibikküste zurückgetrieben. Einige indigene Stämme konnten ihr kulturelles Erbe gegenüber der weißen Gesellschaft schützen und profitieren heute vom Tourismus, andere dagegen rutschten in die vollkommene Abhängigkeit ab und kämpfen nun um den Erhalt ihrer Kultur und ihres Lebens.
„Brücke der Welt, Herz des Universums“ so und nicht minder bezeichnen die Panamaer selbst ihr Land und dieser Nationalstolz zieht sich auch durch alle Lebenslagen. Mit großer Herzlichkeit und Freundschaft werden Gäste aufgenommen und dann auch nicht mehr so schnell gehen gelassen. Fremden Menschen die Sehenswürdigkeiten ihres Landes oder ihre Esskultur nahe zu bringen ist selbstverständlich. Religion spielt vor allem in ländlicheren Gebieten eine sehr große Rolle, wo die sonntägliche Messe sich auch mal über mehrere Stunden ziehen kann und mit Essenspausen das Durchhaltevermögen erhalten wird. Eine Leidenschaft, die sich fast alle Panamaer teilen, ist das Baseballspiel – ganz nach den großen Vorbildern aus den USA. Für Spiele versammelt sich die gesamte Familie inklusive Nachbarn und Bekannten, um zusammen mit ihrem Team mit zu fiebern. Zu sportlichen wie auch sonstigen Anlässen verstehen es die Panamaer ausgiebig zu feiern.
Offizielle Landessprache ist auf Grund der kolonialen Vergangenheit Spanisch. Wie in vielen anderen lateinamerikanischen Ländern hat auch das panamaische Spanisch seine Besonderheiten. Allgemein wird sehr schnell gesprochen, wobei auch viele Wortendungen verschluckt oder undeutlich ausgesprochen werden. Der Großteil der Bevölkerung hat eine sehr saloppe Ausdrucksweise. Versucht man als Ausländer mit ein wenig Spanisch zu glänzen, wird dies meist sehr positiv angesehen und der Panamaer bemüht sich daraufhin meist langsamer und deutlicher zu sprechen. Die Verständigung auf Englisch ist nur sehr eingeschränkt möglich. Während man sich in Panama Stadt und Bocas del Toro noch relativ gut auf Englisch verständigen kann, so ist es in den ländlicheren Regionen meist unmöglich damit etwas zu erreichen. Hier ist zumindest ein Grundwortschatz Spanisch dringend zu empfehlen. Einige Eingeborenenstämme kommunizieren auch heute noch mit ihren nativen Sprachen, daneben wird entlang der Karibikküste hauptsächlich Patois (eine Kreolsprache aus der Karibik mit englischen Wurzeln) gesprochen.
Die panamaische Küche ist eine Mischung unterschiedlicher Speisen mit indigenen, spanischen, italienischen und karibischen Wurzeln. Diese Gerichte, auch „Comida típica“ genannt, sind generell sehr deftig und gehaltvoll. Das Frühstück beginnt meist mit „patacones“ (frittierte Mehlbananen), „yuca“ (frittierte Maniok-Stücke) oder „tortilla“ (Maismehlbrötchen), dazu Würstchen, gebackene Leber oder gebackene Eier. Nachdem das Frühstück verdaut ist, kann zum Mittagessen nochmals der Magen vollgeschlagen werden. Hauptbestandteil ist hier meist „pollo“ (Hühnchen) in Begleitung mit Reis, Kartoffeln, Bohnen und natürlich dürfen auch hier die gebackenen Mehlbananen nicht fehlen. Da Panama übersetzt „Überfluss an Fischen“ bedeutet, darf dieser natürlich auch nicht auf der Speisekarte fehlen. Vor allem an den Küstengebieten werden verschiedene Fischarten und Meeresfrüchte angeboten. Auch sehr beliebt im ganzen Land ist das „ceviche“ (roher Fisch oder Meeresfrüchte in Zitronensaft mariniert und mit Chili gewürzt). Eine weitere Spezialität ist das „tamal“, was aus püriertem, gewürztem Mais, Rosinen und Hühnerfleisch besteht und in Bananenblätter gewickelt serviert wird. Als einheimisches Erfrischungsgetränk wird meist „chicha“ (mit Wasser oder Milch zubereiteter Fruchtsaft) in verschiedenen Geschmacksrichtungen gereicht. Auch sehr erfrischen ist „arroz con piña“, ein süßes milchähnliches Getränk aus Reis, Ananas, Zimt und Kornsaft. An alkoholischen Getränken dürfen die nationalen Biersorten Atlas, Balboa, Soberana und Panama auf keinen Fall ausgelassen werden. Wein wird eher selten getrunken, da das Land selbst keine Anbaugebiete besitzt. Der lokal hergestellte Rum und „seco“ (eine Art Wodka) genießen dafür großer Beliebtheit.
Geographie
Über eine Länge von etwa 300 km erstreckt sich die Cordillera Central von der Grenze Costa Ricas bis zum Isthmus Zentralpanamas. Die höchsten Regionen findet man im westlichen Teil der Cordillera. Hier überragt der Vulkan Barú die restlichen Gipfel mit einer Höhe von 3.475 m. In der Umgebung des längst erloschenen Vulkans erstrecken sich fruchtbare und klimatisch gemäßigte Täler und Hochebenen, die hauptsächlich dem Kaffeeanbau dienen. Richtung Osten hin fallen die Erhebungen immer geringer aus und verlaufen sich schließlich in eine Tiefebene.
Nördlich der Cordillera Central erstreckt sich das karibische Tiefland bis zum zentralen Isthmus. Zur Grenze Costa Ricas hin wurde die ursprüngliche Vegetation von großflächigen Bananenplantagen verdrängt, lediglich die küstennahen Gebiete, an denen sich undurchdringliche Mangrovenwälder ausbreiten, blieben verschont. Unmittelbar vor der Küste liegen die zahlreichen Inseln des „Bocas del Toro“-Archipels, die mit ihren Riffen und dem Nationalpark „Isla Bastimentos“ vor allem bei Tauchern und Vogelbeobachtern beliebt sind.
Angrenzend an Costa Rica liegt die südliche Tiefebene, die mit ihrem Savannencharakter ausreichend Flächen für Rinderherden und landwirtschaftliche Nutzung hat. Die stark gebuchtete Pazifikküste bietet ursprüngliche Vegetation und zahlreiche vorgelagerte Insel, unter anderem die unter Naturschutz stehende Insel Coiba.
Um der Seeschifffahrt den Weg zu ebnen und eine Verbindung zwischen dem atlantischen und dem pazifischen Ozean herzustellen wurden Teile dieser Region großflächig geflutet. Erhebungen des ehemaligen Hügellandes bestehen nur noch als Inseln. Trotz der enormen Veränderung durch den Menschen sind einige Gebiete noch natürlich belassen und werden als Nationalparks geschützt. Westlich und östlich angrenzend an den Kanal erstreckt sich mit grünem Regenwald bedecktes Hügelland.
Panama stellt den schmalsten Teil der zentralamerikanischen Landbrücke dar und ist somit Bindeglied zwischen Nord- und Südamerika. Das gesamte Land ist kaum größer als der Freistaat Bayern und wird im Norden durch Costa Rica und im Süden durch Kolumbien begrenzt. Etwa 30 Prozent der Landfläche werden von Mittel- bis Hochgebirgen beherrscht, welche sowohl zur Karibik- als auch zur Pazifikküste hin in flussreiche Ebenen auslaufen. Der 65 km lange Panamakanal teilt das Land in zwei Hälften und verbindet den pazifischen und den atlantischen Ozean.
Zwischen den beiden Gebirgsbögen entlang der Pazifik- und Karibikküste liegt eine Beckenlandschaft, die teilweise noch mit Primärwald bedeckt ist. Entlang der Grenze zu Kolumbien breitet sich der Darién-Dschungel aus. Er stellt das größte zusammenhängende Regenwaldgebiet Zentralamerikas dar und die meisten Regionen sind hier nur per Boot oder zu Fuß erreichbar. Die fehlende Infrastruktur hat zum Vorteil, dass verschiedene indigene Stämme auch heute noch in ihrer altertümlichen Lebensweise und ihrer authentischen Umgebung leben.
Beste Reisezeit
Panama kann ganzjährige bereist werden, in der Regenzeit von Mai bis November muss jedoch mit verstärkten Regenschauern gerechnet werden. Diese beginnen meist nachmittags und dauern teilweise mehrere Stunden an. Es gibt aber auch Tage an denen es nicht regnet. Hauptreisezeit ist während der Trockenzeit von Mitte Dezember bis Mitte April. Doch auch in diesem Zeitraum kommt es hin und wieder nachts zu Regenschauern. Da aber ganzjährig hohe Temperaturen herrschen, werden die kurzen Güsse oft sogar als angenehm empfunden. Wie in vielen weiteren Teilen der Welt, hat sich auch in Panama das Klima in den letzten Jahren sehr verändert, so dass es immer schwieriger wird, die Grenzen zwischen Regen- und Trockenzeit ganz genau festzulegen.
In der Provinz Bocas del Toro weichen Trocken- und Regenzeit von den anderen Teilen des Landes ab. Hier sind August und September die trockensten Monate, den meisten Regen gibt es hingegen von November bis Januar.
Reiseinfos

Oh, wie schön ist Panama! In dem kleinen, zwischen Costa Rica und Kolumbien gelegenen, mittelamerikanischen Land gibt es viel zu entdecken! Viele von Touristen nur sehr selten besuchte Gegenden, locken mit unberührter Natur und einsamen von Palmen gesäumten Stränden. Das Land verfügt über 30 Naturschutzgebieten, die viele seltene Tier- und Pflanzenarten beherbergen. Interessante Städte, traumhafte Sandstrände und die gastfreundlichen Panamaer sind auf jeden Fall einen Reise wert!

Einreise

Die Einreise nach Panama ist völlig problemlos. Deutsche, Schweizer und Österreicher benötigen für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen kein Visum, sondern nur einen Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist. Bei der Einreise über Land wird der Nachweis über den Besitz von 500 USD sowie die Vorlage eines gültigen Weiterreisetickets gefordert.

Impfungen

In Panama gibt es zwei Regionen in denen man sich mit Gelbfieber infizieren kann: San Blas und Darién. Bitte beachten Sie, dass die Impfung gegen Gelbfieber seit März 2017 zwingend erforderlich ist, wenn Sie im Anschluss nach Nicaragua reisen oder Sie aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Argentinien, Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Ecuador, Französisch-Guayana, Venezuela, Paraguay und Peru) einreisen. Als Nachweis muss der gelbe internationale Impfpass mitgenommen und ggf. vorgezeigt werden. Die Gelbfieberimpfung ist in der Regel ein Leben lang wirksam, so dass Sie auch bei zukünftigen Reisen in tropische Gebiete von dieser Schutzmaßnahme profitieren. Wir empfehlen Ihnen ebenfalls Impfungen gegen Hepatitis A und B, Tetanus und Diphterie. Bei umfangreichen Trekkingtouren in entlegenen Nationalparks sollte auch über eine Tollwutimpfung nachgedacht werden. Thyphus ist in der Regel nicht notwendig. Informieren Sie sich jedoch bitte diesbezüglich bei Ihrem Hausarzt oder im Tropeninstitut.

Sicherheit und Gesundheit

Sicherheit: Die Kriminalität gegenüber Touristen ist im gesamten Land relativ gering. Um Gelegenheitsdiebstahl vorzubeugen sind normale Sicherheitsvorkehrungen der beste Schutz. Meiden sollte man lediglich einige Viertel in Panama Stadt, Colón sowie das Grenzgebiet zu Kolumbien. Gesundheit: Panama weist ein recht gutes Gesundheitssystem auf, das eine zügige Hilfe in Notfallsituationen ermöglicht. Neben den auch in Europa auftretenden Krankheiten, kommen in einigen entlegenen Regionen Panamas gelegentlich Fälle von Malaria und Dengue Fieber vor. Mit einem guten Mückenschutz und einem Stand-by Mittel für Malaria ist das Risiko einer Infektion doch eher gering. Hinweis zum Dengue Fieber: Das Dengue Fieber ist eine Virusinfektion, die durch den Stich einer tag- und nachtaktiven Mückenart (Aedes aegypti und Aedes albopictus) übertragen wird. Krankheitsträger sind Menschen, in waldnahen Regionen auch Affen. Es ist aber zu beachten, dass der Virus nicht direkt von Mensch zu Mensch übertragbar ist! Am stärksten betroffen vom Dengue Fieber sind in Südamerika die Länder Brasilien, Paraguay, Venezuela, Bolivien, Argentinien und Ecuador. Die wichtigste und einzige Vorsichtsmaßnahme gegen das Dengue Fieber ist ein guter Mückenschutz: mückenabweisende Cremes oder Sprays, hautabdeckende evtl. imprägnierte Kleidung sowie imprägnierte Moskitonetze und eine Klimaanlage. Eine Impfung oder eine Prophylaxe mit Tabletten für Reisende ist noch nicht möglich.

Zeitunterschied

Im europäischen Winterhalbjahr beträgt der Zeitunterschied zwischen Mitteleuropa (MEZ) und Panama (Eastern Standard Time) 6 Stunden, d.h. in Panama ist es 6 Stunden früher, als bei uns in Deutschland. Während der deutschen Sommerzeit (ca. April bis Oktober) liegt der Unterschied bei 7 Stunden.

Elektrizität

Die Netzspannung beträgt allgemein 110 Volt (Deutschland: 220 Volt). Die meisten in Europa erhältlichen Elektrogeräte sind auf eine Stromspannung zwischen 110 und 220 Volt ausgerichtet. Sicherheitshalber sollten Sie jedoch die Angaben auf Ihrem Gerät überprüfen.<br> Die Form der Stecker entspricht nicht der aus Deutschland, sondern der aus den USA. Aus diesem Grund sollten Sie sich einen Adapter anschaffen, wenn Sie ein Elektrogerät mitnehmen möchten.

Währung und Zahlungsmittel

Die offizielle Landeswährung ist der Balboa, der jedoch nur als Münzgeld im Umlauf ist, Banknoten sind nur in US-Dollar erhältlich. Die beiden Währungen stehen im Verhältnis 1:1. Daher empfiehlt es sich, für die ersten Tage Bargeld in US-Dollar mitzunehmen. An Bargeldautomaten (ATM) kann man mit Maestro EC- oder Kreditkarte fast überall im Land Geld abheben. In größeren Hotels, Restaurants und Geschäften werden Kreditkarten auch akzeptiert. Der Euro wird nur selten und zu einem schlechten Wechselkurs eingetauscht.

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