costa rica samara
Costa Rica
Gruppenreisen
  • 8-15 Teilnehmer
  • feste Reisetermine
  • aktiv & erlebnisreich
  • deutsche Reiseleitung
Individualreisen
  • ab 1-2 Personen
  • individuelle Termine
  • maßgeschneiderte Reisen
  • wählbare Hotelklassen

Reiseziel Costa Rica

Costa Rica ist das tropische Sehnsuchtsziel schlechthin. Die „Schweiz Zentralamerikas“ erfreut sich aufgrund ihrer enormen landschaftlichen Vielfalt und exzellenten touristischen Infrastruktur bei Reisenden zunehmender Beliebtheit. Badeurlaub an karibischen Traumstränden lässt sich problemlos mit Naturexkursionen ins sehenswerte Landesinnere verbinden. Für eine aktive Reise mit Wandern, Reiten, Wildwasserrafting, Tauchen, Surfen und vieles mehr bietet Costa Rica ideale Bedingungen. Ein gut ausgebautes Straßennetz und kurze Distanzen machen Costa Rica auch zu einem sehr beliebten Ziel für Reisen mit dem Mietwagen.

Attraktionen von Costa Rica

Costa Rica ist weltweiter Vorreiter in Sachen Ökotourismus: Fast ein Viertel der Landesfläche steht mittlerweile unter Naturschutz und gehört zu einem der ausgewiesenen Nationalparks oder Biosphärenschutzgebiete. So zählen neben den Stränden an Atlantik und Pazifik vor allem die zahlreichen Nationalparks und Naturreservate mit Ihrer sehr artenreichen Tierwelt zu den größten Attraktionen auf einer Costa Rica-Reise.

Reisezeit

Costa Rica kann prinzipiell ganzjährig bereist werden. Als beste Reisezeit gelten die trockenen Monate November bis April. Wer sich an gelegentlichen Regenschauern nicht stört, kann außerhalb der Hochsaison wesentlich günstiger reisen und die Natur zeigt sich in der Regenzeit von ihrer grünen Seite.

Unser Reiseangebot

Unser Reiseangebot nach Costa Rica umfasst Klein-Gruppenreisen zu festen Terminen, sowie Mietwagenreisen, (maßgeschneiderte) Individualreisen und Reise-Bausteine.

Alle Highlights im Überblick
Costa Rica ist bekannt für seinen vielfältigen Naturreichtum auf engstem Raum. Von Vulkanen über Palmenstrände bis hin zu tropischem Regenwald wird die Natur hier in zahlreichen Nationalparks geschützt. Im folgenden möchten wir Ihnen die sehenswertesten Orte kurz vorstellen.
Der Vulkan Arenal ist einer der aktivsten Vulkane der Welt. Er befindet sich im zentralen Hochland Costa Ricas und nördlich der Hauptstadt San José. Im Jahre 1968 kam es zur ersten großen Explosion zu Menschenzeit und noch immer fließt regelmäßig neue Lava die Hänge hinunter. Es kann mehrmals täglich zu Eruptionen kommen, manchmal ist aber auch für einen ganzen Monat Ruhe. Bei gutem Wetter kann man tagsüber „Blumenkohl“-Wolken vom Krater aufsteigen sehen, begleitet von einem weithin hörbaren Grollen. Besonders eindrucksvoll ist ein Besuch bei Nacht, wenn die orangeglühende Lava in der Dunkelheit aufblitzt. Doch auch hierfür gibt es keine Garantie, denn oft ist es bewölkt und der Vulkan ist, wie gesagt, nicht immer voll aktiv.
Von dem kleinen Dorf La Fortuna aus, das den Ausgangspunkt für einen Besuch des Nationalparks Arenal darstellt, kann die fließende Lava des Vulkans nicht gesehen werden, da es an der grünen Hangseite des Berges liegt. Für dieses Spektakel muss man sich einige Kilometer Richtung Arenal See begeben. Neben der Hauptattraktion dem Arenal kann die Umgebung mit Kanutouren, Reittouren und Wanderungen erkundet werden. Ein Blick auf den Stausee Arenal ist in jedem Fall lohnenswert. Aber auch Ausflüge zu Thermalbädern, zu Hängebrücken und Canopytouren durch die Baumwipfel des Regenwaldes können unternommen werden.
Um zum Fuße des Wasserfalls Cascada La Fortuna zu gelangen muss man zwar eine kleine Wanderung auf sich nehmen, die Mühe ist es aber durchaus wert. Es erwartet Sie ein erfrischendes Bad in türkisblauem Wasser. Machen Sie die Wanderung durch den Nationalpark des Vulkans. Der Wanderweg führt erst durch hohes Schilf, dann durch ein Waldstück, bis man die erkaltete Lavazunge erreicht, die bei dem letzten großen Ausbruch im Jahre 1992 vom Vulkan aus Richtung Arenalsee rollte.
Der zweitgrößte Nationalpark des Landes liegt in einem der regenreichsten und unberührtesten Gebiete, der Halbinsel Osa am südlichen Pazifik. Daraus resultiert eine große Vielzahl an unterschiedlichen Vegetationstypen und dementsprechend auch an Tieren. Wegen dieser außergewöhnlichen biologischen Vielfalt wurde der Park zu einem internationalen Forschungszentrum, um den tropischen Regenwald zu studieren. Corcovado ist das letzte Ökosystem seiner Art in Mittelamerika! Der Park kann bei verschiedenen Wanderungen erkundet werden. Ob über mehrere Tage oder auf kürzeren Strecken von der Meerseite aus erwartet Sie eine beeindruckende Natur. Die 17 Kilometer lange Wanderung quer durch den Park dauert ungefähr fünf Tage. Die 41 Kilometer lange Küstenstrecke kann auch nur in Teilstrecken erkundet werden. Mit einer etwas abenteuerlicheren und aufwendigeren Anreise muss gerechnet werden.
Ein Besuch der Isla del Cano mit Schnorcheln! Vom nördlichen Rand des Nationalparks aus können Bootsausflüge zur vor der Küste liegenden Insel Isla del Cano unternommen werden. Schon auf dem Weg zu diesem paradiesischen Fleckchen Erde werden Sie an zahlreichen Delphinen und zur passenden Jahreszeit eventuell sogar an Walen vorbei kommen. Außerdem kann an einem Wassergarten (einem Riff vor der Küste der Insel) angehalten werden, wo man herrlich schnorcheln kann.
Südlich des Nationalparks Manuel Antonio, an der südlichen Pazifikküste befindet sich Uvita. Die Region um diesen Ort nennt sich Costa Ballena, benannt nach den Walen, die hier gelegentlich zu beobachten sind. Die besten Monate hierfür sind Februar und März. Der Strand von Uvita liegt an der Mündung des gleichnamigen Flusses und befindet sich in einer weiten schattenlosen Bucht mit Sandstrand. Durch ein vorgelagertes Korallenriff kann man hier gefahrlos baden und wunderbar schnorcheln. Uvita selbst ist ein verschlafenes Nest, in dem nach wie vor das Pferd als Haupttransportmittel genutzt wird.
Wenn Sie zwischen Juli und Januar in Uvita sind, sollten Sie unbedingt den südlich gelegenen Nationalpark Ballena besuchen, um hier die Meeresschildkröten bei ihrer Eiablage zu beobachten.
Der Stratovulkan Poás, der sich 37 km nördlich von Alajuela, also im zentralen Hochland, befindet, ist einer der vier aktiven Vulkane des Landes und zählt zu den wichtigsten Natur-Sehenswürdigkeiten Costa Ricas. Auch wenn er zurzeit nur wenig aktiv ist und nur ein wenig vor sich hin blubbert, blickt er auf eine weit zurückreichende Geschichte starker Eruptionen, die man seit dem Ausbruch 1834 wissenschaftlich registriert. 1910 ereignete sich der wahrscheinlich größte Ausbruch mit einer Aschesäule, die bis zu 8 km in den Himmel ragte. 1952-54 war bisher die letzte eruptive Phase.
Neben dem Hauptkrater kann auch der alte Krater besichtigt werden, der seit 7500 Jahren nicht mehr aktiv ist und in dem sich mittlerweile ein Kratersee gebildet hat.
Die beste Zeit für einen Besuch des Nationalparks ist morgens vor 9 Uhr, wenn wenige Besucher im Park sind. Zu dieser Tageszeit ist die Chance am größten den Krater wolkenfrei zu erleben.
Puerto Viejo de Sarapiqui liegt im Zusammenfluss von Río Puerto Viejo und Río Sarapiqui, der etwa 40 Kilometer nördlich in den Río San Juan mündet. Bevor Eisenbahn und Straßen das Hochland mit der Karibikküste verbanden, war der Ort ein wichtiger Hafen, von dem aus Frachtboote zum Río San Juan und über Bara del Colorado bis nach Limón verkehrten. Heute macht der Ort jedoch einen eher geruhsamen Eindruck. Die Menschen leben jetzt von der Viehzucht und von dem Bananenanbau. In letzter Zeit kommen auch immer mehr Touristen in den Ort, um von hier aus die Naturreservate der Umgebung zu erkunden oder diverse Aktivtouren, wie Kanufahrten, Reiten oder Rafting zu unternehmen.
Auf keinen Fall auslassen sollten Sie die Schokoladentour des Tirimbina Reservates. Nach der Überquerung der angeblich längsten Hängebrücke Costa Ricas erreicht man die Anbaufläche einer ehemaligen, kleinen Kakaoplantage. Zuerst werden die verschiedenen Stadien der Frucht gezeigt und dann darf man selbst direkt vom Baum Schokolade herstellen und natürlich auch probieren. Die perfekte Ergänzung dieser kulinarischen Tour ist die, ganz in der Nähe angebotene, Ananastour. Im totalen Kontrast zu der traditionellen Schokoladentour lernt man hier eine in großem Umfang produzierende Farm kennen. Nach einem Besuch der Ananasfelder wird einem die Aufbereitung der Früchte bis zur Verpackung für den Export gezeigt. Am Ende darf man natürlich auch hier diverse Köstlichkeiten testen.
Das Naturschutzgebiet liegt etwa 20 Kilometer südlich des Nicaragua-Sees und umfasst weite Feucht- und Sumpfgebiete, die einen rund 500 Hektar großen Süßwassersee umschließen. Der See ist nur drei Meter tief und verschwindet während der Trockenzeit (Februar bis Mai) fast völlig. Cano Negro ist mit seiner großen Vielfalt an Pflanzen und Tieren eines der bedeutendsten Feuchtgebiete Mittelamerikas und dient als Zwischenstation für viele Zugvögel, vor allem in den Monaten März und April. In den Grenzen des Schutzgebietes gibt es Pflanzen und Tiere, die in anderen Teilen des Landes nicht vorkommen. Der Name leitet sich vom Schilfrohr (cano) ab, das am Rande des Sees steht.
Eine drei bis vier stündige Bootstour auf dem Río Frio sollten Sie hier auf keinen Fall verpassen. Das Gebiet ist bekannt für die zahlreichen Vogelarten, die hier leben, aber auch Faultiere, verschiedene Affenarten, Kaimane, Fledermäuse und eine große Fülle an tropischen Pflanzenarten können Sie am besten vom Wasser aus beobachten.
Der Vulkan Irazú liegt nur 32 km von der ehemaligen Hauptstadt Cartago entfernt. Trotz dieser geringen Entfernung überwindet man für einen Besuch jedoch 2.000 Höhenmeter. Der mit 3432 m höchste der aktiven Vulkane des Landes beeindruckt mit einer einmaligen Mondlandschaft, in dessen Mitte sich der schöne Hauptkrater mit seinem grün-gelblichen Kratersee befindet.
Neben dem Hauptkrater kann auch der 100 m tiefe Krater Diego de la Haya besichtigt werden.
Auf keinen Fall auslassen sollten Sie den Gipfel Cerro Alto Grande, von dem aus man bei klarer Sicht einen sehr beeindruckenden Ausblick hat. Einerseits kann von hier aus der Hauptkrater und die Umgebung, in die er eingebettet ist, überblickt werden. Andererseits können von hier aus an klaren Tagen beide Ozeane gesehen werden.
Von den zahlreichen privaten Naturreservaten des Landes ist dieses wohl mit Abstand das bekannteste und meistbesuchte. Es befindet sich im nördlichen Hochland nahe des Vulkans Arenal. Ausgangspunkt für den Besuch des Nationalparks ist das Dorf Santa Elena. Neben eindrücklichen Wanderungen durch den Nebelwald kann man hier mit etwas Glück den sehr seltenen Quetzal entdecken, der zu den schönsten Vogelarten der Welt zählt. Das Reservat liegt genau auf der kontinentalen Wasserscheide, wird also klimatisch von der atlantischen sowie der pazifischen Seite beeinflusst. Die Folge sind drastische Klima-Umschwünge innerhalb kurzer Zeit und eine relativ hohe Niederschlagsmenge. So entspringen hier viele Flüsse, die zahlreiche Wasserfälle bilden.
Schon alleine die Anfahrt nach Monteverde ist eine abenteuerliche Angelegenheit über holprige Geröllpisten vorbei an eindrucksvollen Aussichtspunkten. In Santa Elena angekommen bieten sich hier aufgrund der guten touristischen Infrastruktur zahlreiche Möglichkeiten für Aktivitäten.
Gleiten Sie an Drahtseilen durch die Baumwipfel des Nebelwaldes. Im ganzen Land gibt es zahlreiche Angebote für das sogenannte Canopy, doch die Landschaft Monteverdes bietet die beste Kulisse für dieses Abenteuer.
Der Regenwald der Österreicher ist ein Teil des 146 Quadratmeter großen Esquinas-Regenwaldes. Der Verein Regenwald der Österreicher widmet sich seit 1991 dem Freikauf des Esquinas-Regenwaldes. Die mit Hilfe von Spendengeldern erworbenen Grundstücke werden der Nationalparkverwaltung der Republik Costa Rica geschenkt und in den Nationalpark Piedras Blancas eingegliedert. Aus diesem Grund erhielt der Regenwald der Österreicher seinen Namen. Der Esquinas-Regenwald ist einer von ganz wenigen verbliebenen Regenwäldern in Mittelamerika, die bis an die Pazifikküste reichen und ist damit einer der letzten noch erhaltenen Tieflandregenwälder der Region. Auf einem Hektar Wald wurden 180 Baumarten gezählt, 3.000 Pflanzenarten wachsen hier. 320 Vogelarten und seltene Tiere wie Jaguare, Ozelots und vier Affenarten sind hier anzutreffen. Dieses artenreiche Tropenparadies sollten Sie bei einer Costa Rica Reise nicht verpassen.
An der nördlichen Karibikküste befindet sich der Nationalpark Tortuguero. Ausgangspunkt für Besuche ist das kleine Dorf Tortuguero, das durch seine Lage in mitten des Parks, nur mit dem Boot oder Flugzeug zu erreichen ist. Die Hauptattraktion dieses Schutzgebietes und der Grund für dessen Gründung sind die zahlreichen grünen Meeresschildkröten, die hier von Juli bis Oktober ihre Eier ablegen. Aber auch Lederschildkröten und Karettschildkröten kommen hier an Land. Auch außerhalb der Schildkrötensaison bietet der Park viel Spannung. Ein natürliches System von schiffbaren Kanälen und Lagunen mit einer einzigartigen Flora und Fauna durchzieht den Park von Südost nach Nordwest. Dieser Naturraum gilt als eines der Gebiete mit der größten biologischen Vielfalt, aber auch als eine der regenreichsten Regionen des Landes.
Die Tier und Pflanzenwelt bewundert man am besten vom Wasser aus bei einem Bootsausflug oder von Land aus bei Wanderungen durch den Wald.
Dieser Nationalpark um den aktiven Vulkan Rincón de la Vieja ist einer der vielseitigsten Naturparks des Landes. Nicht nur die unterschiedlichen Vegetationszonen vom feuchten Regenwald im Nordosten bis hin zum Trockenwald im Süden, sondern vor allem die zahlreichen vulkanischen Erscheinungen wie Fumarolen oder blubbernde Schlammvulkane machen einen Besuch der Region zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Machen Sie nicht nur die kurze Wanderung zu den Schlammlöchern, sondern wandern Sie auch zu dem Wasserfall La Cangreja. Hier empfiehlt sich ein herrlich erfrischendes Bad.
Wegen seiner traumhaften Strände zählt Manuel Antonio zu den beliebtesten Nationalparks des Landes. Darüberhinaus ist dies der einzige Ort an dem die costa-ricanische Unterart der Totenkopfäffchen, die vom Aussterben bedroht ist, geschützt wird. Der starke Besucherandrang brachte jedoch auch einige negative Folgen mit sich. Zu Stoßzeiten sind die Strände Espandilla Sur und Manuel Antonio sehr überfüllt. Außerdem werden die Tiere leider regelmäßig von Parkbesuchern gefüttert und sind daher unnatürlich zutraulich und teilweise auch aggressiv. So muss mittlerweile jeder, der beim Füttern erwischt wird, den Park sofort verlassen. Neben den Stränden sollte auch der Küstenwald des Parks erkundet werden. Verschiedene kurze und längere Wanderwege erschließen den Park. Auf dem Weg durch den Wald des Parks wird man mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit das ein oder andere Faultier, Waschbären, Nasenbären und verschiedene Affenarten entdecken können. Das scheue und seltene Totenkopfäffchen bekommt man jedoch nur mit viel Glück zu Gesicht.
Der Nationalpark Palo Verde, der seinen Namen vom Palo-Verde-Baum ableitet, ist ein Vogelparadies mit der größten Konzentration von Wasservögeln in ganz Zentralamerika. Zwischen September und März überwintern hier Tausende von Zugvögeln aus Nordamerika. Seine große ökologische Vielfalt verdankt das Gebiet in erster Linie den Überschwemmungen des Río Tempisque, der weiter südlich in den Golfo de Nicoya mündet. Besonders reizvoll ist hier eine Bootstour durch das Feuchtgebiet, bei der man die zahlreichen Vogelarten aus dieser Perspektive nahezu lautlos beobachten kann.
Die Halbinsel Nicoya, am nördlichen Pazifik gelegen, wird durch den Río Tempisque und den Golf von Nicoya vom Festland getrennt. Eine Straßenverbindung gibt es nur bei Liberia im Norden und über die neue Brücke nahe der Mündung des Tempisque. Die Landschaft der Halbinsel wird bestimmt von einem bis 1.000 Meter hohen Hügelland und ist ansonsten vorwiegend mit Savannen bedeckt. Außerdem durchziehen zahlreiche Flüsse dieses Gebiet. Das Klima ist geprägt von einer ganzjährig gleichbleibenden Temperatur, die je nach Region zwischen 21° C und 32° C liegt. Nicoya zählt vor allem wegen seiner schönen Strände zu einer der touristisch bedeutendsten Regionen des Landes. Wellenreiter finden hier vor allem während der Regenzeit (Mai bis November) gute Surfbedingungen. Als wichtigste touristische Zentren gelten der Fischerhafen Playas del Coco, Playa Flamingo mit seinen Hotelburgen und die Strandorte Playa Tamarindo und Playa Sámara. Südlich von Sámara lässt der Tourismus nach, erst im südöstlichen Küstenabschnitt werden die Strände wieder belebter.
Menschen & Kultur
Die Einwohner Costa Ricas, die sich selbst als Ticos bezeichnen, sind zum größten Teil Nachfahren der spanischen Eroberer, so genannte Kreolen (über 75 Prozent). Heute ist diese Gruppe kaum mehr zu trennen von den Mestizos, die sowohl spanische als auch indianische Vorfahren haben. Zusammen machen die beiden Gruppen über 80 Prozent der Gesamtbevölkerung aus. Der Anteil der Schwarzen und Mulatten, die vorwiegend an der Karibikküste leben, liegt unter 3 Prozent. Im ganzen Land trifft man auch eine Minderheit von Chinesen, die meist Ende des 19. Jahrhunderts zum Eisenbahnbau ins Land kamen und heute als Händler oder Restaurantbesitzer ihr Leben bestreiten. Von der indianischen Urbevölkerung des Landes leben nur noch etwa 25.000 in Costa Rica, das entspricht bei einer Einwohnerzahl von 4,2 Mio. Menschen einem Anteil von etwa 0,7 Prozent. Die rund 250.000 in Costa Rica lebenden Ausländer stellen etwa 7,6 Prozent der Bevölkerung dar. 50 Prozent der Bevölkerung leben im Valle Central, rund um die Hauptstadt San José.
Die meist sympathische Wesensart der Ticos ist für viele Ausländer ein Argument das Land zu besuchen. Ticos sind friedliche Menschen und tragen Auseinandersetzungen in der Regel mündlich aus. So sind sie sehr stolz darauf, dass ihr Land ganz ohne Militär auskommt. Außerdem sind sie sehr religiös – Kirchen und kirchliche Feste sind immer gut besucht. Die Familie spielt eine zentrale Rolle in ihrem Leben und das Familienleben verläuft noch recht „traditionell“, doch auch hier brechen langsam alte Strukturen auf. Zwei Leidenschaften bestimmen das Leben fast aller Ticos, der Sport, vor allem der Fußball, und das Lotteriespiel. Aber natürlich feiern Ticos, wie alle Latinos, auch gerne und ausgelassen.
Die offizielle Landessprache ist Spanisch, daneben wird an der Karibikküste die jamaikanische Form des Patois gesprochen, einer Kreolsprache aus der Karibik, die sich zwar vom Englischen ableitet, aber dennoch schwer verständlich ist. Nur wenige indigene Sprachen haben sich bis heute erhalten. Das in Costa Rica gesprochene Spanisch hat sich, wie überall in Lateinamerika im Laufe der Zeit vom Kastilischen hin zu einem eigenen Dialekt entwickelt. So wird fast gänzlich auf Du und Ihr verzichtet und auch gute Bekannte werden meist gesiezt. Außerdem ist die Aussprache etwas härter und die S-Laute werden nicht, wie in Europa, gelispelt. Teilweise haben sich sogar ganz eigene Worte entwickelt. So wird zum Beispiel die Arbeit häufig nicht, wie in Europa üblich, als „trabajo“ sondern als „brete“ bezeichnet.
Alkoholfreie Erfrischungsgetränke sind meist amerikanische Produkte, die im Land abgefüllt werden. Am besten trinkt man in Costa Rica aber einen frischen Fruchtsaft, der entweder mit Wasser oder mit Milch angeboten wird. Hierbei kann man meist unter einer unerschöpflichen Anzahl an Früchten auswählen. Die einheimische Küche basiert im Wesentlichen auf der Kombination Reis mit Bohnen; gegessen wird im Allgemeinen nicht so scharf wie z.B. in Mexiko. Zum Frühstück gibt es Gallo Pinto, gekochten Reis mit dicken schwarzen Bohnen und Zwiebel vermischt, dazu Spiegelei oder Rührei, je nach Hunger auch ein Steak. Der Kaffee ist nicht so jedermanns Geschmack. Die besten Bohnen werden schließlich exportiert. Mittags und abends gibt es dann häufig Casado. Es besteht ebenfalls aus Reis und Bohnen, außerdem Kochbananen, Gemüse, manchmal auch Yuca (Maniok) und dazu Schmorfleisch, Hähnchen oder Fisch. Weitere Spezialitäten der lokalen Küche sind Tamales, Fleisch mit Maismehl in Bananenblättern eingerollt, die allerdings nur als Verpackung dienen, sowie Empanadas, mit Hackfleisch, Käse oder Gemüse gefüllte Teigtaschen. An der Atlantikküste ist die einheimische Küche karibisch beeinflusst. So werden der Reis und die Bohnen hier in Kokosöl ausgebacken.
Geographie
Costa Rica wird häufig als das abwechslungsreichste Land Mittelamerikas bezeichnet und tatsächlich kann die Vielfalt naturgeographischer Erscheinungsformen wohl von keinem der Nachbarländer übertroffen werden. Das kleine Land, kaum größer als das Bundesland Niedersachsen, ist Teil der mittelamerikanischen Landbrücke und erstreckt sich auf einer Länge von etwa 450 Kilometer zwischen Karibischem Meer und Pazifik. Eine Gebirgskette mit Höhen über 3000 Meter trennt das atlantisch-karibische vom pazifischen Küstentiefland.
Das Bergland ist größtenteils vulkanischen Ursprungs, verantwortlich ist das Abtauchen der pazifischen unter die karibische Kontinentalplatte. Zentralamerika ist eine der vulkanisch aktivsten Zonen der Erde. Der von Nordwest nach Südost verlaufende Hauptgebirgszug Costa Ricas besteht aus vier unterschiedlich aufgebauten Gebirgseinheiten, der Cordillera de Guanacaste, der Cordillera de Tilarán, der Cordillera Central und der Cordillera de Talamanca. Vor allem die zentral gelegenen Gebirgseinheiten weisen einen hohen tropischen Regenwaldbestand auf. Der wohl bekannteste ist der Nebelwald von Monteverde.
Östlich der Cordilleras erstreckt sich das karibische Tiefland. Geologisch ist es aus erdgeschichtlich jungen Sedimenten aufgebaut, die mit den Flüssen aus dem Bergland in das Küstentiefland transportiert wurden. Die karibische Küste erstreckt sich von der Grenze zu Nicaragua im Norden auf über 200 km Länge bis nach Panama. Mangrovensümpfe, Lagunen und Sandstrände mit vorgelagerten Riffen wechseln sich ab.

Die Pazifikküste weist dagegen zahlreiche Buchten, Halbinseln und Inseln auf. Die Halbinseln bestehen aus stark zerklüfteten Berg- und Hügelländern. Das pazifische Tiefland ist im Gegensatz zum karibischen ein schmaler Streifen zwischen Küste und den Ausläufern der Gebirgsketten.
Beste Reisezeit
Grundsätzlich kann Costa Rica ganzjährig bereist werden. Da Costa Rica sich in den Tropen befindet, sind die Temperaturschwankungen eher gering und nicht von der Jahreszeit, sondern von der Höhenlage und dem Einflussbereich der Ozeane abhängig. Die Niederschlagsschwankungen in Costa Rica sind aber umso stärker und je nach Region sowie vorherrschendem Wind unterschiedlich stark ausgeprägt. Grundsätzlich unterscheidet man in Costa Rica daher zwischen der Trockenzeit, die zwischen Dezember und April liegt, und der Regenzeit, die sich über den Rest des Jahres erstreckt. In der Trockenzeit herrscht in großen Teilen Costa Ricas – mit Ausnahme der Karibikseite - Sonne pur, d. h. die Wanderwege und Straßen sind in der Regel trocken. Natürlich lockt die Trockenzeit auch die meisten Touristen und entsprechend teurer sind mitunter auch die Flüge und Unterkünfte. Trotzdem kann es auch in der Trockenzeit zu kurzen Regenschauern kommen. Die Regenzeit bzw. „grüne Saison“ ist in dieser Hinsicht natürlich günstiger und zumeist kommt es erst am Nachmittag zu Schauern, so dass man auch dann Costa Ricas bereisen kann. Da es aber auch einige Landesteile gibt, in denen u. a. die Straßen zu dieser Jahreszeit nicht immer befahrbar sind, sollte man die perfekte Reisezeit für sich, neben den geplanten Unternehmungen auch von der geplanten Reiseroute abhängig machen.

Grob lässt sich Costa Rica in drei Klimazonen einteilen:
Karibikküste – Die Temperatur an der karibischen Küste Costa Ricas liegt ganzjährig um die 30 Grad mit hoher Luftfeuchtigkeit. In dieser Region muss man aufgrund der Passatwinde und den Wetterbedingungen auf dem Atlantischen Ozean ganzjährig mit tropischen Regenschauern rechnen, die mitunter auch sturzartig einsetzten können. Zu den trockeneren Monaten zählen hier neben September und Oktober auch der März und April.
Pazifikküste und Zentraltal – An der Pazifikküste Costa Ricas herrscht in den Monaten von Dezember bis April Trockenzeit. Die Trockenzeit ist hier sehr stark markiert und die Temperaturen liegen zum Teil über 30° C. Während dem Rest des Jahres muss mit Regen gerechnet werden, der am Nord- und Zentralpazifik in der Regel aber erst am Nachmittag einsetzt, so dass man diese Regionen über das ganze Jahr hinweg besuchen kann. Am relativ unberührten Südpazifik Costa Ricas mit seinen verschiedenartigen Dschungel- und Strandgebieten, zu denen u. a. auch der Nationalpark Corcovado gehört, sind die Straßen während der Regenzeit mitunter nur schwer passierbar. Zum Zentraltal zählen neben der Hauptstadt San José u. a. auch Alajuela, Cartago und Heredia. Die Trockenzeit ist hier mit der der Pazifikküste identisch. In dieser Region Costa Ricas spricht man auch von einem „ewigen Frühling“, da aufgrund der Höhenlage von rund 900 m die Tiefsttemperaturen nur 15° C und die Höchstwerte durchschnittlich 26° C betragen.
Zentrales Hochland – In den Bergen sinken die Temperaturen. In den Gebieten bis 3.300 Metern liegen sie nur noch zwischen 10° C bis 16° C. Auf den Bergen und Vulkanen wie beispielsweise den hohen Gipfeln des Cerro Chirripó und des Vulkans Irazú wird es meistens nicht wärmer als 7° C. Dort ist auch Nachtfrost nicht ungewöhnlich. Innerhalb einer Höhenlage bleiben die Temperaturen allerdings während des ganzen Jahres relativ konstant. Da das Wetter im Hochland von unzähligen Faktoren beeinflusst wird, muss ganzjährig mit Regen und vor allem mit Nebel gerechnet werden. Februar, März und April gehören in dieser Region zu den trockeneren Monaten. Durch diese klimatischen Besonderheiten finden sich hier die einzigartigen Nebel- und Regenwälder mit einer überschäumenden Artenvielfalt, die weltweit ihresgleichen sucht.
Reiseinfos

Das kleine Land Costa Rica, zwischen Karibik und Pazifik gelegen, bietet Ihnen verschiedenste Landschaftsformen und eine enorme Naturvielfalt auf engstem Raum. Die Vielfalt reicht von Korallenriffen bis zu Lava speienden Vulkanen, von Vogelparadiesen im Sumpfland bis zu fast 4000 m hohen Bergen. Ohne Schwierigkeiten kann man Exkursionen im tropischen Regenwald und einen Badeurlaub unter Palmen miteinander verbinden. Aber auch für einen aktiven Urlaub mit Wandern, Reiten, Wildwasserfahren, Tauchen, Surfen usw. bietet dieses Land jede Voraussetzung! Aber nicht nur der Reisende, sondern auch die Natur selbst kommt auf ihre Kosten: Fast ein Viertel des Landes wird inzwischen als Nationalpark oder Schutzgebiet vor der Zerstörung bewahrt. So sind es, neben den Stränden an Atlantik und Pazifik, vor allem die zahlreichen Nationalparks und Naturreservate, die für Besucher von Interesse sind. Der aktive Vulkan Arenal und der nicht nur bei Windsurfern beliebte Arenal-See sind weitere Hauptanziehungspunkte. Die Städte haben meist wenig zu bieten und dienen dem Reisenden eher als Standpunkt bzw. Umsteigestation.

Einreise

Die Einreise nach Costa Rica ist völlig problemlos. Deutsche, Schweizer und Österreicher benötigen für einen Aufenthalt bis 90 Tage kein Visum, sondern nur einen Reisepass, der bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist.

Impfungen

Bei Einreise aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus Choleragebieten kann eine Impfung verlangt werden. Wir empfehlen Ihnen sich gegen Hepatitis A und B, Tetanus und Diphterie zu impfen. Bei umfangreichen Trekkingtouren in entlegenen Nationalparks sollte auch über eine Tollwutimpfung nachgedacht werden. Thyphus ist in der Regel nicht notwendig. Informieren Sie sich jedoch bitte diesbezüglich bei Ihrem Hausartzt oder Tropeninstitut. <b>Hinweis Dengue Fieber:</b> Das Dengue Fieber ist eine Virusinfektion, die durch den Stich einer tag- und nachtaktiven Mückenart (Aedes aegypti und Aedes albopictus) übertragen wird. Krankheitsträger sind Menschen, in waldnahen Regionen auch Affen. Es ist aber zu beachten, dass der Virus nicht direkt von Mensch zu Mensch übertragbar ist! Am stärksten betroffen vom Dengue Fieber sind in Südamerika die Länder Brasilien, Paraguay, Venezuela, Bolivien, Argentinien und Ecuador. Die wichtigste und einzige Vorsichtsmaßnahme gegen das Dengue Fieber ist ein guter Mückenschutz: mückenabweisende Cremes oder Sprays, hautabdeckende evtl. imprägnierte Kleidung sowie imprägnierte Moskitonetze und eine Klimaanlage. Eine Impfung oder eine Prophylaxe mit Tabletten für Reisende ist noch nicht möglich. (Tritt nur vereinzelt an der nördlichen Pazifikküste auf)

Sicherheit und Gesundheit

Costa Rica ist das sicherste Land Mittelamerikas und es lässt sich unbeschwert reisen. Die Kriminalität ist in diesem Land nicht schlimmer als anderswo auf der Welt. Körperliche Gewalt ist so gut wie ausgeschlossen. Dennoch ist – wie überall, sei es Berlin oder San José – umsichtiges Verhalten angebracht. Costa Rica weist ein recht gutes Gesundheitssystem auf, das eine zügige Hilfe in Notfallsituationen ermöglicht. Neben den auch in Europa auftretenden Krankheiten, kommen in einigen entlegenen Regionen Costa Ricas gelegentlich Fälle von Malaria und Dengue Fieber vor. Mit einem guten Mückenschutz und einem Stand-by Mittel für Malaria ist das Risiko einer Infektion doch eher gering.

Zeitunterschied

Im europäischen Winterhalbjahr beträgt der Zeitunterschied zwischen Mitteleuropa (MEZ) und Costa Rica (Central Standard Time) sieben Stunden, d.h. in Costa Rica ist es sieben Stunden früher, als bei uns in Deutschland. Wenn es bei uns 18 Uhr ist, ist es in Costa Rica also erst 11 Uhr am Vormittag. Während der deutschen Sommerzeit (ca. April bis Oktober) liegt der Unterschied bei acht Stunden.

Elektrizität

Die Netzspannung beträgt allgemein 110 Volt (Deutschland: 220 Volt). Die meisten in Europa erhältlichen Elektrogeräte sind auf eine Stromspannung zwischen 110 und 220 Volt ausgerichtet. Sicherheitshalber sollten Sie jedoch die Angaben auf Ihrem Gerät überprüfen. Die Form der Stecker ist nicht dieselbe, wie in Deutschland sondern dieselbe, wie in den USA. So sollten Sie sich einen Adapter anschaffen, wenn Sie ein Elektrogerät mit nehmen möchten.

Währung und Zahlungsmittel

Die Landeswährung ist der Colón (spanisch für Kolumbus). Im Umlauf sind Geldscheine zu 1.000, 2.000, 5.000 und 10.000 Colones, sowie Münzen zu 5, 10, 20, 25, 50, 100 und 500 Colones. Auch wenn der US-Dollar fast überall akzeptiert wird, sollte man diese „heimliche“ Währung nicht unnötig stützen und in Colones bezahlen. Dollars, Euros und Dollar-Reisechecks kann man in fast allen Banken wechseln. Die Gebühren variieren von Bank zu Bank, auch innerhalb der gleichen Bankengruppen, vergleichen lohnt sich! Besser reist man jedoch mit einer Maestro EC Karte, mit der man inzwischen an immer mehr Bankautomaten Bargeld abheben kann. Auch Kreditkarten, vor allem Visa-Card, werden in Costa Rica häufig als Zahlungsmittel akzeptiert.

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