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Uruguay
Individualreisen
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  • maßgeschneiderte Reisen
  • wählbare Hotelklassen

Reiseziel Uruguay

Als „Haus mit Garten“ beschreiben die Einwohner von Uruguay ihr kleines Land. Das Haus ist die Hauptstadt Montevideo, in der die Mehrheit der knapp dreieinhalb Millionen Einwohner lebt. Als Garten gilt das weitläufige und meist grüne Hinterland Uruguays. Das drittkleinste Land Südamerikas bietet neben kolonialen Kleinstädten und wunderschönen Badestränden auch viel Natur und Erholungsmöglichkeiten.

Attraktionen von Uruguay

Eingeschlossen vom Fluss Uruguay, dem Rio de la Plata und dem Atlantik, hat Uruguay seinen eigenen Charakter. Hinter den weitläufigen Sandstränden am Rio de la Plata und Atlantik erstrecken sich grüne Weideflächen mit Rindern, Schafen und Pferden bis zum Horizont. Hier und da sind diese durchsetzt mit Ombú-Wäldern und Palmenhainen. Viele malerische Estancias öffneten in den letzten Jahren die Tore für Touristen. Der Agrotourismus gewinnt in Uruguay immer mehr an Bedeutung. Ein besonderes Naturhighlight sind die Thermalquellen im Nordwesten des Landes. Auf keiner Uruguay-Reise fehlen sollte ein Abstecher zu den Strandbädern des Atlantik. Bei Touristen beliebt ist ebenso das mondäne Strandbad Punta del Este wie die romantischen Dünenlandschaften von La Paloma und Cabo Polonia. An der Küste Uruguays können Sie nicht nur entspannt Baden gehen, sondern auch Wale, Meeresschildkröten und Vögel beobachten.

Reisezeit

Uruguay ist wegen des relativ milden Durchschnittsklimas ganzjährig bereisbar. Die beste Reisezeit ist jedoch von Dezember bis März, wenn es am wärmsten ist und man die wunderschönen Strände von Uruguay so richtig genießen kann.

Unser Reiseangebot

Unser Reiseangebot nach Uruguay umfasst maßgeschneiderte Individualreisen und Reise-Bausteine.

Alle Highlights im Überblick
Dieses kleine Städtchen hat sich noch vollkommen seinen kolonialen Charme erhalten. Die Altstadt wurde 1995 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Trotz der vielen Touristen, die täglich in Colonia ankommen, wirkt die Stadt nie überfüllt und lädt zum Entdecken der kleinen Gässchen ein. Besonders sehenswert in der Altstadt sind der „Plaza Mayor“, der umringt ist von kleinen Läden und Kolonialbauten, der Leuchtturm der Stadt und die „Casa Portugués“, eines der ältesten Häuser der Stadt.
Von Buenos Aires aus fahren täglich mehrere Fähren nach Colonia del Sacramento und zurück.
Die Strände von Punta del Este gelten als die schönsten an der Küste Uruguays. Das Seebad gilt als Treffpunkt für die „Reichen und Schönen“ und durch die Nähe zu Argentinien und Brasilien kommen auch viele Touristen aus den Nachbarstaaten. Hier gibt es Unterhaltungsmöglichkeiten jeglicher Art wie z. B. Casinos, Bars und Nachtclubs. Wahrzeichen von Punta sind „Los Dedos“, eine Steinskulptur, deren Finger aus dem Sand herausragen. Schöne Ausflugsziele in der näheren Umgebung sind „Punta Ballena“ und die Insel „Isla de los Lobos“, hier leben fast 200.000 Seelöwen.
Wenn Sie es eher etwas ruhiger und exklusiver mögen, empfehlen wir Ihnen den Badeort José Ignacio, der nur etwa 40 km entfernt von Punta del Este liegt. Hier gibt es zahlreiche sehr schöne Boutique Hotels. José Ignacio ist berühmt für seinen Leuchtturm und verfügt genau wie Punta del Este über einen Playa Brava (wild) und einen Playa Mansa (ruhig).
In der Provinz Roche unweit von Punta del Este und José Ignacio befindet sich der kleine Fischer – und Badeort Cabo Polonio. Die offene dem Ozean zugewandte Seite dieses Badeortes ist unter Surfern sehr beliebt und die auf der Innenseite der Halbinsel liegenden Strände sind ein beliebter Badeort. Da Cabo Polonio weder ans öffentliche Strom- noch Straßennetz angebunden ist, erreicht man ihn u. a. per Allradfahrzeug. Diese warten während der Hochsaison bereits auf interessierte Touristen, um mit ihnen über die Wanderdünen zu den Stränden zu fahren. Dies an sich ist schon ein Abenteuer. An der Spitze der Halbinsel befindet sich ein Leuchtturm, von dem aus man z. B. eine der größten Seelöwenkolonien der Welt auf den der Küste vorgelagerten Torres– und Castillo–Grande Inseln sowie unterhalb des Leuchtturmes beobachten kann.
Ähnlich wie im benachbarten Argentinien verfügt Uruguay über zahlreiche Estancias oder Casas de Campo (Landgasthäuser), auf denen man das Leben auf dem Land in typischer Umgebung kennen lernen kann. Viele Estancias bieten Reitausflüge, Vogelbeobachtung, die Begleitung der Gauchos bei ihrer täglichen Arbeit, Fahrradausflüge etc. an. Zu diesen gehören z. B. die geschichtsträchtige Estancia San Pedro de Timonte im Departamento Florida, die 1997 zum nationalen Geschichtsdenkmal erklärt wurde, die Estancia El Charabón im Departamento Rocha sowie die vergleichsweise junge, auf Ziegen- und Schafskäse spezialisierte Estancia La Vigna.
Die „Rabenschlucht“ befindet sich unweit des Ortes Treinta y Tres im Landesinneren von Uruguay. Ihren Namen hat der naturgeschützte Nationalpark von den allabendlich über der Schlucht kreisenden Raben. Das gesamte Parkgebiet ist über 3.000 Hektar groß, aber nur 365 Hektar sind öffentlich zugänglich. Auf einem 3,5 Kilometer langen Pfad kann man die Flora und Fauna der Quebrada erkunden.
Menschen & Kultur
In Uruguay wohnen etwa dreieinhalb Millionen Menschen. Etwas mehr als 90 Prozent der Bevölkerung lebt in den Städten des Landes. Davon wohnen allein 40 Prozent in der Hauptstadt Montevideo. Fast alle „Uruguayos“ haben europäische Vorfahren, die hauptsächlich aus Spanien und Italien stammten. Dies schlägt sich auch im Aussehen der Bewohner nieder. Die indianischen Ureinwohner (Charrúas, Guanaes und Yaros) wurden im 19. Jahrhundert ausgerottet.
Spanisch ist die Amtssprache in Uruguay. Die Umgangssprache ist jedoch der Rio-de-la-Plata-Dialekt, der sich stark vom üblichen Castellano in Südamerika und Spanien unterscheidet. In der Nordhälfte des Landes und im Grenzgebiet zu Brasilien hat sich das „Protuñol“ als Mischsprache entwickelt. Portugiesisch im Allgemeinen hat einen sehr starken Einfluss auf das uruguayische Spanisch und dessen Grammatik.
Etwa dreiviertel der uruguayischen Bevölkerung bekennen sich zum Katholizismus, dennoch hat die römisch-katholische Kirche nur sehr wenig Einfluss in der Gesellschaft, was recht untypisch ist für Lateinamerika. Seit 1916 ist die Kirche vom Staat getrennt.
Obwohl die Argentinier behaupten in Buenos Aires wäre der Tango erfunden worden, so ist das nicht ganz richtig. Der wohl sinnlichste Tanz Lateinamerikas hat seinen Ursprung bei den afrikanischen Sklaven, die in Montevideo und auch Buenos Aires lebten. Sie nutzen den Tanz, um sich Geld zum eigenen Freikauf zu verdienen. Die „Hymne“ des Tangos, das Lied „La Cumparista“, wurde von dem aus Montevideo stammenden Gerardo Matos Rodríguez komponiert. Doch nicht nur die Hymne des Tango hat seine Wurzeln in Uruguay, auch der berühmte Tangosänger Carlos Gardel wurde in Uruguay geboren. Heute wird der Tango auf Straßen und in Cafés getanzt.
Der uruguayische Karneval gilt als der längste Karneval der Welt. Er dauert 40 Tage und wird von Anfang Februar bis Mitte März gefeiert. Der „Carnaval“ ist eine große Volksleidenschaft und bei den täglichen Umzügen säumen viele Begeisterte die Straßen. Anders als im deutschen Karneval sind die Zuschauer nicht verkleidet, sondern jubeln, klatschen und tanzen zu den Klängen der Musik.
Fleisch im Allgemeinen und „Asado“ im Besonderen sind klassische Bestandteile der landestypischen Küche und sind überall zu finden. Das „Asado“ besteht aus Rindfleisch und wird auf einer „Parilla“ (Grill) über offenem Feuer angerichtet. Weitere typisch uruguayische Gerichte sind das „Chivito“, eine Art Riesenhamburger mit Speck, Ei, Peperoni und Rindfleisch, die „Pamplona“, eine gefüllte Schweins- oder Hähnchenroulade und die „Buseca“, ein pikanter Eintopf mit Rinderpansen, Schweinshaxestücken, pikanter Paprika-Grillwurst („Chorizo“) und verschiedenen Gemüseeinlagen wie Kichererbsen, Karotten, Zwiebeln und Lauch. Der „Mate-Tee“ wird in Uruguay sehr gern getrunken und gilt nebenbei auch als soziale Interaktion. Die Yerba wird immer wieder mit heißem Wasser aufgefüllt und die „Matera“ (das Trinkgefäß) geht der Reihe um, bis es alle ist und wieder aufgefüllt werden muss. Der Tee wird mit Hilfe der „Bombilla“ (Saugrohr) getrunken.
Geographie
Uruguay hat eine Fläche von rund 177.000 Quadratkilometern. Davon sind etwa 2.600 Quadratkilometer allein Wasserfläche. Das Land hat eine Küstenlänge von 500 Kilometern und die Grenze zu Brasilien hat eine Länge von 985 Kilometern, die zu Argentinien hat eine Länge von 579 Kilometern. Uruguay stellt geographisch eine Erweiterung der argentinischen Pampa dar und hat zahlreiche fruchtbare Böden zu bieten.
Der Süden Uruguays ist sehr flach und es gibt kaum eine Erhöhung von über 200 Metern. Die Küstengebiete fallen allerdings steil ab. Die Küste ist im Südosten durch flache Strandseen und Niederungen stark gegliedert.
Der weniger stark besiedelte Norden ist geprägt von weiten Grasflächen, die sich mit Hügelketten abwechseln. An den Flussufern findet man auch viele sumpfige Gebiete. Die höchsten Hügelketten im Norden sind die „Cuchilla de Haedo“ und die „Cuchilla Grande“. Diese erreichen allerdings auch nur knapp eine Höhe von über 500 Metern.
Beste Reisezeit
Uruguay ist wegen des relativ milden Durchschnittsklimas ganzjährig bereisbar. Die beste Reisezeit ist jedoch von Dezember bis März, wenn es am wärmsten ist und man die wunderschönen Strände von Uruguay genießen kann.
Reiseinfos

„Ein Haus mit Garten“ – so beschreiben die Einwohner von Uruguay ihr Land. Das „Haus“ ist die Hauptstadt Montevideo, in der die Mehrheit der knapp dreieinhalb Millionen Einwohner lebt. Als „Garten“ gilt das weitläufige und zumeist grüne Hinterland Uruguays. Das drittkleinste Land Südamerikas bietet neben kolonialen Kleinstädten und wunderschönen Badestränden auch viel Natur und Erholungsmöglichkeiten. Fernab von den Touristenströmen in Brasilien oder Argentinien können Sie hier ursprüngliche und gut gepflegte Strände besuchen oder in den Wäldern des Landes Weinberge und heiße Quellen entdecken. Zudem gibt es im Land viele ursprüngliche Estancias, auf denen Sie das Landleben kennen lernen oder aber einfach die Seele baumeln lassen können. An der Küste Uruguays können Sie nicht nur entspannt Baden gehen, Sie können auch Wale, Meeresschildkröten und andere Tierarten beobachten.

Einreise

Die Einreise ist für Deutsche, Österreicher und Schweizer völlig problemlos. Sie benötigen lediglich einen Reisepass, der bei Einreise noch sechs Monate gültig sein muss. Außerdem braucht jeder Besucher eine Touristenkarte, die im Flugzeug ausgeteilt wird. Diese Touristenkarte ist kostenlos und gilt 90 Tage zur einmaligen Einreise. Die Touristenkarte muss unbedingt bis zur Ausreise aus Uruguay aufbewahrt werden.

Impfungen

Für Uruguay sind keinerlei Impfungen vorgeschrieben. Generell empfehlen die meisten Ärzte jedoch die Standardimpfungen aufzufrischen. Dazu zählen die Tetanus-Impfung (Wundstarrkrampf), Polio (Kinderlähmung) und Diphtherie (vor allem bei Kindern wichtig, diese Impfung erfolgt aber meist im Zusammenhang mit der Tetanusimpfung). Auch die Typhus-Impfung sollte alle 2 bis 3 Jahre aufgefrischt werden. Bitte kontrollieren Sie Ihren Impfausweis, ob Sie noch über den erforderlichen Schutz verfügen, oder konsultieren Sie Ihren Hausarzt. Zudem wird meist eine Hepatitis A Impfung empfohlen für die ländlichen Regionen, in denen die Hygiene oft mangelhaft ist.

Sicherheit und Gesundheit

Uruguay gilt allgemein als sicheres Reiseland. Aufpassen sollte man auf sein Hab und Gut trotzdem, besonders in touristischen Gegenden und größeren Städten, wo es auch einige Taschendiebe gibt. Als Europäer sollte man einige Stadtteile in Montevideo meiden, da man dort auch bei Tageslicht überfallen werden kann. Das Zentrum der Stadt und die Altstadt sind aber für südamerikanische Verhältnisse recht sicher. Handtaschen oder Wertgegenstände sollte man nicht auf dem Beifahrersitz liegen lassen. Die allgemeine medizinische Versorgung ist in Montevideo gut und in den größeren Städten des Inlands ausreichend. In Montevideo gibt es Krankenhäuser und deutschsprachige Ärzte. Besondere gesundheitliche Vorsichtsmaßnahmen sind nicht zu treffen.

Zeitunterschied

Im Winterhalbjahr beträgt der Zeitunterschied zwischen Deutschland und Uruguay drei Stunden. Während der Sommerzeit erhöht sich der Unterschied auf vier Stunden. Wenn es also bei uns 18:00 Uhr ist, ist es in Uruguay entsprechend 14:00 Uhr im Sommer oder 15:00 Uhr während der deutschen Winterzeit.

Elektrizität

Die Stromspannung beträgt 220 Volt / 50 Hz wie auch in Mitteleuropa. Die Stecker sind im ganzen Land nicht einheitlich. Meistens finden sich in einem Haushalt verschiedene Stecker-Typen. Der oft benutzte, uns nicht so bekannte Typ I Stecker besteht aus drei im Dreieck angeordneten Längskontakten. Des Weiteren findet man auch oft sowohl die US-Stecker als auch die deutschen Stecker. Wer ganz sicher gehen möchte, sollte einen internationalen Reiseadapter mitnehmen.

Währung und Zahlungsmittel

In Uruguay ist der Peso Uruguayo das nationale Zahlungsmittel. Im Umlauf sind Münzen zu 10, 20 und 50 Centésimo und 1, 2, 5 und 10 Peso. Außerdem gibt es Banknoten im Wert von 5, 10, 20, 50, 100, 200, 500, 1000 und 2000 Pesos. Ein Peso ergibt 100 Centésimo. Den jeweils aktuellen Wechselkurs finden Sie z.B. unter: http://www.finanzen.net/waehrungsrechner/ wie auch auf anderen Webseiten. Uruguay zählt gemeinsam mit Argentinien und Brasilien zu den eher teureren Reisezielen. Im Vergleich mit Europa jedoch, ist Uruguay relativ günstig.

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