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Kuba

Gruppenreisen

  • 8-15 Teilnehmer
  • feste Reisetermine
  • aktiv & erlebnisreich
  • deutsche Reiseleitung

Individualreisen

  • ab 1-2 Personen
  • individuelle Termine
  • maßgeschneiderte Reisen
  • wählbare Hotelklassen

Reiseziel Kuba

Warum Sie sich für Kuba entscheiden werden

Möchten Sie in eine Zeit zurückreisen, in der noch Oldtimer und Kutschen zum klassischen Fortbewegungsmittel gehörten? Wollten Sie schon immer mal die pure Lebensfreude der Kubaner erleben und ein besonderes Karibikflair bei Zigarrenduft und einem Gläschen Rum genießen? Oder durch die Gassen Havannas flanieren und den leidenschaftlichen Rhythmen der Salsa-Musik lauschen? Und die Seele an traumhaften, türkisfarbenen Stränden baumeln lassen? Das und so viel mehr werden Sie auf Kuba Reisen erleben.

Das erwartet Sie auf Kuba Reisen

Kuba bietet so viel mehr als die typischen Highlights, die auf der ganzen Welt berühmt sind - Rum, Zigarren, Salsa und Havanna. Was viele nicht wissen, ist, dass Kuba auch wunderschöne Landschaften und Nationalparks zu bieten hat, die zum Verweilen, Entspannen und zu spannenden Abenteuern einladen. Zu den beeindruckendsten Highlights gehören die tropisch-grünen Nationalparks Topes de Collantes und Turquino mit ihren Wasserfällen und natürlich auch die paradiesischen Traumstrände von Cayo Levisa, Guardalavaca und Varadero. Die Kultur Kubas und die ansteckende Lebensfreude seiner Bewohner erleben Sie hautnah in den zeitlosen Städten Havanna, Trinidad und vielen mehr.

Weitere beliebte Kuba Reise Highlights

  • Viñales Tal - Malerische Landschaften & beeindruckende Höhlensysteme
  • Isla de la Juventud – Die Inspiration für den Roman „Die Schatzinsel“
  • Bahia de Cochinos – Die historisch trächtige „Schweinebucht“
  • Pico Turquino – Der größte Gipfel Kubas mit einer Höhe von 1.974 m
  • Parque Guanayara – Abwechslungsreiche Landschaften, Kaffeeplantagen & Regenwald
  • Santiago de Cuba – Die zweitgrößte Stadt Kubas

Die perfekte Reisezeit für Kuba

Typische Jahreszeiten wie in Deutschland gibt es in Kuba nicht. Stattdessen wird zwischen Regen- und Trockenzeit unterschieden. Da sich die Temperaturen über das Jahr hinweg nur kaum verändern, können Sie jederzeit Ihre Kuba Reise planen. Die beste Jahreszeit für ganz entspannte Kuba Reisen und längere Kuba Rundreisen ist aber die Trockenzeit von Dezember bis April. In dieser Zeit sind die Temperaturen angenehm, warm und es ist niederschlagsarm. Von August bis November beginnt die Hurricane-Saison in Kuba, begleitet von starken Regenfällen und heftigen Winden. Abenteuerlustige brauchen sich davon aber nicht abschrecken lassen.

Unser Angebot für Kuba Reisen

Ganz gleich wie Sie Kuba erleben wollen, wir haben garantiert das perfekte Angebot für Sie: Wollen Sie Ihre Kuba Reise individuell gestalten? Dann sind unsere Individualreisen und Reisebausteine genau das richtige für Sie. Auf unseren Mietwagenreisen können Sie Kuba auch ganz flexibel auf eigene Faust erleben. Oder möchten Sie jeden Winkel Kubas erkunden? Dann sind Kuba Rundreisen die beste Wahl. Wenn Sie das Land lieber in einer Gruppe erleben möchten, haben wir liebevoll zusammengestellte Kleingruppenreisen für Sie im Angebot.

Papaya Tours: Ihr Kuba Reisen Spezialist

Sie sind sich noch nicht ganz sicher, ob Kuba das richtige Reiseziel ist? Oder können Sie sich nicht entscheiden, ob für Sie eher Kuba Rundreisen, Individualreisen oder Gruppenreisen in Fragen kommen? Das ist gar kein Problem. Nehmen Sie noch heute Kontakt zu uns auf: Füllen Sie schnell und unkompliziert unser Kontaktformular aus, oder rufen Sie uns an unter der 02 21/35 55 77-0. Wir helfen Ihnen gerne dabei, eine unvergessliche Kuba Reise zu erleben!

Alle Highlights im Überblick

Die Schweinebucht („Bahia de Cochinos“) befindet sich im Süden der karibischen Insel. Der Name leitet sich jedoch nicht von Schweinen, sondern von karibischen Drückerfischen ab, die im Spanischen ebenfalls „Cochinos“ heißen. Bekannt ist die Schweinebucht vor allem für die Invasion von den in den USA lebenden Exil-Kubanern, die 1961 stattfand. Nach drei Tagen heftiger Kämpfe mussten sich die Exil-Kubaner geschlagen geben und verließen Kuba. Auf der Straße von Boca de Guama erinnern noch heute 80 Gedenksteine an die Kämpfer der Schweinebucht-Invasion.
Auf einer vorgelagerten Insel an der Schweinebucht leben in einem Dorf Taino-Indianer in traditionellen Bambushütten. Sie züchten dort Krokodile. Diese kann man in der Krokodilfarm bestaunen und auch als kleine gekochte Häppchen bei den Taino-Indianern verzehren.
Die „Jugendinsel“ ist eine südlich von Kubas Küste vorgelagerte Insel, die 1494 von Christoph Kolumbus entdeckt wurde. Sie wird auch Schatzinsel genannt. Dieser Name entstammt von dem gleichnamigen Buch, welches der Schriftsteller Robert Louis Stevenson auf der Insel verfasste. Jahrhundertelang war die Isla de la Juventud Stützpunkt für englische und französische Piraten, die auf der Jagd nach spanischen Galeonen waren.
Die Unterwasserwelt der „Jugendinsel“ ist besonders für Taucher interessant. Nach Varadero gibt es hier die zweitgrößte Tauchbasis Kubas. Unter Wasser kann man neben riesigen Fischschwärmen auch alte Wracks und gigantisch bewachsene Korallensteilwände bestaunen.
Viñales ist ein unter Denkmalschutz stehendes verträumtes Dörfchen mit pastellfarbenen, einstöckigen Holzhäusern, die sich an der Hauptstraße Salvador Cisneros entlang ziehen. 25 Kilometer nördlich von Pinar del Río befindet sich das Tal mit flachen Feldern und steilen, schroffen Kegelfelsen, den sogenannten mogotes. Nicht umsonst zählt es zu Kubas schönsten Landschaften: Auf den Feldern wächst grün-silbrig schimmernder Tabak zwischen den Felsen, der einen unverwechselbaren Anblick bietet. Die mogotes zählen zu den ältesten geologischen Formationen Kubas und ragen bis zu 200 Meter aus dem flachen Land. Bei regnerischem Wetter sehen sie aus wie zerstreute Finger, die sich die Wolken zu sich herunter ziehen und sich darin einhüllen.
Der Nationalpark ist 200 Quadratkilometer groß und umfasst verschiedene Randgebiete wie Parque Codina, Parque Guanayara und Parque El Cubano. Für Wanderungen durch die Sierra del Escambray ist dieser Park aufgrund eines dichten Wegenetzes bestens geeignet. Hier lassen sich artenreiche Wälder mit Eukalyptus, Baumfarnen, Pinien, Orchideen und endemischen Arten bestaunen, die eine tolle Kulisse für viele Wasserfälle mit Naturschwimmbecken darstellen.
Cayo Levisa ist eine an der Atlantikküste östlich von Puerto Esperanza gelegene einsame Insel. Im Westen liegt das Inselchen Mégano, an dem einst Hemingway ankerte. Früher sind die Indianer vor den Spaniern auf die Insel geflohen, daher stammt auch der Name der Inselgruppe - Indios Cayos. Ruhesuchende und Taucher finden hier ein wahres Paradies vor, da sich die Insel mit weißem Sandstrand und glasklarem Wasser hervorragend zum Schnorcheln, Tauchen und Baden eignet. Viele Tagesausflügler aus Havanna und Viñales kommen zum Schnorcheln hierher oder schwärmen zu den 23 Tauchstellen vor der Küste aus. Es gibt keine Sehenswürdigkeiten auf der Insel, außer ein kleines Bungalowhotel, welches die Insulaner beherbergt. Es gibt noch eine Tauchbasis, einen Segelbootverleih und ein Restaurant. Cayo Levisa ist mit Pinien und Mangroven bewachsen und es kann sein, dass nachts Baumratten (Jutías) zu sehen sind. Mit der Fähre von Palma Rubia ist das Archipel Los Colorados, zu der die kleine Koralleninsel gehört, mit einer Überfahrtszeit von einer Stunde zu erreichen. Die Fähre verkehrt um 10 und 18 Uhr. Rückfahrt ist um 9 und 17 Uhr.

Reiseinfos

Kuba ist die größte Antilleninsel und begeistert Urlauber seit Jahren mit seiner lebendigen Kultur, der Musik und der Lebensfreude, die sich die Kubaner trotz manch schwerer Bedingungen behalten haben. Salsa, Rum, Zigarren, aber vor allem La Habana sind Wahrzeichen des Landes, von denen wohl jeder schon einmal gehört hat. Doch Kuba glänzt nicht nur mit Havannas Altstadt, sondern bietet auch traumhafte Strände zum Baden und Entspannen. Das Naturparadies Kuba überzeugt mit tollen Landschaften wie dem UNESCO-Welterbe geschützten „Valle de Viñales“ und der Schweinebucht an der Südküste des Landes.

Einreise

Eine Einreise nach Kuba zu touristischen Zwecken mit einer Aufenthaltsdauer von 30 Tagen (einmalige Verlängerung um weitere 30 Tage möglich) ist nur mit Visum in Form einer sogenannten "Touristenkarte" möglich, die zusammen mit dem Reisepass zur Einreise dient. Touristenkarten müssen vor Einreise erworben werden und sind bei der kubanischen Botschaft in Deutschland, Reisebüros bzw. Reiseveranstaltern sowie bei einigen Fluggesellschaften am Flughafen erhältlich. Bei beabsichtigten längeren Aufenthalten oder solchen zu nicht-touristischen Zwecken ist ein Visum erforderlich, welches bei der kubanischen Auslandsvertretung im Herkunftsland zu beantragen ist. Hierfür ist unter Umständen eine Einladung erforderlich. Die Bearbeitungsdauer kann sich auf mehrere Wochen belaufen. Visa beziehungsweise Touristenkarten werden grundsätzlich nicht an der Grenze ausgestellt; darüber hinaus kontrollieren die Fluggesellschaften vor Abflug aus Deutschland grundsätzlich, ob Visum oder Touristenkarte vorhanden sind und verweigern unter Umständen die Mitnahme. Bitte beachten Sie, dass Ausländer, die mit einem Visum (nicht mit Touristenkarte) nach Kuba einreisen, in der Regel von den kubanischen Behörden eine Ausreisegenehmigung benötigen, um Kuba wieder verlassen zu können. Es empfiehlt sich, diese Frage bei Beantragung des Visums mit der kubanischen Botschaft beziehungsweise umgehend nach Einreise mit der einladenden kubanischen Institution zu klären. Seit dem 1. Mai 2010 müssen Kuba-Reisende bei der Einreise einen für Kuba gültigen Krankenversicherungsschutz für die vorgesehene Aufenthaltsdauer auf Spanisch oder Englisch nachweisen. Bei der Buchung erhalten Sie von uns entsprechende Versicherungsempfehlungen.

Impfungen

Es wird ein Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A empfohlen, bei Langzeitaufenthalt über vier Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus. Die gesamte Insel Kuba ist malariafrei.

Sicherheit und Gesundheit

Die medizinische Versorgung entspricht in Kuba nicht westeuropäischem Standard. Vor allem die technische Ausstattung, die hygienischen Zustände und die Versorgung mit Medikamenten in kubanischen Kliniken lassen zu wünschen übrig. Dies gilt auch für die wenigen für Ausländer vorgesehenen Spezialkliniken, in denen dennoch hohe Behandlungskosten entstehen können. Reisende sollten daher unbedingt eine Auslandskrankenversicherung abschließen, die auch den Rücktransport im Krankheitsfall einschließt. Medizinische Behandlung für Ausländer ist in Kuba nur in speziellen Ausländerkrankenhäusern bzw. Ausländerabteilungen von Krankenhäusern möglich. Die Kosten können die in Deutschland üblichen übersteigen.

Zeitunterschied

Im Winterhalbjahr beträgt der Zeitunterschied zwischen Deutschland und Kuba sechs Stunden. Während der Sommerzeit verringert sich der Zeitunterschied auf fünf Stunden. Das heißt, wenn es von Oktober bis März in Kuba 12 Uhr ist, ist es in Deutschland 18 Uhr. Zwischen April und Oktober ist es in Kuba 12 Uhr, wenn es in Deutschland 17 Uhr ist.

Elektrizität

Die Netzspannung auf Kuba beträgt 110 Volt und 60 Hz. Weit verbreitet sind amerikanische Flachstecker, deshalb sollte man einen Adapter dabei haben. In Hotels lässt sich die Spannung oft auf 220 Volt umstellen.

Währung und Zahlungsmittel

Nach einer Währungsreform im Jahr 2004 wurde der US-Dollar als Zahlungsmittel auf Kuba grundsätzlich verboten. Bezahlt wird nun mit dem Peso Convertible (CUC). Den jeweils aktuellen Wechselkurs finden Sie z.B. unter: http://www.finanzen.net/waehrungsrechner/ wie auch auf anderen Webseiten. Den Euro kann man problemlos in allen Banken und Wechselstuben tauschen. In Touristenzentren wie Varadero, Guardalavaca, Jardines del Rey und Santa Lucia kann man sogar mit Euro bezahlen. Den kubanischen Peso gibt es in Scheinen von 1, 3, 5, 10, 20, 50 und 100 Pesos und in Münzen von 1, 5, 20 Cent und 1 und 3 Pesos. In vielen Hotels, Restaurants und Läden werden auch Visa- und Eurocard akzeptiert. American Express und auch Reiseschecks aus Amerika werden nirgends akzeptiert.

Menschen & Kultur

Kaum ein anderer Revolutionär wird auf Kuba so verehrt wie Che Guevara. Der aus Argentinien stammende Volksheld hat gemeinsam mit Fidel Castro in der Kuba Revolution gekämpft und gilt auch heute noch als Vorbild für viele Kubaner. Seine sterblichen Überreste sind in einem Mausoleum in Santa Clara beherbergt.
Kuba ist mit einer Gesamtbevölkerung von elf Millionen Einwohnern der bevölkerungsreichste Staat in der Karibik. 70 Prozent der Bevölkerung sind Nachfahren der spanischen Einwanderer und zwölf Prozent sind Nachfahren der afrikanischen Sklaven. Die Ureinwohner, Arawak, wurden schon früh durch die spanischen Kolonisten ausgerottet.
Amtssprache in Kuba ist Spanisch. In den Touristenzentren wird auch verbreitet Englisch und teilweise Deutsch gesprochen. In ländlichen Gegenden wird nur Spanisch gesprochen.
Durch die erobernden Spanier in der Kolonialzeit wurde der Katholizismus eingeführt. Da jedoch das spanische Festland weit entfernt war und die eingeschleppten Sklaven ihre eigenen religiösen Ansichten mit nach Kuba brachten, prägten die Sklaven die religiöse Einstellung der Kubaner bis heute. Aus dieser Glaubensform kristallisierte sich die Gruppe der „Santería“ heraus. Insgesamt sind heute 39 Prozent aller Einwohner Kubas bekennende Katholiken. Davon gehören viele der „Santería“ an. Mehr als die Hälfte der Kubaner sind konfessionslos.
Die kubanische Küche ist von afrikanischen und kreolischen Elementen beeinflusst und auch die Kolonialherren hinterließen ihre Spuren. Sie brachten ihre Lebensmittel mit und versuchten diese auf Kuba anzubauen. Dadurch hat sich die schwarze Bohne auf der Antilleninsel heimisch gemacht. Diese ist auch ein Bestandteil des Nationalgerichts „Moros y christianos“, ein Mix aus schwarzen Bohnen und Reis. Bedingt durch die knappen Nahrungsmittel essen Kubaner gern sättigende, einfache Gerichte. Dazu zählt auch „Fufu“ – pürierte Kochbananen – und die frittierten Teigtaschen „Tamales“. Das wohl bekannteste Getränk aus Kuba ist der Rum. Der Gründer der Marke „Bacardi“ war ein auf der Insel lebender spanischer Einwanderer, der mit seiner Familie das Unternehmen aufgebaut hat. Als Fidel Castro die Bacardis enteignete, gingen diese nach Puerto Rico. So wurde diese Marke durch den bekannten „Havana Club“-Rum ersetzt. Dieser ist Grundbestandteil der bekannten Cocktails „Cuba Libre“, „Daiquiri“ und „Mojito“.

Wetter & Klima

Das tropische Klima auf Kuba wird vom Nordost-Passat geprägt. Dadurch gibt es kaum große Temperaturunterschiede zwischen den Jahreszeiten. Diese werden auch meist nicht in die üblichen europäischen Jahreszeiten Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter gegliedert, sondern in Trocken- und Regenzeit. Die Regenzeit liegt zwischen Mai und Oktober und die Trockensaison zwischen November und April. Die durchschnittliche Temperatur im Juli und August liegt bei 27° C und im Februar bei 22° C. Zwischen Dezember und März sind die Abende etwas kühler. Hier empfiehlt sich eine dünne Jacke.

Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für Kuba liegt zwischen Dezember und April. Dann sind die Regenfälle der Hurrikan-Saison vorbei und die Temperaturen sind noch angenehm warm und noch nicht zu heiß. Von August bis November ist die Zeit der Hurrikane. Dann gibt es starke Regenfälle und heftige Winde. Generell kann man Kuba aufgrund seines konstanten Klimas ganzjährig bereisen. Dabei sollte man auf Feiertage in Kuba achten. Um Ostern, Weihnachten und den 26. Juli herum sind Unterkünfte oft ausgebucht, da dann auch Einheimische Urlaub haben.

Geographie

Kuba gehört zur Inselgruppe der Großen Antillen. Das gesamte Territorium Kubas inklusive der „Isla de la Juventud“ und weiteren tausend kleinen Inseln beträgt etwa 110.922 km². Damit ist Kuba der größte aller Staaten der Großen Antillen. Kuba lässt sich in vier geographische Gebiete einteilen: Ostkuba, Zentralkuba, Westkuba und die Isla de la Juventud.
Der Osten der Insel ist gebirgig. Hier befinden sich die höchsten Berge Kubas, darunter auch die mit knapp 2.000 m höchste Erhebung, der Pico Turquino. Dieser befindet sich in der Sierra Maestra, die sich westlich der Stadt Santiago de Cuba und östlich von Manzanillo befindet. Der Gebirgszug ist hin zum Karibischen Meer steil abfallend und ist bekannt als Versteck von Fidel Castro und seinen Guerillakämpfern während der Revolution.
In der Mitte der Insel erheben sich das Escambray- und das Sancti-Spiritus-Gebirge. Dennoch wird dieser geographische Teil Kubas von weiten Ebenen dominiert. Bevor das Gebiet landwirtschaftlich genutzt wurde, standen dort viele Palmen. Diese sind heute riesigen Zuckerrohrplantagen gewichen.
Die geographische Region Westkuba entspricht der Provinz Pinar del Rio. Diese wird von zwei Gebirgsketten durchzogen, der Sierra del Rosario und der Sierra de los Organos. In der erst genannten Gebirgskette liegt die mit fast 700 Metern höchste Erhebung Westkubas. Wenn man von Süd nach Nord durch die Provinz Pinar del Rio fährt, kann man folgende Landschaftsformen erkennen: Im Süden befinden sich flache Küstenbereiche und Mangrovenwälder, dem schließt sich ein breiter Bereich mit Palmen-Savanne und Kiefern-Palmen-Grasland an. Es folgt eine hügelige Landschaft auf der auch wieder Kiefern wachsen. Diese wird von der Sierra de los Organos mit Ihren Bergen und fruchtbaren Tälern abgelöst. Ganz im Norden gibt es wieder einen breiten Bereich der Palmen-Savanne und zum Meer hin erstrecken sich erneut Mangrovenwälder.
Die südlich der Hauptinsel gelegene Isla de la Juventud ist hauptsächlich flach. Im Norden gibt es ein paar kleine Erhebungen. Die nördliche Region hat zudem auch noch einen sehr fruchtbaren Boden. Dieser wird landwirtschaftlich genutzt. Im südlichen Teil der Insel befinden sich Sumpfgebiete und Kiefernwälder. Durch das große Aufkommen von Kiefern trug die Insel bis 1978 offiziell den Namen „Isla de los Pinos“ (Kieferninsel).

Feste & Feiertage

Auf Kuba wird unterschieden zwischen kirchlichen Festen und Feiertagen, die meist politische Hintergründe haben und mit der Revolution und deren Helden zu tun haben. Fällt ein arbeitsfreier Feiertag auf einen Sonntag, ist der darauffolgende Montag automatisch arbeitsfrei. Im Folgenden eine Liste mit arbeitsfreien und sonstigen Feiertagen auf Kuba.
=Arbeitsfreie Feiertage 1. Januar=Neujahr (Año Nuevo) 2. Januar=Tag der Siegesfeiern 1.Mai=Internationaler Tag der Arbeit 25. bis 27. Juli=Gedenktage zum Sturm auf die Moncada-Kaserne 8.Oktober=Todestag von Ernesto Che Guevara 10. Oktober=Jahrestag des Beginns der Unabhängigkeitskämpfe im Jahr 1868 25. Dezember=Weihnachten =Sonstige Feiertage 28. Januar=Geburtstag José Martí 2. Februarhälfte=Karneval 24. Februar=Revolutionsbeginn 1895 28. Februar=Jazzfestival in Havanna 8.März=Internationaler Frauentag 13.März=Angriff auf den Präsidentenpalast 19. April=Sieg in der Schweinebucht, die karibische Kultur feiert in Santiago Juni=Cucalumba - Fest in Las Tunas 30. Juli=Tag der Märtyrer der Revolution 28. Oktober=Todestag von Kommandant Camilo Cienfuegos 27. November=Tag der studentischen Märtyrer, Ballettfestival in Havanna, Musikfestival in Varadero 2. Dezember=Landung der Granma 7.Dezember=Chorfestival in Santiago, Parrandafest in Remedios, Todestag von Antonio Maceo

Interessante Städte

Mit fast drei Millionen Einwohnern ist Havanna die größte Stadt Kubas. Schon seit der Entdeckung Südamerikas durch Kolumbus 1492 war die Hauptstadt Kubas immer schon begünstigt durch ihre geschützte Lage am Meer und von großer Bedeutung für die spanische Krone. Nach der Vertreibung der Spanier Ende des 19. Jahrhunderts nahmen die USA deren Platz ein und beeinflussten die Wirtschaft des Landes. Nach dem Sieg der Revolution entstanden Trabantenstädte ringsum Havanna. Heute wird das Bild der Altstadt Havannas geprägt durch enge verwinkelte Gassen, verzierte Balkone und historische Denkmäler.
Ein Muss für jeden Besucher ist natürlich auch ein Spaziergang am Malecón, der prunkvollen Uferpromenade. Im heutigen Havanna spiegeln sich alle Widersprüche Kubas wider: die karibische Mentalität genauso wie der Versuch, eine funktionierende Marktwirtschaft zu praktizieren.
Besuchen Sie das Museo de la Revolución, in dem die politische Geschichte Kubas dargestellt wird. Im ehemaligen Präsidentenpalast wird von den ersten Sklavenaufständen bis hin zur Revolution im Jahr 1959 informiert. Auf dem Freigelände ist die Yacht „Granma“ ausgestellt, mit der die Revolutionäre um Fidel Castro von Mexiko aufbrachen, um Kuba zu befreien.
In Pinar del Rio dreht sich alles um Tabak, denn der Ort gilt als Heimat der weltbesten Zigarre, wobei der Tabak noch genauso angebaut wird wie vor hundert Jahren. Insgesamt geht es hier etwas ruhiger zu als in der 150 km entfernten Hauptstadt, obwohl sich dies durch ansteigende Touristenmassen momentan einem Wandel unterzieht.
Das nicht weit entferne Valle de Viñales mit seinen riesigen Kegelkarsfelsen, den Mogotes, ist auf jeden Fall einen Ausflug wert. Überall in der Region wird Tabak angepflanzt und nicht zuletzt die palmengedeckten Trockenscheunen für den Tabak in der Region sind Zeugnis dafür.
In der Fábrica de Tobacos Francisco Dantién werden Vegueros-Zigarren hergestellt, eine eher unbekannte Marke, jedoch bei Kennern sehr beliebt. Die kurze Tour durch die nicht mechanisierte Werkstatt ermöglicht einen authentischen Einblick in die Handfertigung der Zigarren.
Die drittgrößte Universitätsstadt des Landes verdankt ihr Ansehen nicht dem Tourismus sondern vielmehr Vitalität und Atmosphäre der Stadt. Hier in Santa Clara fand außerdem der letzte große Kampf der kubanischen Revolution statt und dies ist auch die Stadt, in der Che Guevara begraben ist. Unterschiedliche Denkmäler zeugen von der historischen Bedeutung der Stadt. Und auch der Papst Johannes Paul II. hielt hier während seines Kuba-Besuchs im Jahr 1998 schon eine Messe ab.
Highlight der Stadt ist sicherlich der Parque Leoncid Vidal im Zentrum Santa Claras. Der autofreie Stadtpark ist ein geselliger Ort, wie man ihn sonst nur schwer findet im ganzen Land. Besonders lebhaft geht es hier an den Wochenende zu, aber auch unter der Woche sind hier Tag und Nacht Besucher in heiterer Atmosphäre anzutreffen.
Sicherlich eine Attraktion ist das „Monumento Che Guevara“, das zum 20. Todestag des Revolutionärs hier aufgestellt wurde. Seit 1997 können außerdem die sterblichen Überreste des Volkshelden im Mausoleum am Denkmal besichtigt werden.
1989 wurde Trinidad zum Weltkulturerbe von der UNESCO erklärt und ist allein deshalb schon Anlaufpunkt vieler Tagestouristen aus Havanna und Varadero. Doch das koloniale Flair der Stadt mit seinen verkehrsfreien Kopfsteinpflasterstraßen, den Kolonialhäusern und roten Ziegeldächern rechtfertigt seinen Ruf als eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten auf der Insel.
Das koloniale Zentrum an sich ist ein sehenswertes Highlight der Stadt. Als Beginn eines Rundgangs empfiehlt sich die Plaza Mayor, der zentrale Platz, und als Zeitpunkt, der Morgen bevor die Reisebusse kommen.
Der Turm des Franziskanerklosters wurde zum Wahrzeichen Trinidads. Heute beheimatet das Kloster das „Museo de la Lucha contra los Bandidos“ mit kuriosen Ausstellungsstücken aus dem Kampf gegen die Banditen.
Cienfuegos gilt als sauberste und gepflegteste Stadt Kubas, viele der alten Kolonialstilhäuser wurden renoviert. Die Stadt liegt an der drittgrößten Bucht Kubas, der Bahía de Cienfuegos. Diese wurde 1494 zum ersten Mal von Christoph Kolumbus beschrieben. Aufgrund ihrer Attraktivität wird die Stadt in Kuba „La Perla del Sur“ (Perle des Südens) genannt. Der geschichtliche französische Einfluss ist in der Stadt noch heute sichtbar. So gibt es beispielsweise auf dem Stadtplatz einen Triumphbogen, welchen die damaligen Siedler im Gedenken an die ferne Heimat errichtet hatten. Gerade das historische Stadtzentrum, der Parque Martí, wo sich Kirche, Rathaus, Theater und das Casa de la Cultura befinden, ist ein Besuch wert.
Das historische Zentrum der Stadt mit seinem Parque Martí zählt zu den schönsten Kubas.
In der Finca Isabela, einige Kilometer außerhalb der Stadt, finden abends diverse Veranstaltungen unter freiem Himmel statt.
Santiago de Cuba liegt in eine tollen Kulisse aus Bergen, Meer und Wäldern eingebettet. Die Sierra Maestra mit ihrem Gipfeln Pico Turquino (1974 m) als höchste Erhebung, machen einen Großteil des Territoriums der Provinz aus. Santiago de Cuba ist der Schmelztiegel der Kulturen Kubas schlechthin. Nirgendwo sonst auf Kuba vermischen sich karibische und afrikanische Kulturen so stark. Das afrikanische Erbe Santiago de Cubas ist allgegenwärtig. Die Stadt ist die afrikanischste aller kubanischen Städte, nirgendwo in Kuba leben mehr Schwarze als hier. Lebensfreude, Tanz und Musik sind überall spürbar. Der Höhepunkt der Ektase ist der alljährlich im Juni stattfindende Karneval von Santiago de Cuba. Dennoch ist Santiago de Cuba auch eine Stadt, in der die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Alles entwickelt sich hier etwas langsamer, was an der schwülen Hitze und den Hügel der Stadt liegen mag. Man ist halt etwas entspannter hier und genießt das Leben.
Um den Parque Céspedes im Zentrum von Santiago de Cuba reihen sich viele bedeutende Gebäude. Darunter die große Kathedrale der Stadt, das Museum Emilio Bacardi und das Rathaus, von dem Fidel Castro am 01. Januar 1959 den Sieg der Revolution verkündete.
Am Anfang der Bucht von Santiago liegt die Festung El Morro. Von hier aus kann man einen unvergleichlichen Blick auf die Küste und das Bergland der Sierra Maestra genießen.

Literatur & Links

National Geographic: Reiseführer Kuba mit Reiseatlas ; Andrew Forbes und David Henley; 9,95 €
KulturSchock Cuba ; Jens Sobisch; 14,90 €
Kauderwelsch, Spanisch für Cuba Wort für Wort ; Alfredo Hernandez; 7,90 €
Sympathie Magazin: Kuba verstehen; Sandra Weiss ; 4,00 € Ein Reiseführer der anderen Art! Sympathie Magazine ermöglichen einen besonderen Blick auf andere Länder, Kulturen und deren Menschen. Sie verschaffen authentische Einblicke in den Alltag anderer Länder - hinter die touristischen Kulissen - und treten ein für ein verantwortliches Reiseverhalten. Bestellung über www.sympathiemagazin.de
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