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Kolumbien
Gruppenreisen
  • 8-15 Teilnehmer
  • feste Reisetermine
  • aktiv & erlebnisreich
  • deutsche Reiseleitung
Individualreisen
  • ab 1-2 Personen
  • individuelle Termine
  • maßgeschneiderte Reisen
  • wählbare Hotelklassen

Reiseziel Kolumbien

Kolumbien ist ein faszinierendes Land in Aufbruchsstimmung. Nach einem Jahrzehnte währenden bewaffneten Konflikt können Kolumbien-Reisende inzwischen wieder sicher durch das Land reisen und die mannigfaltige Schönheit des viertgrößten Staates in Südamerika genießen. Kolumbien ist definitiv eine Reise wert!

Attraktionen von Kolumbien

An zwei Ozeanen, im riesigen Amazonastiefland und auf den Höhen der Andenkordillere hält Kolumbien unendlich viele Naturschätze für den neugierigen Besucher bereit. Paradiesische Strände der Karibik, vergletscherte Gebirgszüge, saftige Páramoebenen, weite Savannen und grüne Kaffeeplantagen im „Eje Cafetero“, Kolumbien ist ein Land so vielfältig wie ein Kontinent. Der größte Schatz von Kolumbien sind jedoch in Wahrheit seine liebenswerten und großherzigen Bewohner. Darüber hinaus hat Kolumbien kulturell sehr viel zu bieten. Neben dem kulturellen Reichtum der indigenen Bevölkerungsgruppen fasziniert das Land durch sein imposantes koloniales Erbe. Die wunderschönen Altstädte von Bogotá, Cartagena oder Villa de Leyva zeugen von einer prunkvollen Vergangenheit.

Reisezeit

Prinzipiell kann man nach Kolumbien das ganze Jahr über reisen. Es gibt nur geringe jahreszeitliche Temperaturschwankungen. Unterschieden wird lediglich zwischen Regenzeit und Trockenzeit. In den Monaten Dezember bis März und Juli/August regnet es am wenigsten. Diese Monate sind daher besonders für eine Kolumbienreise zu empfehlen.

Unser Reiseangebot

Unser Reisen nach Kolumbien umfassen Klein-Gruppenreisen zu festen Terminen, maßgeschneiderte Individualreisen sowie kombinierbare Reise-Bausteine.

Alle Highlights im Überblick
Die von den Spaniern das „tief verborgene Land“ getaufte Berg- und Tallandschaft im Nordosten des Departamento Cauca an der Grenze zum Departamento Huila gehört zu den rätselhaftesten archäologischen Fundstellen Südamerikas. Hier kann man die reich geschmückten, präkolumbischen Grabkammern der Tierradentro-Kultur bewundern, welche seit 1995 zum UNESCO Welterbe der Kultur gehören.
Der Amacayacu Nationalpark ist Teil eines intakten Regenwaldes im Amazonasgebiet, welcher sehr leicht von der Amazonashauptstadt Leticia zu erreichen ist. Hier kann man sowohl rosa Delfinen, Anakondas als auch vielen verschiedenen Affenarten begegnen und die Lebensart der Ticuana-Indianer kennenlernen.
Nicht unbegründet wird Cartagena, Kolumbiens schönste Hafenstadt, das Juwel der kolumbianischen Karibik genannt. Die Stadt vereint die Reize kolonialer, republikanischer und moderner Architektur mit einem interessanten kulturellen Flair und einer regen Internationalität, wunderschönen Landschaften und etlichen Traumstränden. Wer Karibik pur genießen möchte, fährt von Cartagena aus 40 km südwestlich mit dem Boot in Richtung Islas del Rosario. Der von türkisfarbenem Wasser umgebene Archipel besteht aus 28 kleinen Inseln, die ein beliebtes Taucher- und Ausflugsziel darstellen.
An der Karibikküste in der Nähe von Santa Marta erstreckt sich über etliche Kilometer hinweg der Nationalpark Tayrona. Hier befinden sich die wohl schönsten und einsamsten karibischen Strände. Sie können unter Palmen in der Hängematte entspannen oder aber Wanderungen in die tropische Vegetation des Regenwaldes unternehmen.
Menschen & Kultur
Gegenwärtig leben in Kolumbien über 43 Millionen Menschen. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt in urbanen Regionen, insbesondere in den Tälern des Río Cauca und des Río Magdalena sowie an der Küste des karibischen Meeres. Im Raum Bogotá alleine leben ungefähr acht Millionen Menschen. Die kolumbianische Bevölkerung weist aufgrund ihrer Geschichte eine sehr hohe Diversität auf. Grundsätzlich gibt es drei ethnische Ursprünge: die Gruppe der Indios, die europäischen, zumeist aus Spanien stammenden, Kolonisten und den importierten Sklaven afrikanischer Herkunft. Im Laufe der Zeit haben sich diese Gruppen vermischt und ergeben ein lebendiges Bild.
Inzwischen splittet sich die indigene Bevölkerung Kolumbiens in etwa 80 ethnische Einheiten mit ungefähr 64 verschiedenen Sprachen auf. Die Landessprache ist Spanisch. Sie unterscheidet sich vom spanischen Mutterland durch eine weichere und klarere Aussprache. Zudem gibt es sehr viele regionale Besonderheiten. Durch die indigene Bevölkerung existiert eine nicht unbedeutende Anzahl von Minderheitensprachen.

Reis, Bohnen, Kochbananen und Kartoffeln sind die Grundlage vieler traditionell kolumbianischer Gerichte. Im Hochland favorisiert man eher die deftigen Gerichte, an der Küste dagegen gibt es viele Meeresfrüchte und frischen Fisch. Eine sehr typische Speise für Bogotá ist der sogenannte „Ajiaco Santafereno“ (eine Suppe aus Kartoffeln, Hühnerfleisch, Maiskolben und Kräutern). Auch Fleischgerichte sind sehr beliebt, beispielsweise das im Backofen zubereitete „Sobrebarriga“ mit Rindfleisch. Auch Eintöpfe werden sehr gerne gegessen, wie z.B. der „Puchero“ aus verschiedenen Fleischsorten, Kohl, Kochbananen, Kürbis und Kartoffeln. Des Weiteren gibt es kleine Snacks, wie beispielsweise die Empanadas, welche es in fast allen südamerikanischen Ländern gibt. Zum Dessert, welches traditionell aus Milchreis oder Früchten besteht, wird natürlich der kolumbianische Kaffee gereicht.
Geographie
Westkolumbien wird größtenteils durch das Andengebirge bestimmt. Dieses teilt sich in die drei großen Bergketten der östlichen, westlichen und zentralen Kordillere. Mitunter finden sich im Hochgebirge noch aktive Vulkane (z.B. der Nevado del Huila (5.750 m), Nevado del Ruiz (5.400 m), Nevado del Tolima (5.215 m) sowie Nevado de Santa Isabel (4.965 m)). Die höchsten Berge Kolumbiens (Pico Cristóbal Colón und Pico Simón Bolívar auf 5.775 m), liegen in dem isolierten Gebirgsmassiv, welches sich an der karibischen Küste Nordkolumbiens befindet. Bogotá ist die Hauptstadt des Landes und heute die größte Metropole in den Anden. Der Name der Stadt ist auch gleichzeitig der Name des weitgezogenen Hochplateaus, welches im Osten durch eine steil ansteigende Bergkette mit den weithin sichtbaren Erhebungen Monserrate und Guadalupe begrenzt wird.
Die kolumbianische Karibikküste gehört zu den abwechslungsreichsten Küstenstreifen der Welt und reicht von den immergrünen tropischen Regenwäldern im Südwesten mit dem unvergleichlichen Los Katíos Nationalpark bis hin zur trocken staubigen Guajirawüste im Nordosten. An diesem Teil der Küste gelegen befindet sich auch der Nationalpark Tayrona, dessen Strände naturbelassen und palmenbewachsen sind. Gleich dahinter erstreckt sich der Dschungel. Im Gegensatz dazu findet man in Cartagena, der schönsten kolonialen Hafenstadt Amerikas, ein weitaus bunteres Strandleben. Vor der karibischen Küste liegen die Insel Fuerte und zwei Archipele: San Bernardo sowie die berühmten Islas del Rosario.
Die Kaffeezone befindet sich innerhalb der Zentralkordillere der Anden in der Nähe der Großstädte Armenia und Manizales. Auf den Höhenlagen zwischen 1.000 m und 1.800 m wächst hier etwa zehn Prozent des weltweit produzierten Kaffees. Diese Gegend ist bestens geeignet, um sich über den Kaffeeanbau zu informieren und die guten Bohnen ausführlich zu testen. Highlights sind hier die zauberhafte Landschaft und die verspielte Architektur der ländlichen Fincas.


Der Südwesten Kolumbiens grenzt an Ecuador und teilt sich in die Departamentos Huila, Valle, Cauca und Nariño. Am äußersten Südwesten des Landes liegt der Ursprung der drei Andenkordilleren. Die Grabhöhlen von Tierradentro im mittleren Südwesten gehören zu den archäologischen Höhepunkten des Landes. Sie wurden 1995 von der UNESCO zum Kulturerbe der Menschheit erklärt. Auch die Kolonialstadt Popayán, ein häufiges Reiseziel, ist innerhalb dieser Region zu finden.

Im südöstlichen Viertel des Landes befindet sich das kolumbianische Amazonasgebiet. Hier gedeiht dichter, zu weiten Teilen unberührter, tropischer Regenwald mit einer sehr ausgeprägten Biodiversität. Diese Region des Landes ist kaum besiedelt, im Schnitt lebt ein Mensch auf zwei Quadratkilomter. Die Hauptstadt des Amazonasgebietes und der äußerste Zipfel des „Trapecio Amazonico“ (Landstreifen, der Kolumbien Zugang zum Amazonas verschafft) ist Leticia. Die Stadt ist 1.090 km von Bogotá entfernt und kann vom Rest Kolumbiens nur aus der Luft erreicht werden. Etwa 60 km stromaufwärts des Amazonas liegt der Nationalpark Amacayacu. Die Parkfläche, welche 2.935 Quadratkilometer beträgt, wird durch periodisches Hochwasser zwischen Januar und Mai immer wieder überflutet. Die Überflutung ist durch ihre regenerative Funktion für den Boden und die Tierwelt eine wichtige Konstante im Kreislauf des Amazonas. An die Überschwemmungszone schließt sich jedoch der Festlandregenwald an, der vom Hochwasser verschont bleibt und unzählige Baum- und Vogelarten aufweist.
Beste Reisezeit
Das Klima im Amazonasgebiet verhält sich das ganze Jahr über feucht-tropisch, wobei es auch hier eine Trockenzeit gibt, die in den Monaten August und September liegt. Das Amazonasgebiet lässt sich allerdings das ganze Jahr über in Ihre Reiseplanung mit einbeziehen.




Für die Anden gilt als beste Reisezeit die allgemeine Trockenzeit des Landes von Dezember bis April. Diese Region Kolumbiens kann aber aus klimatischen Gesichtspunkten ebenso das ganze Jahr über bereist werden.




Die Gebiete um die Karibikküste erlebt man ganzjährig tropisch, heiß und feucht, im Juni und August können vermehrt Wärmegewitter auftreten. In der Regenzeit begrenzt sich der Niederschlag generell auf den Nachmittag, sodass einem Badeaufenthalt auch in der Zeit zwischen Mai und November nichts im Wege steht.
Reiseinfos

Kolumbien gehört zu den schönsten Ländern Südamerikas. Aufgrund seines Facettenreichtums bietet das Land zahlreiche Reisemöglichkeiten. Das gewaltige Amazonasgebiet, der artenreiche Regenwald und traumhafte Karibikstrände sind nur einige der Highlights Kolumbiens. Inzwischen konnten die zahlreichen Bedenken hinsichtlich der politischen Situation in bestimmten Gebieten des Landes und der dadurch resultierenden Gefährdung der Reisesicherheit erfolgreich widerlegt werden. Obwohl es in Kolumbien immer noch politische Spannungen gibt, können heute weite Teile des Landes problemlos bereist werden. Lassen Sie sich von Kolumbiens Schönheit faszinieren!

Einreise

Die Einreise nach Kolumbien ist einfach: deutsche, österreichische und schweizerische Staatsangehörige benötigen in Kolumbien kein Visum. Die maximale Aufenthaltsdauer ist auf 180 Tage begrenzt. Der Reisepass muss bei Einreise noch sechs Monate gültig sein.

Impfungen

Kolumbien sieht generell keine Pflichtschutzimpfungen vor. Allerdings wird eine Auffrischung bzw. Überprüfung der Standardimpfungen empfohlen. Eine Gelbfieberimpfung ist ratsam, ebenso wie Hepatitis A. An der gesamten Pazifikküste besteht ein gewisses Malaria-Infektionsrisiko, weshalb bei längeren Aufenthalten die Mitnahme eines Stand-by Mittels empfohlen wird. Für alle anderen Gebiete (inklusive der Karibikküste) ist eine Malaria-Prophylaxe nicht erforderlich. <b>Hinweis Dengue Fieber:</b> Das Dengue Fieber ist eine Virusinfektion, die durch den Stich einer tag- und nachtaktiven Mückenart (Aedes aegypti und Aedes albopictus) übertragen wird. Krankheitsträger sind Menschen, in waldnahen Regionen auch Affen. Es ist aber zu beachten, dass der Virus nicht direkt von Mensch zu Mensch übertragbar ist! Die wichtigste und einzige Vorsichtsmaßnahme gegen das Dengue Fieber ist ein guter Mückenschutz: mückenabweisende Cremes oder Sprays, hautabdeckende evtl. imprägnierte Kleidung sowie imprägnierte Moskitonetze und eine Klimaanlage. Eine Impfung oder eine Prophylaxe mit Tabletten für Reisende ist noch nicht möglich. Ein Übertragungsrisiko besteht entlang der Atlantikküste, im Magdalena- und Caucaflusstal, Putumayo und den Cordillera Oriental-Ausläufern.

Sicherheit und Gesundheit

Die unter dem kolumbianisches Präsidenten Uribes eingeführte Politik der demokratischen Sicherheit wirkt sich sehr positiv auf das Land aus. Die Sicherheit ist gestiegen und Reisen durch Kolumbien sind sehr gut realisierbar. Aufgrund der großen Armut in Kolumbien kann es jedoch besonders in Großstädten zu Diebstählen und Betrugsdelikten kommen. Belebte Stadtzentren gelten allgemein als sicher, wohingegen Slum-Bezirke, leere Straßenzüge und Parks gemieden werden sollten. Ebenfalls sollte man keinen auffällig teuren Schmuck tragen und persönliche Wertsachen wie beispielsweise Ausweispapiere und Tickets entweder direkt am Körper tragen oder im Hotelsafe o.ä. aufbewahren. Die medizinische Versorgung im Lande ist, soweit es sich um die größeren Städte handelt, mit der in Europa zu vergleichen. Die Kosten für ärztliche Behandlungen und Krankenhausaufenthalte können z.T. jedoch erheblich höher sein als in Deutschland und werden von deutschen Krankenversicherungen oft nur teilweise abgedeckt. Aufgrund dessen ist eine Rücksprache mit dem zuständigen Krankenversicherungsträger vor Reisebeginn zu empfehlen.

Zeitunterschied

Zwischen Kolumbien und Mitteleuropa beträgt die Zeitverschiebung minus 6 Stunden in der Winter- und minus 7 Stunden in der Sommerzeit. Somit ist es um 18 Uhr mitteleuropäischer Zeit in Kolumbien 12 Uhr mittags (Winterzeit) bzw. 11 Uhr im Sommer.

Elektrizität

Die Netzspannung beträgt allgemein 110 Volt. Die meisten in Europa erhältlichen Elektrogeräte sind auf eine Stromspannung zwischen 110 und 220 Volt ausgerichtet. Sicherheitshalber sollten Sie jedoch die Angaben auf Ihrem Gerät überprüfen. Adapter gibt es in Kolumbien in größeren Städten zu kaufen, in Deutschland erhalten Sie Reisestecker z.B. in Elektrofachgeschäften. Der kolumbianische Stecker ist ein Flachstecker.

Währung und Zahlungsmittel

Die Währungseinheit von Kolumbien ist der Kolumbianische Peso. Es gibt 2.000, 5.000, 10.000, 20.000 und 50.000 Peso Scheine, restliches meist nur in Münzgeld. Außerhalb der Großstädte wird ausländisches Bargeld, auch US-Dollar, meist nicht angenommen. Die einfachste Art an Bargeld zu gelangen, ist mittels einer internationalen Bankkarte im Maestro/Cirrus oder Visa Plus-Verbund.

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