Guatemala Reisen & Rundreisen beim Spezialist Papaya Tours
Guatemala

Lago de Atitlán - Panajachel

Der Lago de Atitlán liegt wunderschön zwischen Bergen, Höhen und Vulkanen auf einer Höhe von 1.560 m. Es herrscht eine angenehme Durchschnittstemperatur von 19°C. Der Lago ist etwa 130 Quadratkilometer groß und erreicht eine Tiefe von bis zu 340 m. Von vielen Menschen, so unter anderem auch von Alexander von Humboldt, wurde der Lago de Atitlán schon als der schönste See der Welt beschrieben, eingerahmt von den drei klassischen Vulkanen Tolimán, Atitlán und San Pedro sowie malerischen weißen Indígenadörfern, von denen sich etwa 14 rund um den glitzernden See verteilen. Jedes Dorf am Lago hat seine eigenen Charakteristika und weist seine ganz persönlichen Besonderheiten auf.

Panajachel ist ein überschaubarer Ort direkt am Lago de Atitlán. Pana, wie der Ort auch genannt wird, ist das touristische Zentrum des Atitlán-Sees. Hier treffen sich Touristen, Traveller und Aussteiger aus allen Ecken der Welt. Von dem einst klassischen Indígena-Dorf der Cachikel-Indianer ist nicht mehr viel übrig und der Ortskern, die Avenida Santander, wird bestimmt von Hotels, Restaurants, Bars und unzähligen Verkaufsständen, an denen man Kleidung, Taschen, Hängematten, Decken und Schmuck in den buntesten Farben erwerben kann. Es ist aber auch möglich, sich dem Touristenandrang zu entziehen und einen Spaziergang in den Kern der Altstadt zu unternehmen. Dort kann man eine alte, 1567 erbaute Kirche mit ihrem kunstvoll verzierten Holzdach und bunten Mayamalereien besichtigen, und ein Stück weiter den Berg hinauf findet täglich ein Gemüsemarkt statt. Panajachel ist außerdem ein wichtiger Ausgangspunkt für Ausflüge in die Umgebung, da es mit jeder anderen Siedlung am See über eine Straße oder den Seeweg verbunden ist.

Sehenswert

Mehrmals am Tag fahren sogenannte Lanchas (Boote) nach San Pedro de la Laguna, einem weiteren Ort am Lago de Atitlán, dessen Besuch sich lohnt. In San Pedro findet man viele Aussteiger, die sich hier niedergelassen haben und das Dorf gilt allgemein als Hippiedorf. Die meisten, die einmal dort waren, werden nicht mehr losgelassen von der Faszination, die von San Pedro de la Laguna ausgeht und es gibt ein großes Angebot an Yoga, Massagen und vegetarischem Essen. Wenn man sich bergauf etwas vom See entfernt, sieht man Häuser der Einheimischen und einen Obst- und Gemüsemarkt. Außerdem gibt es einen Basketballplatz, der als allgemeiner Treffpunkt dient. Des Weiteren entdeckt man überall Plätze, an denen der Kaffee zum Trocknen ausgelegt wird und es lohnt sich, die teilweise steilen, verstaubten Pfade durch San Pedro zu erkunden. Am Ufer befinden sich fast nur Hotels, Restaurants, Läden und Internetcafés, alle mit einem schönen Blick auf den See.

Nationalpark Tikal

Bei einer Reise durch Guatemala muss man Tikal, die antike Stadt der Maya, die in den Regenwäldern des Petén im nördlichen Guatemala liegt, unbedingt besuchen. Sie wurde 1840 wiederentdeckt und war einst eine der bedeutendsten Städte der klassischen Maya-Periode, in der von 800 v. Chr. bis 950 n. Chr. die Tiefland-Maya lebten. Zur Zeit der Wiederentdeckung Tikals gab es dort keine Wege und die Tempel waren zugewachsen und wirkten wie steile Hügel. Auch heute noch sind viele Pyramiden und Tempel in dem 576 Quadratkilometer großen Nationalpark von Vegetation überwuchert, aber die freigelegten, von denen einige über den Urwald hinausragen, bieten einen überwältigenden Anblick.

Sehenswert

Am schönsten ist Tikal am frühen Morgen, wenn die Sonne über den Tempeln aufgeht und der Dschungel erwacht. Zu dieser Zeit sieht man Scharen von Papageien durch den Park fliegen und kann unzählige Brüllaffen in den Wipfeln der Urwaldbäume hören.

Lanquín – Semuc Champey

Lanquín ist ein kleines Dorf, das vor allem wegen der in der Nähe liegenden Kalksteinbrücke Semuc Champey einen Besuch wert ist. Die Gegend um Lanquín ist eine beeindruckende Kegelkarstlandschaft und die vielen runden Hügel, die hier dicht an dicht stehen, sehen von weitem wie eine große, grüne Buckelpiste aus. In Lanquín selbst gibt es eine Handvoll einfacher Hostels, die meist schon etwas außerhalb des Stadtkerns direkt am Río Lanquín liegen. Lanquín ist ein sehr ruhiger Ort, in dem abends nicht mehr viel los ist. Tagsüber aber bietet der Fluss einige Freizeitmöglichkeiten. So lädt er zu einer gemütlichen Fahrt in einem Luftschlauch ein oder man entspannt einfach am Flussufer und nimmt ab und zu ein erfrischendes Bad.

Mit einem Bus oder Shuttle kommt man von Lanquín zu der etwa 9 km entfernten Cahabón Brücke. Von dort ist noch ein kurzer Weg von etwa 500 m zurückzulegen bis zum Naturwunder von Semuc Champey, einer natürlichen Kalkbrücke, die auf 300 m Länge vom Río Cahabón unterspült wurde. Auf ihr haben sich sechs Sinterterrassen herausgebildet mit Becken reich an klarem Wasser, die zusammen mit der üppigen Vegetation rundherum ein wunderschönes Bild ergeben.

Sehenswert

Ein Besuch der Höhlen von Lanquín (Grutas de Lanquín) ist empfehlenswert. Diese wurden früher von den Mayas zu kultischen Zwecken benutzt und bieten ein einmaliges Bild von bizarren Tropfsteinen, die der Höhle ein unwirkliches Aussehen verleihen. Aus einem Nebentor tritt rauschend der Río Lanquín aus und fließt zunächst in ein von dichter Vegetation umgebenes, türkisfarbenes Becken. Die in der Höhle lebenden Fledermäuse kann man, wenn die Höhle abends noch offen ist, beim Ausschwärmen beobachten.

Monterrico

Monterrico ist ein kleines Fischerdorf mit viel Charme. Es liegt direkt am wilden Pazifik mit schwarzem Lava-Strand inmitten eines 2.800 ha großen Mangroven-Reservats, dem Reserva Natural Monterico-Hawaii. Am besten erreicht man Monterrico über den Chiquimulilla-Kanal per Boot. Es ist auch möglich mit dem Bus zu fahren, was aber eine heiße Angelegenheit sein kann. Unter der Woche ist Monterrico sehr ruhig, am Wochenende dagegen kann es voll werden, wenn es mehr Touristen und auch viele Einheimische ans Meer zieht.

Sehenswert:

Das Schildkrötenreservat, in dem man unter anderem Schildkröten, Leguane und Kaimane zu sehen bekommt, ist in jedem Fall einen Besuch wert. Von September bis Januar kann am Wochenende bei Sonnenuntergang die Freilassung neugeborener Wasserschildkröten ins Meer beobachtet werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich am frühen Morgen den Sonnenaufgang bei einer Bootstour durch den Mangrovenwald anzuschauen und die dort lebende Tier- und Pflanzenwelt zu bestaunen.

Guatemala City

Die Hauptstadt Guatemalas mit 2,5 Millionen Einwohnern liegt auf einem Hochplateau nahe dem Gebirgszug Sierra Madre und ist umgeben von einer Reihe von Vulkanen. Sie ist Verwaltungs- und kommerzielles Zentrum des Landes und in 21 Zonen eingeteilt, wobei Zone 1 das alte Kerngebiet und das Geschäftszentrum der Stadt darstellt. Einerseits fasziniert die Stadt durch schöne koloniale Bauten, zugleich ist sie aber auch Sinnbild unüberbrückbarer sozialer Spannungen zwischen Arm und Reich in Guatemala. Um Guatemala City kommt man bei einem Besuch Guatemalas nicht herum, auch wenn man es manchmal lieber umgehen würde. Denn die Hauptstadt ist laut und anstrengend, hunderte von ratternden und hupenden Bussen quälen sich durch die engen Straßen und hinterlassen zusammen mit dem Autoverkehr schwarze Wolkenberge - Besucher bleiben hier meist nur so lang wie unbedingt nötig. Trotzdem sollte man Guatemala City eine Chance geben, denn diese Stadt ist ein wichtiger Teil des Gesamteindruckes, den man bei einer Reise durch Guatemala gewinnt. Sie zu meiden, würde bedeuten, einer täglichen Realität tausender Guatemalteken den Rücken zu kehren.

Sehenswert

Die Kathedrale und die Kirchen Cerro de Carmen, La Merced, Santo Domingo, Santuario Expiatorio, Las Capuchinas, Santa Rosa und Capilla de Yurrita. Der Parque Aurora mit dem Zoo, dem Archäologischen Museum und dem Kunstgewerbemuseum, die im Süden der Stadt liegen.

Antigua

Im Panchoytal am Fuß des Vulkans Agua etwa eine Stunde von Guatemala City entfernt, liegt die ehemalige Hauptstadt des Königreiches Guatemala, welche für über 200 Jahre, bis 1773, wirtschaftliches, geistiges und kulturelles Zentrum des Subkontinents war. Am 29. Juli 1773 zerstörte ein verheerendes Erdbeben nahezu die ganze Stadt und die Hauptstadt wurde nach Guatemala City verlegt.

Heute ist „La Antigua Guatemala“, wie der vollständige Name der Stadt lautet, eine überschaubare Stadt im Kolonialstil mit kopfsteingepflasterten Straßen – eine Stadt mit viel Atmosphäre, die 1979 von der UNESCO zum „Erbe der Menschheit“ erklärt wurde. Das Stadtbild Antiguas wird heute durch Ladinos, Indígenas und Touristen geprägt und bietet eine Vielzahl von Restaurants, Hotels, Bars sowie einige Internetcafés.

Sehenswert

Der Parque Central, oder auch Plaza Mayor genannt, ist umgeben von einer Reihe sehenswerter und bedeutender Gebäude, unter anderem der Kathedrale Metropolitana auf der Ostseite, die 1680 erbaut wurde, sowie dem Palast des ehemaligen Erzbischofs. Die Südseite wird eingenommen von dem gigantischen Generalpalast aus dem Jahre 1764, der heute Sitz der Polizei und des Militärs ist. Einen Besuch lohnt auch der Palacio del Ayuntamiento, das heutige Rathaus auf der Nordseite des Parks. Hier befinden sich die Stadtverwaltung, Banken, Restaurants und das Museo de Santiago. Auch der Torbogen von Santa Catalina, hinter dem der Vulkan Fuego herausragt, ist einen Besuch wert. Auf jeden Fall gilt, dass Antigua ein Muss für jeden Besucher Guatemalas ist!

Livingston – Río Dulce

Zwischen der Flussmündung des Río Dulce und dem Karibikstrand, nur mit dem Boot zu erreichen, liegt die kleine Stadt Livingston. Hier leben vor allem die Garifunas, die ursprünglich von der Karibikinsel St. Vincent (kleine Antillen) stammen und Nachkommen karibischer und afrikanischer Sklaven sind, die hierher geflüchtet waren. Es finden sich aber auch Ladinos und Indígenas in Livingston und zusammen bilden sie eine multi-ethnische Einheit, die der Stadt ihren ganz persönlichen Charakter verleiht und sie so besonders macht. Die in Pastellfarben gestrichenen, bunten Häuser stehen zum Teil auf Stelzen und die meisten haben eine schöne große Terrasse, von der aus alles beobachtet werden kann. Auf der Straße wird viel Live-Musik gespielt mit Instrumenten wie Schildkrötenpanzern und Trommeln, die mit den Taschen von Pelikanen überzogen sind.

Sehenswert

Die Sehenswürdigkeiten in Livingston sind alle mit einem kleinen Ausflug verbunden. In sechs Kilometer Entfernung findet man die Siete Altares (Sieben Altäre). Dabei handelt es sich um einen Urwaldfluss, der kurz vor seiner Mündung über sieben kleine Wasserfälle ins Meer fließt. Sehr empfehlenswert ist auch eine Bootstour auf dem Río Dulce aufwärts zum Castillo San Felipe. Dabei kann man die vielfältige Flora und Fauna am Ufer des Río Dulce bestaunen und sieht außerdem die kleinen Bambushütten der dort ansässigen Fischerfamilien.

Flores

Flores ist eine schöne Inselstadt mit bunten Häusern, die auf dem Petén-Itzá-See liegt. Rund um die Insel steigt und sinkt der Wasserspiegel aus kaum geklärten Ursachen und teilweise ist kein Ufer mehr zu sehen. 1831 wurde die Stadt offiziell Flores genannt, nach dem damals amtierenden Vizepräsident Cirilo Flores. Die Insel ist durch einen künstlich angelegten Damm mit den umliegenden Dörfern Santa Elena und San Benito auf dem Festland verbunden und bietet seinen Besuchern einige Restaurants und auch Internetcafés.

Sehenswert

Auf dem Plaza Central, am höchsten Punkt der Stadt, befindet sich eine kleine weiße Kirche und es bietet sich ein herrlicher Ausblick auf das malerische Städtchen und den umliegenden Petén-Itzá-See. Die Insel lässt sich in 15-20 Minuten zu Fuß umrunden und die See-Promenade mit zahlreichen Restaurants, Bars und lokalen Essensständen sowie dem Blick auf wunderschöne Sonnenuntergänge lädt zum Erholen ein. Flores ist außerdem der beste Ausgangspunkt, um den berühmten Nationalpark Tikal zu besuchen, der nur noch ca. 60 km entfernt liegt.

Guatemala Top Highlights im Überblick

Lago de Atitlán - Panajachel

Der Lago de Atitlán liegt wunderschön zwischen Bergen, Höhen und Vulkanen auf einer Höhe von 1.560 m. Es herrscht eine angenehme Durchschnittstemperatur von 19°C. Der Lago ist etwa 130 Quadratkilometer groß und erreicht eine Tiefe von bis zu 340 m. Von vielen Menschen, so unter anderem auch von Alexander von Humboldt, wurde der Lago de Atitlán schon als der schönste See der Welt beschrieben, eingerahmt von den drei klassischen Vulkanen Tolimán, Atitlán und San Pedro sowie malerischen weißen Indígenadörfern, von denen sich etwa 14 rund um den glitzernden See verteilen. Jedes Dorf am Lago hat seine eigenen Charakteristika und weist seine ganz persönlichen Besonderheiten auf.

Panajachel ist ein überschaubarer Ort direkt am Lago de Atitlán. Pana, wie der Ort auch genannt wird, ist das touristische Zentrum des Atitlán-Sees. Hier treffen sich Touristen, Traveller und Aussteiger aus allen Ecken der Welt. Von dem einst klassischen Indígena-Dorf der Cachikel-Indianer ist nicht mehr viel übrig und der Ortskern, die Avenida Santander, wird bestimmt von Hotels, Restaurants, Bars und unzähligen Verkaufsständen, an denen man Kleidung, Taschen, Hängematten, Decken und Schmuck in den buntesten Farben erwerben kann. Es ist aber auch möglich, sich dem Touristenandrang zu entziehen und einen Spaziergang in den Kern der Altstadt zu unternehmen. Dort kann man eine alte, 1567 erbaute Kirche mit ihrem kunstvoll verzierten Holzdach und bunten Mayamalereien besichtigen, und ein Stück weiter den Berg hinauf findet täglich ein Gemüsemarkt statt. Panajachel ist außerdem ein wichtiger Ausgangspunkt für Ausflüge in die Umgebung, da es mit jeder anderen Siedlung am See über eine Straße oder den Seeweg verbunden ist.

Sehenswert

Mehrmals am Tag fahren sogenannte Lanchas (Boote) nach San Pedro de la Laguna, einem weiteren Ort am Lago de Atitlán, dessen Besuch sich lohnt. In San Pedro findet man viele Aussteiger, die sich hier niedergelassen haben und das Dorf gilt allgemein als Hippiedorf. Die meisten, die einmal dort waren, werden nicht mehr losgelassen von der Faszination, die von San Pedro de la Laguna ausgeht und es gibt ein großes Angebot an Yoga, Massagen und vegetarischem Essen. Wenn man sich bergauf etwas vom See entfernt, sieht man Häuser der Einheimischen und einen Obst- und Gemüsemarkt. Außerdem gibt es einen Basketballplatz, der als allgemeiner Treffpunkt dient. Des Weiteren entdeckt man überall Plätze, an denen der Kaffee zum Trocknen ausgelegt wird und es lohnt sich, die teilweise steilen, verstaubten Pfade durch San Pedro zu erkunden. Am Ufer befinden sich fast nur Hotels, Restaurants, Läden und Internetcafés, alle mit einem schönen Blick auf den See.

Nationalpark Tikal

Bei einer Reise durch Guatemala muss man Tikal, die antike Stadt der Maya, die in den Regenwäldern des Petén im nördlichen Guatemala liegt, unbedingt besuchen. Sie wurde 1840 wiederentdeckt und war einst eine der bedeutendsten Städte der klassischen Maya-Periode, in der von 800 v. Chr. bis 950 n. Chr. die Tiefland-Maya lebten. Zur Zeit der Wiederentdeckung Tikals gab es dort keine Wege und die Tempel waren zugewachsen und wirkten wie steile Hügel. Auch heute noch sind viele Pyramiden und Tempel in dem 576 Quadratkilometer großen Nationalpark von Vegetation überwuchert, aber die freigelegten, von denen einige über den Urwald hinausragen, bieten einen überwältigenden Anblick.

Sehenswert

Am schönsten ist Tikal am frühen Morgen, wenn die Sonne über den Tempeln aufgeht und der Dschungel erwacht. Zu dieser Zeit sieht man Scharen von Papageien durch den Park fliegen und kann unzählige Brüllaffen in den Wipfeln der Urwaldbäume hören.

Lanquín – Semuc Champey

Lanquín ist ein kleines Dorf, das vor allem wegen der in der Nähe liegenden Kalksteinbrücke Semuc Champey einen Besuch wert ist. Die Gegend um Lanquín ist eine beeindruckende Kegelkarstlandschaft und die vielen runden Hügel, die hier dicht an dicht stehen, sehen von weitem wie eine große, grüne Buckelpiste aus. In Lanquín selbst gibt es eine Handvoll einfacher Hostels, die meist schon etwas außerhalb des Stadtkerns direkt am Río Lanquín liegen. Lanquín ist ein sehr ruhiger Ort, in dem abends nicht mehr viel los ist. Tagsüber aber bietet der Fluss einige Freizeitmöglichkeiten. So lädt er zu einer gemütlichen Fahrt in einem Luftschlauch ein oder man entspannt einfach am Flussufer und nimmt ab und zu ein erfrischendes Bad.

Mit einem Bus oder Shuttle kommt man von Lanquín zu der etwa 9 km entfernten Cahabón Brücke. Von dort ist noch ein kurzer Weg von etwa 500 m zurückzulegen bis zum Naturwunder von Semuc Champey, einer natürlichen Kalkbrücke, die auf 300 m Länge vom Río Cahabón unterspült wurde. Auf ihr haben sich sechs Sinterterrassen herausgebildet mit Becken reich an klarem Wasser, die zusammen mit der üppigen Vegetation rundherum ein wunderschönes Bild ergeben.

Sehenswert

Ein Besuch der Höhlen von Lanquín (Grutas de Lanquín) ist empfehlenswert. Diese wurden früher von den Mayas zu kultischen Zwecken benutzt und bieten ein einmaliges Bild von bizarren Tropfsteinen, die der Höhle ein unwirkliches Aussehen verleihen. Aus einem Nebentor tritt rauschend der Río Lanquín aus und fließt zunächst in ein von dichter Vegetation umgebenes, türkisfarbenes Becken. Die in der Höhle lebenden Fledermäuse kann man, wenn die Höhle abends noch offen ist, beim Ausschwärmen beobachten.

Monterrico

Monterrico ist ein kleines Fischerdorf mit viel Charme. Es liegt direkt am wilden Pazifik mit schwarzem Lava-Strand inmitten eines 2.800 ha großen Mangroven-Reservats, dem Reserva Natural Monterico-Hawaii. Am besten erreicht man Monterrico über den Chiquimulilla-Kanal per Boot. Es ist auch möglich mit dem Bus zu fahren, was aber eine heiße Angelegenheit sein kann. Unter der Woche ist Monterrico sehr ruhig, am Wochenende dagegen kann es voll werden, wenn es mehr Touristen und auch viele Einheimische ans Meer zieht.

Sehenswert:

Das Schildkrötenreservat, in dem man unter anderem Schildkröten, Leguane und Kaimane zu sehen bekommt, ist in jedem Fall einen Besuch wert. Von September bis Januar kann am Wochenende bei Sonnenuntergang die Freilassung neugeborener Wasserschildkröten ins Meer beobachtet werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich am frühen Morgen den Sonnenaufgang bei einer Bootstour durch den Mangrovenwald anzuschauen und die dort lebende Tier- und Pflanzenwelt zu bestaunen.

Guatemala City

Die Hauptstadt Guatemalas mit 2,5 Millionen Einwohnern liegt auf einem Hochplateau nahe dem Gebirgszug Sierra Madre und ist umgeben von einer Reihe von Vulkanen. Sie ist Verwaltungs- und kommerzielles Zentrum des Landes und in 21 Zonen eingeteilt, wobei Zone 1 das alte Kerngebiet und das Geschäftszentrum der Stadt darstellt. Einerseits fasziniert die Stadt durch schöne koloniale Bauten, zugleich ist sie aber auch Sinnbild unüberbrückbarer sozialer Spannungen zwischen Arm und Reich in Guatemala. Um Guatemala City kommt man bei einem Besuch Guatemalas nicht herum, auch wenn man es manchmal lieber umgehen würde. Denn die Hauptstadt ist laut und anstrengend, hunderte von ratternden und hupenden Bussen quälen sich durch die engen Straßen und hinterlassen zusammen mit dem Autoverkehr schwarze Wolkenberge - Besucher bleiben hier meist nur so lang wie unbedingt nötig. Trotzdem sollte man Guatemala City eine Chance geben, denn diese Stadt ist ein wichtiger Teil des Gesamteindruckes, den man bei einer Reise durch Guatemala gewinnt. Sie zu meiden, würde bedeuten, einer täglichen Realität tausender Guatemalteken den Rücken zu kehren.

Sehenswert

Die Kathedrale und die Kirchen Cerro de Carmen, La Merced, Santo Domingo, Santuario Expiatorio, Las Capuchinas, Santa Rosa und Capilla de Yurrita. Der Parque Aurora mit dem Zoo, dem Archäologischen Museum und dem Kunstgewerbemuseum, die im Süden der Stadt liegen.

Antigua

Im Panchoytal am Fuß des Vulkans Agua etwa eine Stunde von Guatemala City entfernt, liegt die ehemalige Hauptstadt des Königreiches Guatemala, welche für über 200 Jahre, bis 1773, wirtschaftliches, geistiges und kulturelles Zentrum des Subkontinents war. Am 29. Juli 1773 zerstörte ein verheerendes Erdbeben nahezu die ganze Stadt und die Hauptstadt wurde nach Guatemala City verlegt.

Heute ist „La Antigua Guatemala“, wie der vollständige Name der Stadt lautet, eine überschaubare Stadt im Kolonialstil mit kopfsteingepflasterten Straßen – eine Stadt mit viel Atmosphäre, die 1979 von der UNESCO zum „Erbe der Menschheit“ erklärt wurde. Das Stadtbild Antiguas wird heute durch Ladinos, Indígenas und Touristen geprägt und bietet eine Vielzahl von Restaurants, Hotels, Bars sowie einige Internetcafés.

Sehenswert

Der Parque Central, oder auch Plaza Mayor genannt, ist umgeben von einer Reihe sehenswerter und bedeutender Gebäude, unter anderem der Kathedrale Metropolitana auf der Ostseite, die 1680 erbaut wurde, sowie dem Palast des ehemaligen Erzbischofs. Die Südseite wird eingenommen von dem gigantischen Generalpalast aus dem Jahre 1764, der heute Sitz der Polizei und des Militärs ist. Einen Besuch lohnt auch der Palacio del Ayuntamiento, das heutige Rathaus auf der Nordseite des Parks. Hier befinden sich die Stadtverwaltung, Banken, Restaurants und das Museo de Santiago. Auch der Torbogen von Santa Catalina, hinter dem der Vulkan Fuego herausragt, ist einen Besuch wert. Auf jeden Fall gilt, dass Antigua ein Muss für jeden Besucher Guatemalas ist!

Livingston – Río Dulce

Zwischen der Flussmündung des Río Dulce und dem Karibikstrand, nur mit dem Boot zu erreichen, liegt die kleine Stadt Livingston. Hier leben vor allem die Garifunas, die ursprünglich von der Karibikinsel St. Vincent (kleine Antillen) stammen und Nachkommen karibischer und afrikanischer Sklaven sind, die hierher geflüchtet waren. Es finden sich aber auch Ladinos und Indígenas in Livingston und zusammen bilden sie eine multi-ethnische Einheit, die der Stadt ihren ganz persönlichen Charakter verleiht und sie so besonders macht. Die in Pastellfarben gestrichenen, bunten Häuser stehen zum Teil auf Stelzen und die meisten haben eine schöne große Terrasse, von der aus alles beobachtet werden kann. Auf der Straße wird viel Live-Musik gespielt mit Instrumenten wie Schildkrötenpanzern und Trommeln, die mit den Taschen von Pelikanen überzogen sind.

Sehenswert

Die Sehenswürdigkeiten in Livingston sind alle mit einem kleinen Ausflug verbunden. In sechs Kilometer Entfernung findet man die Siete Altares (Sieben Altäre). Dabei handelt es sich um einen Urwaldfluss, der kurz vor seiner Mündung über sieben kleine Wasserfälle ins Meer fließt. Sehr empfehlenswert ist auch eine Bootstour auf dem Río Dulce aufwärts zum Castillo San Felipe. Dabei kann man die vielfältige Flora und Fauna am Ufer des Río Dulce bestaunen und sieht außerdem die kleinen Bambushütten der dort ansässigen Fischerfamilien.

Flores

Flores ist eine schöne Inselstadt mit bunten Häusern, die auf dem Petén-Itzá-See liegt. Rund um die Insel steigt und sinkt der Wasserspiegel aus kaum geklärten Ursachen und teilweise ist kein Ufer mehr zu sehen. 1831 wurde die Stadt offiziell Flores genannt, nach dem damals amtierenden Vizepräsident Cirilo Flores. Die Insel ist durch einen künstlich angelegten Damm mit den umliegenden Dörfern Santa Elena und San Benito auf dem Festland verbunden und bietet seinen Besuchern einige Restaurants und auch Internetcafés.

Sehenswert

Auf dem Plaza Central, am höchsten Punkt der Stadt, befindet sich eine kleine weiße Kirche und es bietet sich ein herrlicher Ausblick auf das malerische Städtchen und den umliegenden Petén-Itzá-See. Die Insel lässt sich in 15-20 Minuten zu Fuß umrunden und die See-Promenade mit zahlreichen Restaurants, Bars und lokalen Essensständen sowie dem Blick auf wunderschöne Sonnenuntergänge lädt zum Erholen ein. Flores ist außerdem der beste Ausgangspunkt, um den berühmten Nationalpark Tikal zu besuchen, der nur noch ca. 60 km entfernt liegt.

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