brasilien rundreisen
Brasilien

Brasilien ist ein Land, das so ziemlich alles zu bieten hat. Kein Wunder, betrachtet man seine Größe: Fast die Hälfte des südamerikanischen Kontinents gehört zum portugiesischsprachigen Brasilien. Es grenzt (von Nordosten gegen den Uhrzeigersinn gesehen) an Französisch-Guayana, Suriname, Guyana, Venezuela, Kolumbien, Peru, Bolivien, Paraguay, Argentinien, Uruguay und den südlichen Atlantik und hat so mit jedem südamerikanischen Land, außer Chile und Ecuador, eine gemeinsame Grenze. Mit Brasilien verbindet man die Unendlichkeit des Amazonas-Urwaldes, herrliche Strände, den Zuckerhut von Rio de Janeiro, Karneval und Samba Rhythmen. Darüber hinaus hat Brasilien jedoch noch viel mehr zu bieten. Natur und Kultur sind vom Norden bis in den Süden des Landes sehr unterschiedlich. Die kulturelle und ethnische Vielfalt spiegelt sich zum Beispiel in der Küche Brasiliens wider, welche, von der indigenen, afrikanischen und europäischen Esskultur beeinflusst ist. Von Fisch und Fleisch, Gerichten mit Kokos- und Dendê-Öl bis hin zu exotischen Früchten und Caipirinhas, wird jedem Gaumen etwas geboten. Da viele Zutaten abhängig von Gegend und Klima sind begeben sich Genießer hier auf eine kulinarische Erlebnisreise. Ebenso besitzt Brasilien eine genauso facettenreiche Natur. Im Land gibt es 42 Nationalparks, von denen 21 zum Besuch freigegeben sind. So findet man zum Beispiel im Süden die rauschenden Wasserfälle von Iguazú, im Mittelwesten die artenreiche Schwemmlandebene Pantanal, im Nordosten beeindrucken die Tafelberge des Chapada Diamantina Nationalparks und im Norden erstreckt sich eine riesige Wüstenlandschaft: das Dünengebiet Lençóis Maranhenses mit seinen türkisfarbenen Lagunen. Brasilien bietet für fast jeden etwas. Die landschaftliche Vielfalt und die Herzlichkeit der Menschen lässt Ihren Urlaub unvergessen werden.

Einreise

Die Einreise nach Brasilien ist unkompliziert. Für Besucher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz besteht keine Visumpflicht. Während des Fluges füllt man eine Ein- bzw. Ausreisekarte aus, die sogenannte cartão de entrada/saída, die zusammen mit einem noch 180 Tage gültigen Reisepass vorgelegt und bis zur Ausreise aufbewahrt werden muss. Der Kinderausweis muss, unabhängig vom Alter der Kinder, ein Lichtbild enthalten.

Impfungen

Impfungen sind bei der Einreise aus Europa nicht vorgeschrieben, jedoch ist eine Prüfung und eventuelle Auffrischung der Standardimpfungen (Tetanus, Polio und Diphterie), wie vor jeder Reise, ratsam. Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen sich gegen Hepatitis A zu impfen. Reisende, die aus einem Gelbfiebergebiet kommen und älter als 9 Monate sind, müssen für die Einreise nach Brasilien eine gültige Impfung gegen Gelbfieber vorweisen können. Generell sollte über eine Gelbfieberimpfung nachgedacht werden, insbesondere, wenn Sie Reisen ins Landesinnere unternehmen. Das Malariarisiko ist in Brasilien regionalbedingt. Bei Reisen in die von Malariafällen betroffenen Bundesstaaten des Amazonasbeckens (insbesondere Pará) ist eine Mitnahme eines Malariamittels als Stand-by Medikament empfehlenswert. Informieren Sie sich bitte bei Ihrem Hausarzt oder beim Tropeninstitut, ob eine Prophylaxe oder ein Stand-by Mittel benötigt werden. Wichtig ist immer, sich selbst ausreichend zu schützen: Lange und helle Kleidung, Moskitonetze und das Auftragen von Insektenschutzmittel sind unbedingt notwendig. In den Bundesstaaten Mato Grosso, Tocantins und Maranhão gibt es ein mittleres bis geringes Risiko für Malariaerkrankungen, die Staaten an der Ostküste und Brasilia weisen keine Malariafälle auf. Eine genaue Auflistung von länderspezifischen Impfempfehlungen, etc erhalten Sie auch bei www.Travelmed.de

Zika Virus:

Der Zika Virus wird durch Stechmücken auf den Menschen übertragen und tritt in vielen lateinamerikanischen Ländern, insbesondere in Kolumbien und Brasilien, auf. Der Krankheitsverlauf ähnelt dem Dengue Fieber. Es gibt keine Impfung, die vor dem Zika Virus schützt. Wie beim Dengue Fieber, sollte durch einen guten Mückenschutz und lange Kleider in den entsprechenden Gebieten vorgesorgt werden. Weitere Tipps zum Mückenschutz finden Sie unter dem Hinweis zu Malaria.. Eine Infektion mit dem Zika Virus kann bei schwangeren Frauen schwere gesundheitliche Konsequenzen für das ungeborene Kind bedeuten. Wir raten daher Schwangeren davon ab, in betroffene Gebiete zu reisen. Für nähere Informationen konsultieren Sie bitte einen Arzt.

Sicherheit und Gesundheit

Brasilien, vor allem seine Metropole Rio de Janeiro, kämpft noch immer mit dem Ruf ein gefährliches Land zu sein. In den letzten Jahren hat sich die Situation jedoch sehr verbessert. Zahlreiche Schutzmaßnahmen der Stadtverwaltungen haben die Überfall- und Diebstahlgefahr für Touristen bedeutend gemindert. In einer Gruppe oder mit einem Reiseleiter, aber auch bei Spaziergängen auf eigene Faust, kann man sich unter Beachtung entsprechender Verhaltensregeln auch in den großen Städten sorgenfrei bewegen.

Ein Tipp:

Um sich im Falle eines Diebstahls viel Stress zu ersparen, sollten Sie vor der Abreise alle wichtigen Dokumente (Reisepass, Impfpass, Personalausweis, Flugticket, ggf. Führerschein) scannen oder abfotografieren und per Email an sich selbst schicken. Die Dokumente können von überall abgerufen werden und Ersatzdokumente auf diese Art schneller beschafft werden. In dieser Email sollten Sie zusätzlich auch die Telefonnummern zur Sperrung Ihrer EC- und Kreditkarten speichern.

Die privatärztliche Versorgung in Brasilien ist recht gut, auch Apotheken sind zahlreich vorhanden. Sofern man nicht auf bestimmte Medikamente angewiesen ist, braucht man also im Grunde, außer ggf. einem Mückenschutzmittel und einem Durchfallmittel, keine mitzunehmen. Diese sind jedoch auch vor Ort in guter Qualität zu bekommen. Mitunter sind die einheimischen Produkte sogar zu empfehlen, da die Mücken in einigen Gebieten resistent gegen die Wirkstoffe europäische Mittel sind. Empfehlenswert ist die Mitnahme von Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor, da diese in Brasilien nur schwer erhältlich oder sehr teuer sind. Als Präventivmaßnahme gegen Magen-Darm Infektionen sollte man kein unabgekochtes Leitungswasser trinken sowie in einfachen Restaurants die Getränke lieber ohne Eis (sem gelo [seim schelo]) bestellen. Auch sollten rohes Gemüse und nicht schälbare Früchte gemieden werden.

### Zeitunterschied Der Zeitunterschied zwischen Brasilien und Deutschland ist etwas kompliziert, da es zum einen verschiedene Zeitzonen gibt und zum anderen unterscheiden einige Bundesstaaten zwischen Sommer- und Winterzeit, andere wiederum nicht. Zur Erläuterung soll folgende Darstellung dienen:

Die Differenz der brasilianischen Standardzeit (BRT) zu MEZ beträgt -4 Stunden. Die BRT gilt allerdings nicht (immer) in allen Teilen Brasiliens.

Norden:

In weiten Teilen des brasilianischen Nordens gilt nicht die BRT sondern die AMT (Amazon Time), ebenfalls eine Standardzeit. Das heißt es gibt keine Umstellung zur Sommerzeit. Die Differenz zur MEZ beträgt im Norden, bis auf den Bundesstaat Amapá, den westlichen Teil von Pará (Grenzlinie ist der Rio Xingu), Acre und den westlichen Zipfel des Amazonas, -5 Stunden. Wenn Europa zur Sommerzeit wechselt sind es -6 Stunden. Nordosten: Im Nordosten, mit dem östlichen Teil Parás und den Bundesstaaten Tocantins und Amapá gilt die BRT. Die Differenz zur MEZ beträgt also -4 Stunden, im europäischen Sommer dann -5 Stunden. Südosten: Im Südosten und den Bundesstaaten Goiás und Distrito Federal werden die Uhren vom Sonntag nach dem 15. Oktober bis zum Sonntag nach dem 15. Februar auf Sommerzeit (BRST) gestellt. Zu dieser Zeit beträgt die Differenz zur MEZ dann -3 Stunden. Im März beträgt die Differenz zu Mitteleuropa -4 Stunden und wenn Europa die Sommerzeit beginnt -5 Stunden. Süden: Der Süden folgt der gleichen Uhrzeit wie der Südosten. Das heißt im brasilianischen Sommer beträgt die Differenz zur MEZ -3 Stunden, im März sind es -4 Stunden und in der europäischen Sommerzeit dann -5 Stunden. Mittelwesten: In diesem Fall Mato Grosso und Mato Grosso do Sul folgen der Amazon Time (AMT), jedoch gibt es hier im Gegensatz zum Norden eine Sommerzeit. Die Uhren werden vom Sonntag nach dem 15. Oktober bis zum Sonntag nach dem 15. Februar auf Sommerzeit (AMST) gestellt, so dass die Differenz zur MEZ in dieser Zeit -4 Stunden beträgt. Im März, wenn Europa noch nicht mit der Sommerzeit rechnet beträgt die Differenz -5 Stunden und zur europäischen Sommerzeit sind es dann -6 Stunden. Acre und westlicher Teil des Amazonas: Die Differenz von der Acre-Zeit (ACT) zur MEZ beträgt -6 Stunden. Hier gibt es keine Sommer-/Winterzeitumstellung. Im europäischen Sommer (April bis Oktober) liegt die Differenz bei -7 Stunden.

### Elektrizität Die Netzspannung ist in Brasilien von Ort zu Ort unterschiedlich. In Rio und São Paulo gibt es 110 oder 112 Volt/60 Hz Wechselstrom. Salvador und Manaus haben 127 Volt/60 Hz, Recife, Brasilia und andere Städte 220 Volt/60 Hz. In der Regel passen die deutschen 2-poligen Stecker (Schukostecker und Eurostecker) in die brasilianischen Steckdosen, selten sind 3-polige Steckdosen zu finden. Mit einem Universaladapter sind Sie auf der sicheren Seite (der in Brasilien in jedem Elektrogeschäft zu erhalten ist), mit diesem können Sie problemlos Ihren Stecker den örtlichen Begebenheiten anpassen.

### Währung und Zahlungsmittel Seit 1994 wird in Brasilien mit dem Real (R$) gezahlt, der sich bisher auch als relativ stabil erwiesen hat. Im Umlauf sind Geldscheine im Wert von 1,2,5,10,20,50 und 100 Reals. Ab 1 Real abwärts kursieren auch Münzen, die Centavos, die wegen chronischer Wechselgeldprobleme Gold wert sein können. Der Euro wird als Wechselwährung (Geldscheine) in Brasilien akzeptiert. Reisechecks werden von immer weniger Banken angenommen und sind nur in größeren, touristischen Städten tauschbar. Bei dem Besuch kleinerer, abgelegener Orte sollte man sich vorher mit der Landeswährung eingedecken. Den jeweils aktuellen Wechselkurs finden Sie z.B. unter: http://www.finanzen.net/waehrungsrechner/ wie auch auf anderen Webseiten. Mittlerweile kann man an vielen Geldautomaten in Brasilien mit der europäischen EC-Karte Geld abheben. Die Gebühren sind dann niedriger als beim Abheben mit einer Kreditkarte. Trotzdem sollte man eine Kreditkarte, die in Brasilien ein gängiges Zahlungsmittel ist, mitführen, da noch nicht alle Banken das Abheben mit EC-Karte anbieten. Master und Visa sind die gängigsten Kreditkarten. Geldautomaten gibt es nicht nur bei Banken, sondern auch in Supermärkten, Shopping-Centern und an Flughäfen. Hinweis: Vorsicht bei der Zahlung mit Kreditkarte. Besonders in einfachen Restaurants kam es vor einiger Zeit dazu, dass Kopien von den Kreditkarten erstellt wurden. Deshalb: Karte nie aus den Augen verlieren.

Was Sie für Ihre Reise nach Brasilien wissen müssen

Brasilien ist ein Land, das so ziemlich alles zu bieten hat. Kein Wunder, betrachtet man seine Größe: Fast die Hälfte des südamerikanischen Kontinents gehört zum portugiesischsprachigen Brasilien. Es grenzt (von Nordosten gegen den Uhrzeigersinn gesehen) an Französisch-Guayana, Suriname, Guyana, Venezuela, Kolumbien, Peru, Bolivien, Paraguay, Argentinien, Uruguay und den südlichen Atlantik und hat so mit jedem südamerikanischen Land, außer Chile und Ecuador, eine gemeinsame Grenze. Mit Brasilien verbindet man die Unendlichkeit des Amazonas-Urwaldes, herrliche Strände, den Zuckerhut von Rio de Janeiro, Karneval und Samba Rhythmen. Darüber hinaus hat Brasilien jedoch noch viel mehr zu bieten. Natur und Kultur sind vom Norden bis in den Süden des Landes sehr unterschiedlich. Die kulturelle und ethnische Vielfalt spiegelt sich zum Beispiel in der Küche Brasiliens wider, welche, von der indigenen, afrikanischen und europäischen Esskultur beeinflusst ist. Von Fisch und Fleisch, Gerichten mit Kokos- und Dendê-Öl bis hin zu exotischen Früchten und Caipirinhas, wird jedem Gaumen etwas geboten. Da viele Zutaten abhängig von Gegend und Klima sind begeben sich Genießer hier auf eine kulinarische Erlebnisreise. Ebenso besitzt Brasilien eine genauso facettenreiche Natur. Im Land gibt es 42 Nationalparks, von denen 21 zum Besuch freigegeben sind. So findet man zum Beispiel im Süden die rauschenden Wasserfälle von Iguazú, im Mittelwesten die artenreiche Schwemmlandebene Pantanal, im Nordosten beeindrucken die Tafelberge des Chapada Diamantina Nationalparks und im Norden erstreckt sich eine riesige Wüstenlandschaft: das Dünengebiet Lençóis Maranhenses mit seinen türkisfarbenen Lagunen. Brasilien bietet für fast jeden etwas. Die landschaftliche Vielfalt und die Herzlichkeit der Menschen lässt Ihren Urlaub unvergessen werden.

Einreise

Die Einreise nach Brasilien ist unkompliziert. Für Besucher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz besteht keine Visumpflicht. Während des Fluges füllt man eine Ein- bzw. Ausreisekarte aus, die sogenannte cartão de entrada/saída, die zusammen mit einem noch 180 Tage gültigen Reisepass vorgelegt und bis zur Ausreise aufbewahrt werden muss. Der Kinderausweis muss, unabhängig vom Alter der Kinder, ein Lichtbild enthalten.

Impfungen

Impfungen sind bei der Einreise aus Europa nicht vorgeschrieben, jedoch ist eine Prüfung und eventuelle Auffrischung der Standardimpfungen (Tetanus, Polio und Diphterie), wie vor jeder Reise, ratsam. Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen sich gegen Hepatitis A zu impfen. Reisende, die aus einem Gelbfiebergebiet kommen und älter als 9 Monate sind, müssen für die Einreise nach Brasilien eine gültige Impfung gegen Gelbfieber vorweisen können. Generell sollte über eine Gelbfieberimpfung nachgedacht werden, insbesondere, wenn Sie Reisen ins Landesinnere unternehmen. Das Malariarisiko ist in Brasilien regionalbedingt. Bei Reisen in die von Malariafällen betroffenen Bundesstaaten des Amazonasbeckens (insbesondere Pará) ist eine Mitnahme eines Malariamittels als Stand-by Medikament empfehlenswert. Informieren Sie sich bitte bei Ihrem Hausarzt oder beim Tropeninstitut, ob eine Prophylaxe oder ein Stand-by Mittel benötigt werden. Wichtig ist immer, sich selbst ausreichend zu schützen: Lange und helle Kleidung, Moskitonetze und das Auftragen von Insektenschutzmittel sind unbedingt notwendig. In den Bundesstaaten Mato Grosso, Tocantins und Maranhão gibt es ein mittleres bis geringes Risiko für Malariaerkrankungen, die Staaten an der Ostküste und Brasilia weisen keine Malariafälle auf. Eine genaue Auflistung von länderspezifischen Impfempfehlungen, etc erhalten Sie auch bei www.Travelmed.de

Zika Virus:

Der Zika Virus wird durch Stechmücken auf den Menschen übertragen und tritt in vielen lateinamerikanischen Ländern, insbesondere in Kolumbien und Brasilien, auf. Der Krankheitsverlauf ähnelt dem Dengue Fieber. Es gibt keine Impfung, die vor dem Zika Virus schützt. Wie beim Dengue Fieber, sollte durch einen guten Mückenschutz und lange Kleider in den entsprechenden Gebieten vorgesorgt werden. Weitere Tipps zum Mückenschutz finden Sie unter dem Hinweis zu Malaria.. Eine Infektion mit dem Zika Virus kann bei schwangeren Frauen schwere gesundheitliche Konsequenzen für das ungeborene Kind bedeuten. Wir raten daher Schwangeren davon ab, in betroffene Gebiete zu reisen. Für nähere Informationen konsultieren Sie bitte einen Arzt.

Sicherheit und Gesundheit

Brasilien, vor allem seine Metropole Rio de Janeiro, kämpft noch immer mit dem Ruf ein gefährliches Land zu sein. In den letzten Jahren hat sich die Situation jedoch sehr verbessert. Zahlreiche Schutzmaßnahmen der Stadtverwaltungen haben die Überfall- und Diebstahlgefahr für Touristen bedeutend gemindert. In einer Gruppe oder mit einem Reiseleiter, aber auch bei Spaziergängen auf eigene Faust, kann man sich unter Beachtung entsprechender Verhaltensregeln auch in den großen Städten sorgenfrei bewegen.

Ein Tipp:

Um sich im Falle eines Diebstahls viel Stress zu ersparen, sollten Sie vor der Abreise alle wichtigen Dokumente (Reisepass, Impfpass, Personalausweis, Flugticket, ggf. Führerschein) scannen oder abfotografieren und per Email an sich selbst schicken. Die Dokumente können von überall abgerufen werden und Ersatzdokumente auf diese Art schneller beschafft werden. In dieser Email sollten Sie zusätzlich auch die Telefonnummern zur Sperrung Ihrer EC- und Kreditkarten speichern.

Die privatärztliche Versorgung in Brasilien ist recht gut, auch Apotheken sind zahlreich vorhanden. Sofern man nicht auf bestimmte Medikamente angewiesen ist, braucht man also im Grunde, außer ggf. einem Mückenschutzmittel und einem Durchfallmittel, keine mitzunehmen. Diese sind jedoch auch vor Ort in guter Qualität zu bekommen. Mitunter sind die einheimischen Produkte sogar zu empfehlen, da die Mücken in einigen Gebieten resistent gegen die Wirkstoffe europäische Mittel sind. Empfehlenswert ist die Mitnahme von Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor, da diese in Brasilien nur schwer erhältlich oder sehr teuer sind. Als Präventivmaßnahme gegen Magen-Darm Infektionen sollte man kein unabgekochtes Leitungswasser trinken sowie in einfachen Restaurants die Getränke lieber ohne Eis (sem gelo [seim schelo]) bestellen. Auch sollten rohes Gemüse und nicht schälbare Früchte gemieden werden.

### Zeitunterschied Der Zeitunterschied zwischen Brasilien und Deutschland ist etwas kompliziert, da es zum einen verschiedene Zeitzonen gibt und zum anderen unterscheiden einige Bundesstaaten zwischen Sommer- und Winterzeit, andere wiederum nicht. Zur Erläuterung soll folgende Darstellung dienen:

Die Differenz der brasilianischen Standardzeit (BRT) zu MEZ beträgt -4 Stunden. Die BRT gilt allerdings nicht (immer) in allen Teilen Brasiliens.

Norden:

In weiten Teilen des brasilianischen Nordens gilt nicht die BRT sondern die AMT (Amazon Time), ebenfalls eine Standardzeit. Das heißt es gibt keine Umstellung zur Sommerzeit. Die Differenz zur MEZ beträgt im Norden, bis auf den Bundesstaat Amapá, den westlichen Teil von Pará (Grenzlinie ist der Rio Xingu), Acre und den westlichen Zipfel des Amazonas, -5 Stunden. Wenn Europa zur Sommerzeit wechselt sind es -6 Stunden. Nordosten: Im Nordosten, mit dem östlichen Teil Parás und den Bundesstaaten Tocantins und Amapá gilt die BRT. Die Differenz zur MEZ beträgt also -4 Stunden, im europäischen Sommer dann -5 Stunden. Südosten: Im Südosten und den Bundesstaaten Goiás und Distrito Federal werden die Uhren vom Sonntag nach dem 15. Oktober bis zum Sonntag nach dem 15. Februar auf Sommerzeit (BRST) gestellt. Zu dieser Zeit beträgt die Differenz zur MEZ dann -3 Stunden. Im März beträgt die Differenz zu Mitteleuropa -4 Stunden und wenn Europa die Sommerzeit beginnt -5 Stunden. Süden: Der Süden folgt der gleichen Uhrzeit wie der Südosten. Das heißt im brasilianischen Sommer beträgt die Differenz zur MEZ -3 Stunden, im März sind es -4 Stunden und in der europäischen Sommerzeit dann -5 Stunden. Mittelwesten: In diesem Fall Mato Grosso und Mato Grosso do Sul folgen der Amazon Time (AMT), jedoch gibt es hier im Gegensatz zum Norden eine Sommerzeit. Die Uhren werden vom Sonntag nach dem 15. Oktober bis zum Sonntag nach dem 15. Februar auf Sommerzeit (AMST) gestellt, so dass die Differenz zur MEZ in dieser Zeit -4 Stunden beträgt. Im März, wenn Europa noch nicht mit der Sommerzeit rechnet beträgt die Differenz -5 Stunden und zur europäischen Sommerzeit sind es dann -6 Stunden. Acre und westlicher Teil des Amazonas: Die Differenz von der Acre-Zeit (ACT) zur MEZ beträgt -6 Stunden. Hier gibt es keine Sommer-/Winterzeitumstellung. Im europäischen Sommer (April bis Oktober) liegt die Differenz bei -7 Stunden.

### Elektrizität Die Netzspannung ist in Brasilien von Ort zu Ort unterschiedlich. In Rio und São Paulo gibt es 110 oder 112 Volt/60 Hz Wechselstrom. Salvador und Manaus haben 127 Volt/60 Hz, Recife, Brasilia und andere Städte 220 Volt/60 Hz. In der Regel passen die deutschen 2-poligen Stecker (Schukostecker und Eurostecker) in die brasilianischen Steckdosen, selten sind 3-polige Steckdosen zu finden. Mit einem Universaladapter sind Sie auf der sicheren Seite (der in Brasilien in jedem Elektrogeschäft zu erhalten ist), mit diesem können Sie problemlos Ihren Stecker den örtlichen Begebenheiten anpassen.

### Währung und Zahlungsmittel Seit 1994 wird in Brasilien mit dem Real (R$) gezahlt, der sich bisher auch als relativ stabil erwiesen hat. Im Umlauf sind Geldscheine im Wert von 1,2,5,10,20,50 und 100 Reals. Ab 1 Real abwärts kursieren auch Münzen, die Centavos, die wegen chronischer Wechselgeldprobleme Gold wert sein können. Der Euro wird als Wechselwährung (Geldscheine) in Brasilien akzeptiert. Reisechecks werden von immer weniger Banken angenommen und sind nur in größeren, touristischen Städten tauschbar. Bei dem Besuch kleinerer, abgelegener Orte sollte man sich vorher mit der Landeswährung eingedecken. Den jeweils aktuellen Wechselkurs finden Sie z.B. unter: http://www.finanzen.net/waehrungsrechner/ wie auch auf anderen Webseiten. Mittlerweile kann man an vielen Geldautomaten in Brasilien mit der europäischen EC-Karte Geld abheben. Die Gebühren sind dann niedriger als beim Abheben mit einer Kreditkarte. Trotzdem sollte man eine Kreditkarte, die in Brasilien ein gängiges Zahlungsmittel ist, mitführen, da noch nicht alle Banken das Abheben mit EC-Karte anbieten. Master und Visa sind die gängigsten Kreditkarten. Geldautomaten gibt es nicht nur bei Banken, sondern auch in Supermärkten, Shopping-Centern und an Flughäfen. Hinweis: Vorsicht bei der Zahlung mit Kreditkarte. Besonders in einfachen Restaurants kam es vor einiger Zeit dazu, dass Kopien von den Kreditkarten erstellt wurden. Deshalb: Karte nie aus den Augen verlieren.

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