uruguay jose ignacio
Uruguay

In Uruguay wohnen etwa dreieinhalb Millionen Menschen. Etwas mehr als 90 Prozent der Bevölkerung lebt in den Städten des Landes. Davon wohnen allein 40 Prozent in der Hauptstadt Montevideo. Fast alle „Uruguayos“ haben europäische Vorfahren, die hauptsächlich aus Spanien und Italien stammten. Dies schlägt sich auch im Aussehen der Bewohner nieder. Die indianischen Ureinwohner (Charrúas, Guanaes und Yaros) wurden im 19. Jahrhundert ausgerottet.

Spanisch ist die Amtssprache in Uruguay. Die Umgangssprache ist jedoch der Rio-de-la-Plata-Dialekt, der sich stark vom üblichen Castellano in Südamerika und Spanien unterscheidet. In der Nordhälfte des Landes und im Grenzgebiet zu Brasilien hat sich das „Protuñol“ als Mischsprache entwickelt. Portugiesisch im Allgemeinen hat einen sehr starken Einfluss auf das uruguayische Spanisch und dessen Grammatik.

Etwa dreiviertel der uruguayischen Bevölkerung bekennen sich zum Katholizismus, dennoch hat die römisch-katholische Kirche nur sehr wenig Einfluss in der Gesellschaft, was recht untypisch ist für Lateinamerika. Seit 1916 ist die Kirche vom Staat getrennt.

Obwohl die Argentinier behaupten in Buenos Aires wäre der Tango erfunden worden, so ist das nicht ganz richtig. Der wohl sinnlichste Tanz Lateinamerikas hat seinen Ursprung bei den afrikanischen Sklaven, die in Montevideo und auch Buenos Aires lebten. Sie nutzen den Tanz, um sich Geld zum eigenen Freikauf zu verdienen. Die „Hymne“ des Tangos, das Lied „La Cumparista“, wurde von dem aus Montevideo stammenden Gerardo Matos Rodríguez komponiert. Doch nicht nur die Hymne des Tango hat seine Wurzeln in Uruguay, auch der berühmte Tangosänger Carlos Gardel wurde in Uruguay geboren. Heute wird der Tango auf Straßen und in Cafés getanzt.

Der uruguayische Karneval gilt als der längste Karneval der Welt. Er dauert 40 Tage und wird von Anfang Februar bis Mitte März gefeiert. Der „Carnaval“ ist eine große Volksleidenschaft und bei den täglichen Umzügen säumen viele Begeisterte die Straßen. Anders als im deutschen Karneval sind die Zuschauer nicht verkleidet, sondern jubeln, klatschen und tanzen zu den Klängen der Musik.

Fleisch im Allgemeinen und „Asado“ im Besonderen sind klassische Bestandteile der landestypischen Küche und sind überall zu finden. Das „Asado“ besteht aus Rindfleisch und wird auf einer „Parilla“ (Grill) über offenem Feuer angerichtet. Weitere typisch uruguayische Gerichte sind das „Chivito“, eine Art Riesenhamburger mit Speck, Ei, Peperoni und Rindfleisch, die „Pamplona“, eine gefüllte Schweins- oder Hähnchenroulade und die „Buseca“, ein pikanter Eintopf mit Rinderpansen, Schweinshaxestücken, pikanter Paprika-Grillwurst („Chorizo“) und verschiedenen Gemüseeinlagen wie Kichererbsen, Karotten, Zwiebeln und Lauch. Der „Mate-Tee“ wird in Uruguay sehr gern getrunken und gilt nebenbei auch als soziale Interaktion. Die Yerba wird immer wieder mit heißem Wasser aufgefüllt und die „Matera“ (das Trinkgefäß) geht der Reihe um, bis es alle ist und wieder aufgefüllt werden muss. Der Tee wird mit Hilfe der „Bombilla“ (Saugrohr) getrunken.

Menschen & Kultur in Uruguay

In Uruguay wohnen etwa dreieinhalb Millionen Menschen. Etwas mehr als 90 Prozent der Bevölkerung lebt in den Städten des Landes. Davon wohnen allein 40 Prozent in der Hauptstadt Montevideo. Fast alle „Uruguayos“ haben europäische Vorfahren, die hauptsächlich aus Spanien und Italien stammten. Dies schlägt sich auch im Aussehen der Bewohner nieder. Die indianischen Ureinwohner (Charrúas, Guanaes und Yaros) wurden im 19. Jahrhundert ausgerottet.

Spanisch ist die Amtssprache in Uruguay. Die Umgangssprache ist jedoch der Rio-de-la-Plata-Dialekt, der sich stark vom üblichen Castellano in Südamerika und Spanien unterscheidet. In der Nordhälfte des Landes und im Grenzgebiet zu Brasilien hat sich das „Protuñol“ als Mischsprache entwickelt. Portugiesisch im Allgemeinen hat einen sehr starken Einfluss auf das uruguayische Spanisch und dessen Grammatik.

Etwa dreiviertel der uruguayischen Bevölkerung bekennen sich zum Katholizismus, dennoch hat die römisch-katholische Kirche nur sehr wenig Einfluss in der Gesellschaft, was recht untypisch ist für Lateinamerika. Seit 1916 ist die Kirche vom Staat getrennt.

Obwohl die Argentinier behaupten in Buenos Aires wäre der Tango erfunden worden, so ist das nicht ganz richtig. Der wohl sinnlichste Tanz Lateinamerikas hat seinen Ursprung bei den afrikanischen Sklaven, die in Montevideo und auch Buenos Aires lebten. Sie nutzen den Tanz, um sich Geld zum eigenen Freikauf zu verdienen. Die „Hymne“ des Tangos, das Lied „La Cumparista“, wurde von dem aus Montevideo stammenden Gerardo Matos Rodríguez komponiert. Doch nicht nur die Hymne des Tango hat seine Wurzeln in Uruguay, auch der berühmte Tangosänger Carlos Gardel wurde in Uruguay geboren. Heute wird der Tango auf Straßen und in Cafés getanzt.

Der uruguayische Karneval gilt als der längste Karneval der Welt. Er dauert 40 Tage und wird von Anfang Februar bis Mitte März gefeiert. Der „Carnaval“ ist eine große Volksleidenschaft und bei den täglichen Umzügen säumen viele Begeisterte die Straßen. Anders als im deutschen Karneval sind die Zuschauer nicht verkleidet, sondern jubeln, klatschen und tanzen zu den Klängen der Musik.

Fleisch im Allgemeinen und „Asado“ im Besonderen sind klassische Bestandteile der landestypischen Küche und sind überall zu finden. Das „Asado“ besteht aus Rindfleisch und wird auf einer „Parilla“ (Grill) über offenem Feuer angerichtet. Weitere typisch uruguayische Gerichte sind das „Chivito“, eine Art Riesenhamburger mit Speck, Ei, Peperoni und Rindfleisch, die „Pamplona“, eine gefüllte Schweins- oder Hähnchenroulade und die „Buseca“, ein pikanter Eintopf mit Rinderpansen, Schweinshaxestücken, pikanter Paprika-Grillwurst („Chorizo“) und verschiedenen Gemüseeinlagen wie Kichererbsen, Karotten, Zwiebeln und Lauch. Der „Mate-Tee“ wird in Uruguay sehr gern getrunken und gilt nebenbei auch als soziale Interaktion. Die Yerba wird immer wieder mit heißem Wasser aufgefüllt und die „Matera“ (das Trinkgefäß) geht der Reihe um, bis es alle ist und wieder aufgefüllt werden muss. Der Tee wird mit Hilfe der „Bombilla“ (Saugrohr) getrunken.

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