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Peru

Peru hat eine Gesamtbevölkerung von 28 Millionen Menschen, wobei beinahe ein Drittel in der Metropolregion Lima an der Pazifikküste lebt. Weitere Ballungsräume stellen die Städte Trujillo, Arequipa und Cusco dar. Es herrscht eine starke Landflucht, die vor allem in der Hauptstadt als Ziel vieler Zuwanderer zu starken sozialen Problemen führt.

Ungefähr die Hälfte der Einwohner Perus sind als sogenannte „Indígenas“ Angehörige einer der ursprünglichen Volksgruppen – den Quechua oder den Aymara. Ein Drittel der Peruaner sind Mestizen, also Mischlinge zwischen Indígenas und Weissen und etwa zehn Prozent sind (mehr oder weniger) reinblütige Nachfahren der Spanier. Darüber hinaus leben schwarze, chinesische und japanische Minderheiten im Land.

Ungefähr die Hälfte der Bevölkerung lebt im Küstentiefland, 40 Prozent in den Gebirgsregionen. Das am dünnsten besiedelte Gebiet ist das Amazonas-Tiefland mit knapp einem Zehntel der Bevölkerung auf rund zwei Dritteln der Gesamtfläche des Landes. Viele der im Gebirgsland der Anden lebenden indigenen Bevölkerung haben die Bräuche und Überlieferungen ihrer Vorfahren bewahrt. Die an der Küste und in den Städten des Hochlandes angesiedelten Peruaner hingegen haben einen modernen westlichen Lebensstil angenommen.

Die große Mehrheit der peruanischen Bevölkerung (über 93 Prozent) ist katholisch, wobei das Christentum häufig mit traditionellen Bräuchen und Glaubensrichtungen vermischt wird. So kommt es, dass zum Beispiel an einem christlichen Feiertag auch gleichzeitig Rituale zur Ehrung der Mutter der Erde, der Pachamama, durchgeführt werden. Auch die Familie spielt im Leben der Peruaner eine zentrale Rolle und traditionelle Familienstrukturen werden vor allem bei der ländlichen Bevölkerung auch heute noch hochgeschätzt.

Die offizielle Landessprache in Peru ist Spanisch, das in Südamerika “Castellano“ genannt wird. Die Muttersprache der indigenen Bevölkerung ist hingegen Quechua, die ein wichtiges Erbe der alten Inka-Vergangenheit darstellt. Auf dem Altiplano in der Region um den Titicacasee ist die ebenfalls sehr alte indigene Sprache Aymara häufig anzutreffen. Darüber hinaus existieren noch verschiedene Sprachen im Amazonasgebiet, die eine erstaunliche Vielfalt an Sprachfamilien aufweisen. Heute noch gibt es dort 15 linguistische Stämme, die 38 verschiedene Sprachen bilden. Das in Peru gesprochene Castellano unterscheidet sich von dem in Spanien gesprochenen Spanisch. Im Laufe der Zeit hat sich aus der Sprache der Conquistadores ein Dialekt mit leicht abgewandelter Aussprache und teilweise gar anderen Ausdrücken entwickelt. So wird das im Spanischen mit „plötzlich“ zu übersetzende „de repente“ in Peru im Sinne von „vielleicht“ verwendet, und wer in Peru ein „gaseosa“ bestellt, bekommt nicht wie in Spanien ein mit Kohlensäure versetztes Mineralwasser, sondern irgendein kohlesäurehaltiges Getränk wie Cola oder Limonade. Ebenfalls hat sich teilweise die Grammatik der Sprache verändert, wo grammatikalische Strukturen aus dem Quechua auf das Castellano übertragen wurden.

Zu den beliebtesten Getränken in Peru gehören die Maisgetränke wie Chicha Morada (roter Maissaft) und Chicha de Jora (Maisbier) sowie eine ganze Reihe stark zuckerhaltiger Limonaden, wie die überall präsente, leuchtend gelbe Inca Cola. Ebenfalls beliebt sind die diversen frischen Fruchtsäfte, die man mit Milch oder pur vor allem auf Märkten bekommt. Das bekannteste alkoholische Getränk des Landes ist der Pisco, ein Branntwein der vor allem als „Pisco Sour“ mit Limettensaft, aufgeschäumtem Eiweiß, Angostura und etwas Zimt serviert wird.

Die peruanische Küche ist stark regional geprägt und lässt sich grob in die drei Regionen Küste, Gebirge und Regenwald unterteilen. Die wichtigsten Zutaten sind Reis, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Yuca, Mais und Kochbananen. Gewürzt wird großzügig mit Knoblauch und Pfeffer. Ein typisches Gericht in Küstenregionen ist die Ceviche, die aus in Limettensaft, Zwiebeln und Petersilie mariniertem rohem Fisch oder Meeresfrüchten besteht und mit Süßkartoffeln und Mais serviert wird. Als Spezialität der Bergregionen zählen vor allem Cuy (Meerschweinchen) und Alpaca und im Regenwald finden sich verschiedenste Arten von Früchten sowie die sogenannten „Urwaldknödel“ – Tacachos – aus Kochbananen, Speck, Maniok und Bohnen.

Menschen & Kultur in Peru

Peru hat eine Gesamtbevölkerung von 28 Millionen Menschen, wobei beinahe ein Drittel in der Metropolregion Lima an der Pazifikküste lebt. Weitere Ballungsräume stellen die Städte Trujillo, Arequipa und Cusco dar. Es herrscht eine starke Landflucht, die vor allem in der Hauptstadt als Ziel vieler Zuwanderer zu starken sozialen Problemen führt.

Ungefähr die Hälfte der Einwohner Perus sind als sogenannte „Indígenas“ Angehörige einer der ursprünglichen Volksgruppen – den Quechua oder den Aymara. Ein Drittel der Peruaner sind Mestizen, also Mischlinge zwischen Indígenas und Weissen und etwa zehn Prozent sind (mehr oder weniger) reinblütige Nachfahren der Spanier. Darüber hinaus leben schwarze, chinesische und japanische Minderheiten im Land.

Ungefähr die Hälfte der Bevölkerung lebt im Küstentiefland, 40 Prozent in den Gebirgsregionen. Das am dünnsten besiedelte Gebiet ist das Amazonas-Tiefland mit knapp einem Zehntel der Bevölkerung auf rund zwei Dritteln der Gesamtfläche des Landes. Viele der im Gebirgsland der Anden lebenden indigenen Bevölkerung haben die Bräuche und Überlieferungen ihrer Vorfahren bewahrt. Die an der Küste und in den Städten des Hochlandes angesiedelten Peruaner hingegen haben einen modernen westlichen Lebensstil angenommen.

Die große Mehrheit der peruanischen Bevölkerung (über 93 Prozent) ist katholisch, wobei das Christentum häufig mit traditionellen Bräuchen und Glaubensrichtungen vermischt wird. So kommt es, dass zum Beispiel an einem christlichen Feiertag auch gleichzeitig Rituale zur Ehrung der Mutter der Erde, der Pachamama, durchgeführt werden. Auch die Familie spielt im Leben der Peruaner eine zentrale Rolle und traditionelle Familienstrukturen werden vor allem bei der ländlichen Bevölkerung auch heute noch hochgeschätzt.

Die offizielle Landessprache in Peru ist Spanisch, das in Südamerika “Castellano“ genannt wird. Die Muttersprache der indigenen Bevölkerung ist hingegen Quechua, die ein wichtiges Erbe der alten Inka-Vergangenheit darstellt. Auf dem Altiplano in der Region um den Titicacasee ist die ebenfalls sehr alte indigene Sprache Aymara häufig anzutreffen. Darüber hinaus existieren noch verschiedene Sprachen im Amazonasgebiet, die eine erstaunliche Vielfalt an Sprachfamilien aufweisen. Heute noch gibt es dort 15 linguistische Stämme, die 38 verschiedene Sprachen bilden. Das in Peru gesprochene Castellano unterscheidet sich von dem in Spanien gesprochenen Spanisch. Im Laufe der Zeit hat sich aus der Sprache der Conquistadores ein Dialekt mit leicht abgewandelter Aussprache und teilweise gar anderen Ausdrücken entwickelt. So wird das im Spanischen mit „plötzlich“ zu übersetzende „de repente“ in Peru im Sinne von „vielleicht“ verwendet, und wer in Peru ein „gaseosa“ bestellt, bekommt nicht wie in Spanien ein mit Kohlensäure versetztes Mineralwasser, sondern irgendein kohlesäurehaltiges Getränk wie Cola oder Limonade. Ebenfalls hat sich teilweise die Grammatik der Sprache verändert, wo grammatikalische Strukturen aus dem Quechua auf das Castellano übertragen wurden.

Zu den beliebtesten Getränken in Peru gehören die Maisgetränke wie Chicha Morada (roter Maissaft) und Chicha de Jora (Maisbier) sowie eine ganze Reihe stark zuckerhaltiger Limonaden, wie die überall präsente, leuchtend gelbe Inca Cola. Ebenfalls beliebt sind die diversen frischen Fruchtsäfte, die man mit Milch oder pur vor allem auf Märkten bekommt. Das bekannteste alkoholische Getränk des Landes ist der Pisco, ein Branntwein der vor allem als „Pisco Sour“ mit Limettensaft, aufgeschäumtem Eiweiß, Angostura und etwas Zimt serviert wird.

Die peruanische Küche ist stark regional geprägt und lässt sich grob in die drei Regionen Küste, Gebirge und Regenwald unterteilen. Die wichtigsten Zutaten sind Reis, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Yuca, Mais und Kochbananen. Gewürzt wird großzügig mit Knoblauch und Pfeffer. Ein typisches Gericht in Küstenregionen ist die Ceviche, die aus in Limettensaft, Zwiebeln und Petersilie mariniertem rohem Fisch oder Meeresfrüchten besteht und mit Süßkartoffeln und Mais serviert wird. Als Spezialität der Bergregionen zählen vor allem Cuy (Meerschweinchen) und Alpaca und im Regenwald finden sich verschiedenste Arten von Früchten sowie die sogenannten „Urwaldknödel“ – Tacachos – aus Kochbananen, Speck, Maniok und Bohnen.

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