Nicaragua Rundreisen
Nicaragua

Nicaragua wird parallel zur Pazifikküste von einer Kette aktiver Vulkane durchzogen, weshalb es auch das „Land der tausend Vulkane“ genannt wird. Der Kratersee Apoyo hat vor kurzem Berühmtheit erlangt. Hier konnte anhand von Buntbarschen nachgewiesen werden, dass sich verschiedene Arten auch ohne räumliche Isolierung entwickeln können. Nicaragua ist das größte Land Zentralamerikas, grenzt an Honduras und Costa Rica und kann in drei geografische Hauptregionen unterteilt werden.

Das karibische Küstenland auch als östliches Tiefland bezeichnet, ist von großen geschlossenen Flächen mit Regenwäldern durchzogen. An der Küste prägen zusätzlich Mangroven- und Sumpfwälder das Bild. Die Küste wird zudem auch Mosquito Coast (Moskitoküste) oder Mosquita genannt und ist, ebenso wie die südlichen Landesteile, dünn besiedelt. Die Wälder werden noch von einer artenreichen tropischen Tierwelt bewohnt, die allerdings (wie der Name "Moskitoküste" schon vermuten lässt) für die dortige Bevölkerung zur Plage werden kann.

Das pazifische Küstenland ist durch die wichtigen Städte Léon, Managua und Granada gekennzeichnet. Des Weiteren liegen hier die Zentren und wichtigsten Siedlungsräume des Landes. Zudem prägen zwei große Binnenseen die Geographie − der größere Nicaraguasee („Lago Cocibolca“) im dicht besiedelten Südwesten und der kleinere Managuasee im Westen. Die Gebirgsketten enden hier an einer langgestreckten Senke, die sich vom Pazifischen Ozean bis zum Karibischen Meer quer durch Nicaragua zieht. Diese Senke wird als großer geologischer Graben gedeutet, der im jüngeren Tertiär an der Nahtstelle zwischen dem nördlichen und südlichen Mittelamerika eingebrochen ist. Wie häufige Erdbeben beweisen, verschieben sich die Gesteinsschollen des Grabens immer noch. Die Hauptstadt Managua wurde im zwanzigsten Jahrhundert zweimal (1931 und 1972) durch Erdbeben verwüstet.

Im zentralen Norden befindet sich das Hochland, welches in 15 Verwaltungsregionen untergliedert ist. Hier lebt ein Großteil der Bevölkerung unter anderem in den Wirtschaftszentren, Estelí, Jinotega und Matagalpa. Zudem befindet sich in dieser Region an der Nordgrenze die höchste Erhebung Nicaraguas, der Pico Mogotón mit einer Höhe von 2107 Metern. (Manchmal wird auch eine Höhe von 2438 Metern angegeben. Dies liegt daran, dass der Berg eine Doppelspitze hat, deren höherer Teil jedoch bereits zu Honduras zählt. Für die Gebirge der Landesmitte sind Kiefernwälder charakteristisch. Dort wurden leider die größeren Tiere wie Pumas, Tapire, Bergkatzen und Alligatoren nahezu ausgerottet.

Geografische Regionen in Nicaragua

Nicaragua wird parallel zur Pazifikküste von einer Kette aktiver Vulkane durchzogen, weshalb es auch das „Land der tausend Vulkane“ genannt wird. Der Kratersee Apoyo hat vor kurzem Berühmtheit erlangt. Hier konnte anhand von Buntbarschen nachgewiesen werden, dass sich verschiedene Arten auch ohne räumliche Isolierung entwickeln können. Nicaragua ist das größte Land Zentralamerikas, grenzt an Honduras und Costa Rica und kann in drei geografische Hauptregionen unterteilt werden.

Das karibische Küstenland auch als östliches Tiefland bezeichnet, ist von großen geschlossenen Flächen mit Regenwäldern durchzogen. An der Küste prägen zusätzlich Mangroven- und Sumpfwälder das Bild. Die Küste wird zudem auch Mosquito Coast (Moskitoküste) oder Mosquita genannt und ist, ebenso wie die südlichen Landesteile, dünn besiedelt. Die Wälder werden noch von einer artenreichen tropischen Tierwelt bewohnt, die allerdings (wie der Name "Moskitoküste" schon vermuten lässt) für die dortige Bevölkerung zur Plage werden kann.

Das pazifische Küstenland ist durch die wichtigen Städte Léon, Managua und Granada gekennzeichnet. Des Weiteren liegen hier die Zentren und wichtigsten Siedlungsräume des Landes. Zudem prägen zwei große Binnenseen die Geographie − der größere Nicaraguasee („Lago Cocibolca“) im dicht besiedelten Südwesten und der kleinere Managuasee im Westen. Die Gebirgsketten enden hier an einer langgestreckten Senke, die sich vom Pazifischen Ozean bis zum Karibischen Meer quer durch Nicaragua zieht. Diese Senke wird als großer geologischer Graben gedeutet, der im jüngeren Tertiär an der Nahtstelle zwischen dem nördlichen und südlichen Mittelamerika eingebrochen ist. Wie häufige Erdbeben beweisen, verschieben sich die Gesteinsschollen des Grabens immer noch. Die Hauptstadt Managua wurde im zwanzigsten Jahrhundert zweimal (1931 und 1972) durch Erdbeben verwüstet.

Im zentralen Norden befindet sich das Hochland, welches in 15 Verwaltungsregionen untergliedert ist. Hier lebt ein Großteil der Bevölkerung unter anderem in den Wirtschaftszentren, Estelí, Jinotega und Matagalpa. Zudem befindet sich in dieser Region an der Nordgrenze die höchste Erhebung Nicaraguas, der Pico Mogotón mit einer Höhe von 2107 Metern. (Manchmal wird auch eine Höhe von 2438 Metern angegeben. Dies liegt daran, dass der Berg eine Doppelspitze hat, deren höherer Teil jedoch bereits zu Honduras zählt. Für die Gebirge der Landesmitte sind Kiefernwälder charakteristisch. Dort wurden leider die größeren Tiere wie Pumas, Tapire, Bergkatzen und Alligatoren nahezu ausgerottet.

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