Ecuador Reisen - Ihr Spezialist Papaya Tours
Ecuador & Galapagos

Kultur

Ecuador ist ein multiethnisches und multikulturelles Land mit ca. 15 Millionen Einwohnern. In seinen drei Festland-Regionen leben 13 indigene Nationalitäten, die ihre eigenen Bräuche, ihre eigene Lebensweise und Weltanschauung bewahrt haben. Etwa 55 Prozent der Bevölkerung sind Mestizen (eine Mischung aus Indígenas und Weißen), 25 Prozent Indígenas, zehn Prozent sind Weiße (meist spanischer Abstammung) und zehn Prozent sind schwarz-afrikanischer Abstammung. Der größte Teil der Indígenas (Indios) lebt in den Anden. Sie sind bei uns meist bekannt durch Ihre farbenprächtigen Trachten (die übrigens oft ihren Ursprung bzw. Einfluss aus der Zeit der spanischen Besetzung haben) und ihren noch farbenfroheren und quirligen Märkten. Der wohl bekannteste Indígenastamm ist der, der Otavalo-Indígenas, die viel um die Welt reisen und überall ihre Produkte des Kunsthandwerks anbieten. Es ist daher nicht erstaunlich, wenn Sie sie auf Ihren Reisen durch die europäischen Städte antreffen, sie sind 100 Prozent sicher zu erkennen, dank ihrer einzigartigen Kleidung.

Allgemein sind die Ecuadorianer sehr freundliche und herzliche Menschen mit einem sehr großen Sinn für Familie und Freundschaft, sowie einem noch größeren Sinn fürs Feiern. Das Tanzen zu folklorischen Klängen oder zu Salsa und Merengue darf nicht fehlen. An der Küste zeichnen sich die meisten Bewohner aus afroamerikanischer Abstammung durch ihre mit Energie durchzogenen Lebhaftigkeit aus, welche es Ihnen ermöglicht Nächte lang Merengue durchzutanzen. Die indigenen Stämme des Regenwaldes (Oriente) hingegen, sind eher ruhigerer Natur. Genauso Geheimnisvoll wie der Regenwald sind auch ihre Blicke. Die Indígenas, also die Hochlandindianer der Anden übertrifft wohl keine andere Kultur, wenn es um Gastfreundschaft geht. Ein Gast darf erst dann wieder gehen, wenn er zum Essen eingeladen wurde. Bei fast allen Ecuadorianern spielt die Religion und die Familie eine zentrale Rolle in ihrem Leben. Touristen gegenüber sind Ecuadorianer offen, hilfsbereit und neugierig.

Sprachen

Die offizielle Landessprache ist Spanisch. Daneben haben noch einige einheimische Sprachen überlebt. Am weitesten verbreitet ist von diesen Sprachen das Kichwa, ein Dialekt der alten Inka Sprache Quechua, welche von diesen im 15. Jahrhundert nach Ecuador gebracht wurde. Kichwa wird im Hochland der Sierra noch von etwa 2 Millionen Indígenas gesprochen. Weiterhin gibt es in der nördlichen Küstenregion, sowie im Regenwald (Oriente) östlich der Anden noch einige indigene Stämme, die ihre eigenen Sprachen haben. Das in Ecuador gesprochene Spanisch hat sich, wie überall in Lateinamerika, im Laufe der Zeit vom Kastilischen hin zu einem eigenen Dialekt entwickelt. So wird „Du“ wenig benutzt und auch gute Bekannte meist gesiezt. Außerdem ist die Aussprache etwas härter und die S-Laute werden nicht, wie in Europa gelispelt. Viele Worte wurden auch aus dem Kichwa übernommen, wie zum Beispiel „ñaño“ für „hermano“, was auf Spanisch Bruder heißt. Für Ausländer ist das „ecuadorianische Spanisch“ sehr angenehm, da es im Allgemeinen deutlich und langsam gesprochen wird.

Kulinarisches

In wenigen anderen Ländern gibt es eine solche Fülle an frischgepressten Säften. Kartonsäfte findet man kaum, dazu sind die natürlichen Säfte viel zu gut. Zum Essen hat man meistens die Auswahl einer Vielzahl von Säften, angefangen bei Maracuja, Himbeere, Araza bis hin zu Papaya, Melone oder einem erfrischenden Orangensaft. Ein typisches Mittag- oder Abendessen besteht meistens aus einer Suppe (la sopa) und dem Hauptgericht (el seco), wobei man oft nicht mehr genau weiß, was von beidem das Hauptgericht ist, da es eine Vielzahl unterschiedlicher, wohlschmeckender Suppen gibt. Beispielhaft sei hier das „caldo de gallina“ (Hünerbrühe) oder das „locro de queso“ (eine schmackhafte Kartoffel-Hüttenkäse-Suppen mit Avocadofrucht) genannt. Dazu darf in keiner Suppe das „culandro“ (Koriander), ein sehr starkes Kräutergewürz, fehlen. Das „seco“ besteht dann üblicherweise aus einer Portion Reis mit Rind-, Schwein- oder Hühnchenfleisch. Dazu gibt es eine Beilage mit Bohnen, gebratenen Bananen und/oder verschiedenem Gemüse. Wie das Culandro zur Suppe, darf beim Seco das aus roten Chilischoten zubereitete „achi“ als Soße auf dem Tisch nicht fehlen.

Von den spanischen Eroberern wurden indigene Nahrungsmittel wie Meerschweinchen und Lamas weitgehend durch andere Fleischträger wie Schweine und Rinder ersetzt. Dabei wird zum Beispiel das heutzutage kostspielig gewordene Meerschwein (cuy) vorzugsweise noch in ländlichen Bereichen des Hochlandes verzehrt, während das fast ausgestorbene ecuadorianische Lama heutzutage lediglich der Wollproduktion dient. Die Population hat durch die Einfuhr aus Chile und Peru erst jüngst wieder stark zugenommen. Andererseits wurde das Leben der Küstenbewohner seit allen Zeiten nahezu fast nur vom Fischreichtum bestimmt. Ein zartes, saftiges Steak ist daher in den meisten Orten und Kleinstädten, außer in Großstädten, auch heute noch eine Seltenheit. Das aus dem pazifischen Ozean stammende "cebiche" ist im bodenständigen Sinne betrachtet schlichtweg das ecuadorianische Nationalgericht. Der in Essig, Öl, Zitronen- und auch Orangensaft marinierte, meist mit Tomatenscheibchen, Zwiebelringchen und Kräutern angemachte, rohe Meeresfrüchte-Cocktail aus Weißfisch, Krabben, Muscheln oder Langusten, stellt freilich nur ein kleines, so doch feines Aushängeschild eigenständiger Kochkunst dar.

Menschen & Kultur in Ecuador

Kultur

Ecuador ist ein multiethnisches und multikulturelles Land mit ca. 15 Millionen Einwohnern. In seinen drei Festland-Regionen leben 13 indigene Nationalitäten, die ihre eigenen Bräuche, ihre eigene Lebensweise und Weltanschauung bewahrt haben. Etwa 55 Prozent der Bevölkerung sind Mestizen (eine Mischung aus Indígenas und Weißen), 25 Prozent Indígenas, zehn Prozent sind Weiße (meist spanischer Abstammung) und zehn Prozent sind schwarz-afrikanischer Abstammung. Der größte Teil der Indígenas (Indios) lebt in den Anden. Sie sind bei uns meist bekannt durch Ihre farbenprächtigen Trachten (die übrigens oft ihren Ursprung bzw. Einfluss aus der Zeit der spanischen Besetzung haben) und ihren noch farbenfroheren und quirligen Märkten. Der wohl bekannteste Indígenastamm ist der, der Otavalo-Indígenas, die viel um die Welt reisen und überall ihre Produkte des Kunsthandwerks anbieten. Es ist daher nicht erstaunlich, wenn Sie sie auf Ihren Reisen durch die europäischen Städte antreffen, sie sind 100 Prozent sicher zu erkennen, dank ihrer einzigartigen Kleidung.

Allgemein sind die Ecuadorianer sehr freundliche und herzliche Menschen mit einem sehr großen Sinn für Familie und Freundschaft, sowie einem noch größeren Sinn fürs Feiern. Das Tanzen zu folklorischen Klängen oder zu Salsa und Merengue darf nicht fehlen. An der Küste zeichnen sich die meisten Bewohner aus afroamerikanischer Abstammung durch ihre mit Energie durchzogenen Lebhaftigkeit aus, welche es Ihnen ermöglicht Nächte lang Merengue durchzutanzen. Die indigenen Stämme des Regenwaldes (Oriente) hingegen, sind eher ruhigerer Natur. Genauso Geheimnisvoll wie der Regenwald sind auch ihre Blicke. Die Indígenas, also die Hochlandindianer der Anden übertrifft wohl keine andere Kultur, wenn es um Gastfreundschaft geht. Ein Gast darf erst dann wieder gehen, wenn er zum Essen eingeladen wurde. Bei fast allen Ecuadorianern spielt die Religion und die Familie eine zentrale Rolle in ihrem Leben. Touristen gegenüber sind Ecuadorianer offen, hilfsbereit und neugierig.

Sprachen

Die offizielle Landessprache ist Spanisch. Daneben haben noch einige einheimische Sprachen überlebt. Am weitesten verbreitet ist von diesen Sprachen das Kichwa, ein Dialekt der alten Inka Sprache Quechua, welche von diesen im 15. Jahrhundert nach Ecuador gebracht wurde. Kichwa wird im Hochland der Sierra noch von etwa 2 Millionen Indígenas gesprochen. Weiterhin gibt es in der nördlichen Küstenregion, sowie im Regenwald (Oriente) östlich der Anden noch einige indigene Stämme, die ihre eigenen Sprachen haben. Das in Ecuador gesprochene Spanisch hat sich, wie überall in Lateinamerika, im Laufe der Zeit vom Kastilischen hin zu einem eigenen Dialekt entwickelt. So wird „Du“ wenig benutzt und auch gute Bekannte meist gesiezt. Außerdem ist die Aussprache etwas härter und die S-Laute werden nicht, wie in Europa gelispelt. Viele Worte wurden auch aus dem Kichwa übernommen, wie zum Beispiel „ñaño“ für „hermano“, was auf Spanisch Bruder heißt. Für Ausländer ist das „ecuadorianische Spanisch“ sehr angenehm, da es im Allgemeinen deutlich und langsam gesprochen wird.

Kulinarisches

In wenigen anderen Ländern gibt es eine solche Fülle an frischgepressten Säften. Kartonsäfte findet man kaum, dazu sind die natürlichen Säfte viel zu gut. Zum Essen hat man meistens die Auswahl einer Vielzahl von Säften, angefangen bei Maracuja, Himbeere, Araza bis hin zu Papaya, Melone oder einem erfrischenden Orangensaft. Ein typisches Mittag- oder Abendessen besteht meistens aus einer Suppe (la sopa) und dem Hauptgericht (el seco), wobei man oft nicht mehr genau weiß, was von beidem das Hauptgericht ist, da es eine Vielzahl unterschiedlicher, wohlschmeckender Suppen gibt. Beispielhaft sei hier das „caldo de gallina“ (Hünerbrühe) oder das „locro de queso“ (eine schmackhafte Kartoffel-Hüttenkäse-Suppen mit Avocadofrucht) genannt. Dazu darf in keiner Suppe das „culandro“ (Koriander), ein sehr starkes Kräutergewürz, fehlen. Das „seco“ besteht dann üblicherweise aus einer Portion Reis mit Rind-, Schwein- oder Hühnchenfleisch. Dazu gibt es eine Beilage mit Bohnen, gebratenen Bananen und/oder verschiedenem Gemüse. Wie das Culandro zur Suppe, darf beim Seco das aus roten Chilischoten zubereitete „achi“ als Soße auf dem Tisch nicht fehlen.

Von den spanischen Eroberern wurden indigene Nahrungsmittel wie Meerschweinchen und Lamas weitgehend durch andere Fleischträger wie Schweine und Rinder ersetzt. Dabei wird zum Beispiel das heutzutage kostspielig gewordene Meerschwein (cuy) vorzugsweise noch in ländlichen Bereichen des Hochlandes verzehrt, während das fast ausgestorbene ecuadorianische Lama heutzutage lediglich der Wollproduktion dient. Die Population hat durch die Einfuhr aus Chile und Peru erst jüngst wieder stark zugenommen. Andererseits wurde das Leben der Küstenbewohner seit allen Zeiten nahezu fast nur vom Fischreichtum bestimmt. Ein zartes, saftiges Steak ist daher in den meisten Orten und Kleinstädten, außer in Großstädten, auch heute noch eine Seltenheit. Das aus dem pazifischen Ozean stammende "cebiche" ist im bodenständigen Sinne betrachtet schlichtweg das ecuadorianische Nationalgericht. Der in Essig, Öl, Zitronen- und auch Orangensaft marinierte, meist mit Tomatenscheibchen, Zwiebelringchen und Kräutern angemachte, rohe Meeresfrüchte-Cocktail aus Weißfisch, Krabben, Muscheln oder Langusten, stellt freilich nur ein kleines, so doch feines Aushängeschild eigenständiger Kochkunst dar.

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