Papaya Tours - Spezialist für Südamerika Reisen
Aktuelles Reiseziele Gruppenreisen Individualreisen Reiseinfo Umwelt & Verantwortung Über Uns Kontakt

Interessantes und Kurioses

Städte in Peru

Arequipa

Die Bergstadt Arequipa liegt auf über 2.300 Metern Höhe und wird von den Vulkankegeln des 5.822 Meter hohen Misti, des 6.057 Meter hohen Chachani sowie des etwas kleineren und entfernter liegenden Pichu Pichu dominiert. Es gibt zwei sehr unterschiedliche Erklärungen für den Beinamen „Weisse Stadt“, mit dem Arequipa sich schmückt: Touristen wird gerne erzählt, dass sich der Name auf die vielen aus dem weißem, vulkanischen Sillar-Gestein errichteten Gebäude in der zum Weltkulturerbe erklärten Altstadt bezieht. Wahrscheinlicher ist allerdings ein Zusammenhang mit der Tatsache, dass im Stadtzentrum einst nur hellhäutige spanischstämmige Bewohner lebten, die es der einheimischen Bevölkerung verboten, sich im Innenstadtbereich niederzulassen.
Die Stadt genießt durch die Nähe zum Pazifik ein sehr mildes und sonniges Klima, was ihr den Namen „Stadt des ewigen Frühlings“ eingebracht hat




Sehenswert

Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen vor allem die Kathedrale an der Plaza de Armas sowie das Kloster Santa Catalina, das auf Grund seiner Größe als eigene „Stadt in der Stadt“ bezeichnet wird und erst 1970 nach hunderten Jahren Isolation seine Tore für die Allgemeinheit öffnete. Von Arequipa aus kann besonders ein Ausflug in den Colca Cañon empfohlen werden, der mit bis zu 3000 Metern Höhenunterschied zu den tiefsten Schluchten der Welt zählt und von wo aus die einmalige Möglichkeit besteht Kondore, die beeindruckenden Nationalvögel Perus, aus nächster Nähe bei Ihrem Flug im Cañon zu beobachten.


Tipp

Nicht weit vom Zentrum entfernt befindet sich der Markt San Camillo, der fast ausschließlich von Einheimischen genutzt wird. Unter dem von Eiffel entworfenen Dach der Markthalle kann man alles finden: Obst und Gemüse, Fisch und Fleisch, Kleidung und Schreibwaren, Heilmittel und Medizinische Kräutermischungen. Ein kleiner Bummel durch das Wirrwarr aus Händlern und Käufern ist ein interessantes und authentisches Erlebnis der Kultur Perus


Zu finden in unseren Reisen:

Peru - Glanzlichter (15 Tage)

Ayacuchuo

Die von den Spaniern gegründete Andenstadt liegt südlich von Lima und gehört zu den interessantesten Orten der Anden. Im typischen Kolonialstil erbaut zählt die Stadt nicht weniger als 37 Kirchen und ist Standort einer der wichtigsten indigenen Universitäten des Landes. Besonders in der Karwoche, wenn zahlreiche Prozessionen und Feiern stattfinden lohnt ein Besuch. Bekannt ist Ayacucho vor allem für Lederwaren, Wollkleider und filigranses Kunsthandwerk aus Holz und Alabaster.



Cusco

Die ehemalige Inkastadt ist heute das wichtigste Reiseziel Perus für Touristen aus aller Welt. Sie liegt auf über 3400 Metern Höhe und ist Ausgangspunkt für einen Besuch der weltberühmten Inkafestung Machu Picchu. Früher einmal „Nabel der Welt“ während des Inkaimperiums, gilt Cusco heute als archäologische Hauptstadt des amerikanischen Kontinents. Obwohl heute nur noch einzelne Grundmauern von der ehemaligen Inka-Architektur zeugen, wird die einzigartige präkolumbianisch-kolonialistische Mischarchitektur und Mischkultur bei einem Spaziergang durch die vielen kleinen und größeren Gassen der Stadt deutlich und macht sie zur schönsten und abwechslungsreichsten Stadt Perus.



Sehenswert

Die Sehenswürdigkeiten in und um Cusco sind zahlreich. Als Herz der Stadt lässt sich zweifellos die attraktive Plaza de Armas bezeichnen, von wo aus ein Großteil der Sehenswürdigkeiten schnell und unkompliziert erreicht werden kann. So zum Beispiel die Kathedrale, die Kirche La Campaia, Santo Domingo und Coricancha, das Viertel San Blas, Santa Catalina. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Cusco zählen untern anderem die Ruinenstätte Sacsayhuamán, Tambo Machay (das „Bad der Inka“), die Terrassen der präkolumbianischen landwirtschaftlichen Versuchsanstalt Moray oder die jahrhunderte alten Salzterrassen von Pichingote.



Iquitos

Die bedeutendste Stadt im Dschungel Perus, die nur über den Luftweg oder per Boot zu erreichen ist, ist neben Puerto Maldonado Ausgangspunkt für fast alle organisierten Urwaldtouren des Landes. Als sehenswert wird hier vor allem die schwimmende Barackenstadt Belén mit ihrem bunten Markt angepriesen, bekannt ist ausserdem das Eisenhaus des Herrn Eiffel – Erbauer des Eiffelturms in Paris. Bei einem Bummel durch die Straßen des Zentrums lassen sich darüber hinaus viele alte, einst sehr schöne und prächtige, mit bunten Fliesen verzierte Häuser finden die noch aus den Zeiten des Gummi-Booms stammen. Da es keine Straßen in das Urwaldgebiet um Iquitos gibt, findet man kaum Autos auf den Straßen, dafür aber um so mehr Mototaxis, die mit ihrem lauten knattendern Motoren überall zu sein scheinen und den Charakter der Stadt prägen.



Tipp

Obwohl die Stadt wahrlich nicht als Schönheit gelten kann, hat sie doch eine ganz besondere Atmosphäre, die in Peru einzigartig ist. Die fröhliche, aufgeschlossene und laute Mentalität der Einheimischen lässt sich besonders gut bei einem abendlichen Spaziergang am Malecon einfangen wo Straßenkünstler und Tanzgruppen unterhalten, Einheimische flanieren und Händler ihre Waren anbieten. Allerdings sollten bei einem solchen Spaziergang die Wertsachen zu Hause gelassen werden. Zwar ist meist Polizei anwesend, jedoch laden Menschenmassen immer auch Taschendiebe ein, die von dem allgemeinen Gedränge und der Unaufmerksamkeit der Spaziergänger profitieren.



Lima

Lima ist Hauptstadt und gleichzeitig größter Ballungsraum des Landes. Mit fast 8 Millionen Einwohnern ist die Metropolregion das wirtschaftliche, politische und soziale Zentrum Perus. Obwohl nicht gerade für ihre Schönheit bekannt, sollte Lima bei jeder Perureise mit auf dem Programm stehen.



Sehenswert

Sehenswert ist unter anderem die zum Weltkulturerbe erklärte Altstadt mit der großen Plaza de Armas an welcher der Regierungspalast und die Kathedrale liegen sowie die Iglesia San Francisco, die Iglesia la Merced und die Iglesia Santo Domingo. Ebenfalls einen Besuch wert ist die Plaza 2 de Mayo wo hunderte von Händlern versuchen, ihre Waren an den Mann zu bringen. Im Gegensatz zur historischen Athmosphäre in der Altstadt steht der Besuch im modernen Stadtteil Miraflores, wo sich verschiedenste Einkaufsmöglichkeiten und Gastronomische Angebote finden lassen. Einen Besuch wert ist auch das Goldmuseum der Stadt, in der sich eine erstaunlich große und vielseitige Sammlung an präkolumbianischen Kunstwerken befinden.


Zu finden in unseren Reisen:

Peru - Glanzlichter (15 Tage)

Trujillo

Trujillo ist mit ihren 750.000 Einwohnern drittgrößte Stadt Perus und die wichtigste Stadt nördlich von Lima. Sie gilt als eine der ruhigsten und auch sichersten Städte des Landes.


Sehenswert

Herz der Stadt ist die große, sehr schöne und beeindruckende Plaza de Armas, in deren Mitte ein großes Freiheitsdenkmal aus Marmor steht. An der Plaza und den angrenzenden Straßen lassen sich viele sehr schöne Beispiele für Kolonialhäuser mit prächtigen Innenhöfen finden, die teilweise besichtigt werden können. Von Trujillo aus sollten auf keinen Fall Ausflüge zu den berühmten Huacas del Sol und de la Luna (Sonnen- und Mondpyramide) verpasst werden, die von der Kultur der Mochica um 500 n.Chr. erbaut wurden. Ebenfalls sehr beeindruckend ist ein Besuch der Lehmziegelstadt Chan Chan, die sich einst über 20 km² erstreckte und in der Zeit des Reiches der Chimú um 1000 bis 1400 n.Chr. die größte Stadt Südamerikas war. Weitere Sehenswürdigkeiten in der Umgebung sind die Huaca del Dragón, Huaca La Esmeralda, Huaca Arcoiris und die Huaca el Brujo sowie die das reizende Fischerdorf Huanchaco, das vor allem für seine „Caballitos de Totora“ – die Schilfrohrboote – bekannt ist, mit denen die Fischer noch heute aufs Meer fahren.


Tipp

Der Fischerort Huanchaco liegt nur ungefähr 15 Minuten vom Stadtzentrum Trujillos entfernt und eignet sich hervorragend für einen gemütlichen Spaziergang am Strand, fern vom Lärm der Stadt. Die vielen Restaurants sind bekannt für ihre Meeresfrüchtespezialitäten – wer zum Beispiel einmal eine typische Ceviche (Gericht aus rohem, in Limettensaft und Paprikasauce mariniertem Fisch) probieren will, ist hier an der richtigen Adresse.



Um einen Eindruck vom Leben der Landbevölkerung zu bekommen lohnt ein Ausflug in die kleine Ortschaft Otuzco in den Bergen. Bei einem Aufstieg über die mit Blumen geschmückten Treppen zum höchsten Punkt des Dorfes kann man einen traumhaften Ausblick über das Tal und die angrenzenden Berg- und Hügelketten genießen. Auf der Plaza verkaufen Frauen selbstgemachtes Gebäck und auf dem wöchentlichen Markt in den kleinen Gassen kommt die Bevölkerung der umliegenden Gegenden zu Pferd und mit Lamas, um ihre Produkte an den Mann zu bringen. Neben Wundermitteln gegen alle erdenklichen Krankheiten kann man hier auch eine unglaubliche Vielfalt an einheimischen Kartoffel-, Mais- und Gemüsesorten finden oder auch kleine Meerschweinchen samt Kraftfutter zur Aufzucht erstehen. Touristen gibt es hier praktisch nicht.


Zu finden in unseren Reisen:

Peru - 5 Tage Trujillo & Chiclayo


Weiter mit Highlights des Landes




Nach oben