Bogota
Bogotá ist die Hauptstadt Kolumbiens und gilt heute nicht nur als das größte städtische Ballungszentrum der Anden, sondern auch als eine der am schnellsten wachsenden Metropolen ganz Südamerikas. Auf der sogenannten Sabana (wörtlich: Betttuch), einem weitgezogenen Hochplateau auf 2.600 Metern Höhe, gelegen, erstreckt sich die Stadt mit seinen ca. acht Millionen Einwohnern bis zu den im Osten steil ansteigenden Bergketten. Bogotá wurde am 6. August 1536 durch Gonzalo Jiménez de Quesada gegründet und entwickelte sich erst nach der Unabhängigkeit (1810) und der Ernennung zur Hauptstadt Kolumbiens (1830) zu einem offiziellen Handelszentrum mit einem steten Bevölkerungswachstum.
Die Stadt ist traditionell ein wichtiges Zentrum für Kunst und Kultur im nördlichen Südamerika. Es gibt zahlreiche Theater, Museen und besondere Bauwerke zu bestaunen. Das Nationaltheater (Teatro Nacional), das international herausragende Goldmuseum (Museo de Oro) und die monumentale Plaza Bolívar in der Altstadt sind nur einige der Highlights Bogotás.
Wer das Alltagsleben der Stadt erleben möchte, dem bietet die Séptima (Carrera 7) einen guten Einblick. An Sonn- und Feiertagen ist die Séptima (zwischen der Plaza Bolívar und dem Tequendamazentrum) für den Autoverkehr gesperrt. Hier tummeln sich bunt gemischt Straßenhändler, Clowns, Dichter und Passanten.
Außerdem gibt es diverse Floh-, Kunst- und Lebensmittelmärkte, die ebenfalls meistens sonntags geöffnet haben.
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Kolumbien - 4 Tage PopayánCartagena
Die an der karibischen Küste gelegene koloniale Hafenstadt ist mit den anderen Städten Kolumbiens nicht zu vergleichen. Schon ihre Entwicklungsgeschichte verheißt ein besonderes Flair. So gilt das 1533 von Pedro de Heredia gegründete Cartagena als eine der ersten spanischen Stadtgründungen im Norden Südamerikas. Als wichtigster Hafen für die Schifffahrt des Kontinents und aufgrund ihrer günstigen Lage erlebte die Stadt ein rasantes Wachstum und entwickelte sich zu einem prosperierenden und äußerst reichen Handelszentrum. Noch heute ist der Hafen Cartagenas einer der wichtigsten des Landes und die Stadt mit ihren 860.000 Einwohnern ist auch aufgrund ihrer Internationalität zum Aushängeschild Kolumbiens geworden. Auch politische Gipfeltreffen finden regelmäßig hier statt.
Neben dem Charme der kolonialen Architektur und den zahlreichen Museen und (Musik-) Festivals locken besonders die umliegenden Karibikstrände. In der Nähe der ummauerten Stadt liegt der moderne Touristensektor Bocagrande, mit weitläufigen Stränden, Hotels, Restaurants und Diskotheken. Die schönsten Strände um Cartagena findet man allerdings auf den Inseln von Rosario (hier besonders Playa Blanca, den man von Cartagena aus in einer einstündigen Bootsfahrt erreicht), Barú und San Bernardo.
Die Altstadt von Cartagena, oft Centro oder Ciudad Amurallada (ummauerte Stadt) genannt, ist einer der schönsten historischen Stadtkerne in der Karibik. Die alte Stadtmauer ist zu großen Teilen erhalten und lädt zu einem Spaziergang mit Blick auf die karibische See ein. Weiterhin gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten das Convento de la Popa, ein Kloster auf einem Stadtberg. Von dort aus hat man eine wunderbare Sicht über die ganze Stadt.
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Kolumbien - 4 Tage Cartagena & Islas del RosarioKolumbien - Individualreise 14 Tage Verborgene Schätze
Mompox
An einem Seitenarm des Magdalena-Flusses und umgeben von Sümpfen und Kanälen liegt Mompox (oder Mompós) in einer gewaltigen Tieflandsenke, ca. 250 km südwestlich von Cartagena. Das Gründungsdatum der Stadt ist umstritten, es wird auf 1540 geschätzt. Auf Befehl von Alonso de Heredia sollte ein neuer Handelsstützpunkt auf dem langen Weg zwischen der Küste und dem frisch gegründeten Bogotá errichtet werden. In steter Konkurrenz zu Cartagena entwickelte sich die Stadt zu einem bedeutenden Zentrum der Philosophie und der bildenden Künste – nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen Kirchenorden, die sich hier niederließen und die Stadt nachhaltig prägten.
Die moderne Dampfschifffahrt auf dem Fluss Magdalena verringerte die wirtschaftliche Bedeutung der Stadt, da die größeren Schiffe auch der breiteren und tieferen Flussarme des Brazo de Loba bedurften. Ein starker Rückgang des Handels, des Wohlstands und der gesamten Kultur und waren die Folge. Dies ist wohl einer der Hauptgründe dafür, dass Mompox sozusagen im Dornröschenschlaf verweilt. So zumindest könnte man die Atmosphäre der Stadt beschreiben, die ihren ganz eigenen Reiz hat.
Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Mompox gehören die vielen religiösen Gebäude, wie beispielsweise die Kirchen Santo Domingo, San Juan de Dios und San Agustin. Weiterhin architektonisch interessant ist das Kulturhaus in der Calle Real del Medio, der Bolivar und der Santander Park, der Justizpalast und das Museum für religiöse Kunst. Auch der sehr gut erhaltene Friedhof der Santo Domingo-Kirche ist einen Besuch wert.
TippDie Flussinseln in der Umgebung von Mompox laden zur Beobachtung der reichen Tierwelt ein. |
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Kolumbien - 3 Tage MompoxPopayan
Während der Kolonialzeit war Popayán neben Cartagena und Bogotá die bedeutendste Stadt Kolumbiens. Der 1537 gegründeten Stadt kam die strategisch günstige geografische Lage zwischen Quito und Bogota (im Südwesten zwischen westlicher und zentraler Kordillere) zugute – sie entwickelte sich schnell zu einem blühenden Zentrum der Bildung und des Handels. Heute erlebt man Popayán mit seinen rund 200.000 Einwohnern als eine geruhsame und charmante Universitätsstadt.
Der Altstadtkern um den zentral gelegenen Parque Caldas bewahrt alle Elemente einer spanischen Stadt des 17. Jahrhunderts. Somit zählt Popayáns koloniale Architektur durch ihren besonderen Reiz zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt. Seit über 450 Jahren gehören die Osterprozessionen zu den wichtigsten Ereignissen des Jahres. Diese traditionellen Festtage während der Karwoche, während welcher diverse religiöse Figuren und Standbilder aus den Kirchen durch die Stadt getragen werden, gehören zu den berühmtesten Osterprozessionen Kolumbiens.
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