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Orte die man besucht haben sollte

Highlights in Guatemala

Lago de Atitlán

Der Lago de Atitlán liegt wunderschön zwischen Bergen, Höhen und Vulkanen auf einer Höhe von 1.560 m. Es herrscht eine angenehme Durchschnittstemperatur von 19°C. Der Lago ist etwa 130 Quadratkilometer groß und erreicht eine Tiefe von bis zu 340 m. Von vielen Menschen, so unter anderem auch von Alexander von Humboldt, wurde der Lago de Atitlán schon als der schönste See der Welt beschrieben, mit den drei klassischen Vulkanen Tolimán, Atitlán und San Pedro sowie malerischen weißen Indígenadörfern, von denen sich etwa 14 rund um den glitzernden See verteilen. Jedes Dorf am Lago hat seine eigenen Charakteristika und weist seine ganz persönlichen Besonderheiten auf.



Nationalpark Tikal

Bei einer Reise durch Guatemala muss man Tikal, die antike Stadt der Maya, die in den Regenwäldern des Petén im nördlichen Guatemala liegt, unbedingt besuchen. Sie wurde 1840 wieder entdeckt und war einst eine der bedeutendsten Städte der klassischen Maya-Periode, in der von 800 v. Chr. bis 950 n. Chr. die Tiefland-Maya lebten. Zur Zeit der Wiederentdeckung Tikals gab es dort keine Wege und die Tempel waren zugewachsen und wirkten wie steile Hügel. Auch heute noch sind viele Pyramiden und Tempel in dem 576 Quadratmeter großen Nationalpark von Vegetation überwuchert, aber die freigelegten, von denen einige über den Urwald hinausragen, bieten einen überwältigenden Anblick. Am schönsten ist Tikal am frühen Morgen, wenn die Sonne über den Tempeln aufgeht und Scharen von Papageien durch den Park fliegen und man unzählige Brüllaffen in den Wipfeln der Urwaldbäume hören kann.



Lanquín und Semuc Champey

Lanquin ist ein kleines Dorf, das vor allem wegen der in der Nähe liegenden Kalksteinbrücke Semuc Champey einen Besuch Wert ist. Die Gegend um Lanquin ist eine beeindruckende Kegelkarstlandschaft und die vielen runden Hügel, die hier dicht an dicht stehen, sehen von Weitem wie eine große, grüne Buckelpiste aus. In Lanquin selbst gibt es eine handvoll einfacher Hostels, die meist schon etwas außerhalb des Stadtkerns direkt am Río Lanquín liegen. Lanquin ist ein sehr ruhiger Ort, wo abends nicht mehr viel los ist. Tagsüber aber bietet der Fluss einige Freizeitmöglichkeiten; so lädt er zu einer gemütlichen Fahrt in einem Luftschlauch ein oder man entspannt einfach am Flussufer und nimmt ab und zu ein erfrischendes Bad.

Mit einem Bus oder Shuttle kommt man von Lanquín zu der etwa 9 km entfernten Cahabón Brücke. Von dort ist noch ein kurzer Weg von etwa 500 m zurückzulegen bis zum Naturwunder von Semuc Champey, einer natürlichen Kalkbrücke, die auf 300 m Länge vom Río Cahabón unterspült wurde. Auf Ihr haben sich sechs Sinterterrassen herausgebildet mit Becken reich an klarem Wasser, die zusammen mit der üppigen Vegetation rundherum ein wunderschönes Bild ergeben.


Sehenswert

Ein Besuch der Höhlen von Lanquin (Grutas de Lanquín) ist empfehlenswert, diese wurden früher von den Mayas zu kultischen Zwecken benutzt und bieten ein einmaliges Bild von bizarren Tropfsteinen, die der Halle ein unwirkliches Aussehen verleihen. Aus einem Nebentor tritt rauschend der Río Lanquín aus und fließt zunächst in ein von dichter Vegetation umgebenes, türkisfarbenes Becken. Die in der Höhle lebenden Fledermäuse kann man, wenn die Höhle abends noch offen ist, beim Ausschwärmen beobachten.



Monterrico

Monterrico ist ein kleines Fischerdorf mit viel Charme. Es liegt direkt am wilden Pazifik mit schwarzem Lava-Strand inmitten eines 2.800 ha großen Mangroven-Reservats, dem Reserva Natural Monterico-Hawaii. Am besten erreicht man Monterrico über den Chiquimulilla-Kanal per Boot, es ist auch möglich mit dem Bus zu fahren, was aber eine heiße Angelegenheit sein kann. Unter der Woche ist Monterrico sehr ruhig, am Wochenende dagegen kann es voll werden, wenn es mehr Touristen und auch viele Einheimische ans Meer zieht.


Sehenswert

Das Schildkrötenreservat, in dem man unter anderem Schildkröten, Leguane und Kaimane zu sehen bekommt, ist in jedem Fall eienn Besuch Wert. Von September bis Januar kann am Wochenende bei Sonnenuntergang die Freilassung der Babyschildkröten der großen Wasserschildkröten ins Meer beobachtet werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich am frühen Morgen den Sonnenaufgang bei einer Bootstour durch den Mangrovenwald anzuschauen und die dort lebende Tier- und Pflanzenwelt zu beobachten.




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