Quito
Der Ankunftsort der meisten Touristen ist die faszinierende Hauptstadt Ecuadors, Quito. Trotz ihrer wachsenden Größe (ca. 1,8 Mio. Einwohner) bleibt ihr ein gemütlicher Kleinstadtflair erhalten. Quito, einst die Hauptstadt des nördlichen Inkaimperiums, beheimatet eine der größten und schönsten kolonialen Stadtteile Lateinamerikas. Die Altstadt wurde von der Weltorganisation UNESCO in das Weltkulturerbe aufgenommen und unter Denkmalschutz gestellt. Nördlich der Altstadt befindet sich die Neustadt, wo sich die meisten Banken, Hostals und Hotels, Restaurants, Sprachschulen und der größte Teil des Nachtlebens befinden. Weiter nördlich von Quito hat man die Möglichkeit, sich am beliebten Denkmal "Mitad del Mundo" mit einem Fuß auf die Nord- und dem anderen auf die Südhalbkugel zu stellen. Viele weitere faszinierende Attraktionen sind einfach und schnell von Quito aus zu erreichen.
SehenswertSehr sehenswert ist die koloniale Altstadt. Diese besitzt die größten architektonischen Schätze, unter ihnen Kirchen und Museen. Der antike Stadtkern von Quito mit seinen engen und steilen Pflasterstrassen, seine Häuserfassaden, seine Balkone, Ziegelsteindächer, großen Säulen und zentralen Höfen zeigen überall den spanischen Einfluss. Die Wichtigkeit dieser Überbleibsel führte dazu, daß die UNESCO Quito als Weltkulturerbe der Menschheit vor 25 Jahren ernannte. |
TippBewundern Sie Quito von der höchsten Kirche, la Basilica, mitten in der Altstadt aus. Schwindelfreiheit vorausgesetzt, können Sie bis in den Turm zum Uhrwerk klettern, von wo Sie einen atemberaubenden Blick auf die gesamte Altstadt haben. Der Panecillio mit der großen Statue der Virgen, ein Wahrzeichen Quitos, liegt genau gegenüber. Nach Norden, sowie Süden können Sie den Verlauf Quitos bis zum Horizont verfolgen. |
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Cuenca
Die frühere Inka-Stadt Cuenca (auf 2500 Metern in den südlichen Anden gelegen) wurde 1533 von den Spaniern erobert und 1557 gegründet. Mit einer Bevölkerung von umgefähr 350.000 ist Cuenca Ecuadors drittgrößte Stadt. Cuenca ist das unumstritte Zentrum der Kultur und Kunst in Ecuador.
Für ihre bezaubernde Altstadt, die unzähligen Kirchen, die schmalen, kopfsteingepflasterten Gassen und die kolonialen Häuser mit beeindruckenden Fassaden, den reichlich verzierten, gewundenen Eisenbalkonen und den roten Dächern, wurde die Stadt 1999 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die beeindruckenden Kirchen reichen bis in das 16te und 17te Jahrhundert zurück und ob sie es glauben, oder nicht - dieses ist die Stadt der Kirchen mit 52 Gotteshäusern, für jeden Sonntag eine Kirche! In der Altstadt mögen Sie manchmal das Gefühl haben, dass hier die Zeit stehengeblieben ist!
SehenswertFür rund 3 Dollar fährt Sie ein Taxifahrer gerne zu dem beliebtesten Aussichtspunkt Cuencas, dem TURI. Dieser ist besonders in der beginnenden Abenddämmerung lohnenswert. Der Turi liegt am Rande der Stadt an einem Hügel und bietet die beeindruckenste Aussicht über die ganze Stadt. In der Ferne lassen sich die Berge des Nationalparks Cajas erkennen, welcher nur eine halbe Stunde Autofahrt von Cuenca entfernt ist, und man sich wie die schottischen Highlands auf 4000m Höhe vorstellen kann. |
TippLa Baraca: |
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Riobamba
Dieses gemütliche Städtchen liegt mitten in Ecuador und dessen Anden. Direkt neben Riobamba erhebt sich der mächtige, über 6300m hohe Chimborazo. Im Westen sehen Sie den oft rauchenden Vulkan Tunguragua und etwas entfernter das gewaltige Massiv des Altars. Die meisten 5- und 6 Tausender Ecuadors sind von Riobamba aus zu sehen. Die einstige Landeshauptstadt ist das bedeutendste agrarische Zentrum und hat einen sehr hohen Anteil indianischer Bevölkerung. Schon vor den Inkas war die Umgebung sehr besiedelt und landwirtschaftlich genutzt. Da Riobamba früher, auch zu Zeiten der Spanier, ein wichtiges politisches Zentrum war, ist die Altstadt reich an kolonialen Bauten.
SehenswertAltstadt: |
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Baños
Dieses gemütliche Städtchen ist sowohl bei Ecuadorianern wie Ausländern eines der beliebtesten Orte Ecuadors. Es liegt in mitten grün bewaldeter Berge, am Fuße des rauchenden Tungurahuas, umgeben von vielen Wasserfällen und rauschenden Flüssen und stellt das Eingangstor in das weite Amazonas Gebiet dar. Sie finden in diesem warmen, frühlingshaften Klima eine entspannte Atmosphäre, die zum Schlendern oder zu einem der vielen, angebotenen Aktivitäten einlädt. Abends können Sie sich in den heißen Thermalbädern erholen, oder das bewegte Nachtleben kennen lernen.
SehenswertTierpark |
TippNehmen Sie ein halbes Stündchen vor der Dämmerung eine kleine sportliche Wanderung wahr. Am Ostrand, nur wenige Minuten von Zentrum entfernt, führt ein kleiner, unscheinbarer Weg zum beliebtesten Aussichtspunkt hoch. Genießen Sie die Aussicht und die Stimmung, wenn in der angehenden Dunkelheit die Lichter der Stadt angehen. Auch können Sie von hier aus den oft rauchenden oder gar Feuer speienden Kegel des Tungurahua sehen. |
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Guayaquil
Der richtige Name der Stadt lautet Santiago de Guayaquil. Es ist die Hauptstadt der Provinz Guayas und die größte Stadt sowie der wichtigste Hafen in Ecuador. Mit knapp 2 Mio. Einwohnern – schließt man den Großraum Guayaquil mit ein, sind es sogar mehr als 3 Mio. Menschen – ist sie fast doppelt so groß wie die Hauptstadt Quito.
Dank der Stiftung Fundación Malecón 2000 konnten Teile des Zentrums in den letzten Jahren zu einem Ensemble aus restaurierten Kolonial-, und Republikbauten des 19. Jahrhunderts und moderner Architektur wieder aufgebaut oder ausgebaut werden. Insbesondere dem ehemaligen Hafendamm, der zur Uferpromenade Malecón 2000 ausgebaut wurde, ist dies zugute gekommen. Der Ursprung Guayaquils am Fuß des Cerro Santa Ana, das mit seinen Holzbauten koloniales Ambiente bewahrende Barrio Las Peñas, wurde ebenfalls restauriert.
SehenswertSehenswert ist das Museum für Anthropologie und moderne Kunst (MAAC), das moderne Museum oder das Stadtmuseum. Sehr lohnenswert ist auch ein Besuch des Parque Histórico in Samborondón am Guayaquil gegenüber liegenden Ufer des Daule. Er wurde 2003 eröffnet und gibt einen Einblick in das kulturelle und Naturerbe Guayaquils. |
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Tena
Tena ist die Haupstadt der Provinz Napo und Verkehrsknotenpunkt zwischen Baeza, Coca und Puyo/Banos. In dem 12.000 Einwohner zählenden Städtchen befinden sich zahlreiche Veranstalter von Dschungel- und Raftingtouren und es lässt sich von Quito aus in nur ca. 5 Std. erreichen. Von verschiedenen Hügeln umgeben, liegt Tena abseits der großen Erdölfelder und hat daher im Gegensatz zu anderen Städten des ecuadorianischen Amazonasbeckens kein so starkes Wachstum erfahren. Vielleicht rührt es daher, dass es ein geordnetes, sauberes Stadtbild aufweist, das allerdings ohne städtebauliche Höhepunkte auskommt.
SehenswertDie bedeutendste Sehenswürdigkeit ist der Parque Amazónico, ein Park mit botanischem Garten und Flussstrand auf einer Halbinsel zwischen den Flüssen Tena und Pano. |
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