Costa Rica ist ein tropisches Land, das nur zwei Jahreszeiten kennt: Regenzeit und Trockenzeit. Letztere dauert in der Regel von Ende Dezember bis April, das restliche Jahr gehört der Regenzeit. Dennoch kann das Land das ganze Jahr über bereist werden, denn auch während der Regenzeit herrscht in der ersten Tageshälfte überwiegend gutes Wetter, und nur am Nachmittag kann es zu kurzen, aber heftigen Schauern kommen. Das Klima Costa Ricas wird jedoch auch durch beträchtliche Höhenunterschiede geprägt. Die Gebirgskette bildet eine natürliche Wetterscheide zwischen Nord- und Süd Costa Rica. Die Temperaturen hängen also nicht unbedingt von der Jahreszeit, sondern von den Höhenstufen ab.
Zentraltal und Pazifikküste
Das Zentraltal und die Pazifikseite genießen etwa von Dezember bis April die Trockenzeit. Den Rest des Jahres muss man mit Regen rechnen, der in der Regel aber erst am Nachmittag einsetzt. In San José und im Zentraltal findet man einen "ewigen Frühling" mit Tiefsttemperaturen um 15 °C und Höchstwerten von durchschnittlich 26° C. An der Pazifikküste ist es generell sehr heiß, teilweise liegen die Temperaturen über 30˚C. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit kann es in den tiefer gelegenen Regionen sehr drückend sein.
Karibikküste
Die Temperatur an der karibischen Küste liegt ganzjährig bei etwa 25°C. Es gibt hier eigentlich keine richtige Regen- oder Trockenzeit. Aufgrund der Passatwinde und den Wetterbedingungen auf dem Atlantischen Ozean fallen das ganze Jahr über tropische Regenschauer. Weniger Niederschlag fällt nur im Januar, Februar und März. Im August bzw. September gibt es jährlich eine kurze Trockenperiode. Zwischen September und Februar gibt es starke Regenphasen, allerdings beschränken sich diese meist auf den Nachmittag. Die nassesten Monate hier sind Juli und November.
Bergland
In den Bergen sinken die Temperaturen. In den Gebieten bis 3300 Meter liegen sie nur noch zwischen 10 bis 16° C. Beispielsweise auf den hohen Gipfeln des Cerro Chirripó und des Vulkans Irazú wird es meistens nicht wärmer als 7°C. Auf den höchsten Berggipfeln sind Nachtfröste nicht ungewöhnlich. Innerhalb einer Höhenlage bleiben die Temperaturen allerdings während des ganzen Jahres relativ konstant.
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