Die trockenste Wüste der Welt: Atacama
Die bizarre Landschaft der Atacama-Wüste bietet verschiedene interessante Sehenswürdigkeiten. Bedeutende Städte der Region sind Arica, Iquique, Calama, San Pedro de Atacama und Antofagasta. Von Arica aus lässt sich gut der Nationalpark Lauca und das Azapa-Tal erkunden. Der touristisch bedeutendste Ort in der Region ist San Pedro de Atacama.
Der berühmte Salzsee Salar de Atacama hat eine Fläche von mehr als 3000 Quadratkilometern. In ihm laufen mehrere Flüsse zusammen. Das stark mineralhaltige Wasser läuft jedoch nicht ab, sondern verdunstet in der Wüstenhitze und hinterlässt eine stark salzhaltige Kruste, die mit Lehm vermischt ist. Diese ist stellenweise blendend weiß, meist jedoch in einem gräulich-bräunlichen Farbton anzutreffen. Wo die Salzkruste durchbrochen ist, bilden sich kleine Lagunen, in denen Flamingos leben.
Auch Tagesausflüge nach Bolivien, zum Beispiel zur Laguna Colorada oder zum Salar de Uyuni sind von der Atacamawüste aus möglich.
SehenswertEin weiterer Höhepunkt ist das Tal des Mondes („Valle de la Luna“). Tatsächlich ist die beste Besuchszeit zum Sonnenuntergang, der die bizarren Felsformationen erst in gelborange, dann tiefrot und über violett bis dunkelblau erstrahlen lässt, bevor der Mond sein fahles Licht über die Szenerie ausbreitet. |
TippEin interessantes Ausflugziel sind die Tatio-Geysire: Aus diversen Erdlöchern dampft und sprudelt im Hochtal von Tatio heißes Wasser aus dem Boden, bildet teilweise hohe Fontainen und blubbernde Schlammlöcher. Ein faszinierendes Schauspiel, das einem die vulkanische Aktivität des Untergrundes auf vor Augen führt. |
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La Serena – Valle D´Elqui – Isla Damas
Knapp 500 Kilometer nördlich von Santiago liegt La Serena, eine ca. 110.000 Einwohner große Stadt am Meer, die sowohl für Bade- als auch für Natur- und Aktivurlaub geeignet ist. Das Wahrzeichen von La Serena, der Leuchtturm, liegt direkt an dem über acht Kilometer langen Sandstrand. Das benachbarte Elqui-Tal ist bekannt für seine Früchte, unter anderem wachsen hier Feigen, Papayas und Trauben. Letztere werden übrigens nicht nur zu Wein, sondern auch zu Pisco verarbeitet. Die bekannteste Pisco-Brennerei befindet sich auch im Valle D´Elqui (die meisten Tagesausflüge beinhalten eine Besichtigung).
SehenswertDen Abend bzw. die Nacht sollten Sie in La Serena auf keinen Fall verschlafen, sondern stattdessen eine Tour zu einem Observatorium unternehmen. Das Elqui-Tal ist auf Grund des überaus klaren Himmels eine der besten Gegenden der Welt, um in die Sterne zu schauen. Drei der wichtigsten Observatorien der Welt wurden hier errichtet: El Cerro Tololo, Las Campanas und La Silla. |
TippAuch Tierfreunde kommen in dieser Region nicht zu kurz. Im Naturreservat Pingüino de Humboldt, insbesondere auf der Isla Damas, kann man eine Vielzahl von seltenen Tieren beobachten, darunter Seelöwen, Pelikane, Kormorane, Humboldt-Pinguine sowie die einzige Kolonie von Großen Tümmlern in Chile und mit etwas Glück sogar Wale (von September bis März). |
Chiles edle Tropfen – die Weinregion um Santiago
Wein aus Chile genießt in aller Welt einen sehr guten Ruf und der Besuch eines Weingutes lohnt sich in jedem Fall. Verlässt man die Hauptstadt gen Süden findet man sich in Chiles „Obst- und Weingarten“ wieder. Im „Valle de Colchagua“ finden sich die besten Weinanbaugebiete Chiles. In dieser von der Sonne verwöhnten Gegend gedeihen die Trauben bestens und werden zu den besten Weinen des Landes verarbeitet. Die meisten Weingüter bieten Führungen und Weinproben an, oft auch mit etwas Besonderem verbunden. Das Gut Viña Viu Manent bietet beispielsweise Kutschfahrten durch die Weingärten an.
Ein beliebtes Naherholungsgebiet ist der „Cajón del Maipo“ südwestlich von Santiago. Ein kleiner Kunsthandwerkermarkt kann an Wochenenden besucht werden. Hier liegt auch das berühmte und größte Weingut Chiles: Concha y Toro.
SehenswertWer als Mitbringsel nicht nur auf Alkoholisches zurückgreifen möchte, der wird im Töpferzentrum des Landes, Pomaire, sicherlich fündig. Das Dorf liegt 65 Kilometer westlich von Santiago. |
TippWir empfehlen als Weinprobe der besonderen Art die Tagestour im „Tren del Vino“. Der aufwändig restaurierte Zug rattert von San Fernando nach Santa Cruz durch die Weingärten. Dabei wird der Weinanbau näher erläutert, die guten Tropfen probiert und Mittagessen gibt es auch. |
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Chile - 4 Tage Santiago ClásicoLago Llanquihue und Lago Petrohué – der schönste Teil der Seenregion
Riesige Araukarien und jahrhundertealte Alerce-Bäume, tiefblaue Seen, grüne Wiesen und schneebedeckte Vulkane – die Seenregion („Región de los Lagos“) ist aus gutem Grund eine der meistbesuchten Regionen Chiles. Auch deutsche Auswanderer erkannten die Schönheit der Region und siedelten sich um den Lago Llanquihue an. Das hat zur Folge, dass man in Frutillar (deutsch: Erdbeerhain) das deutsche Einwanderermuseum besuchen kann und sich anschließend im „Alt Salzburg“ oder der „Bierstube“ mit einem Stück „Kuchen“ stärkt.
Eine sehenswerte Tagestour ist die Umrundung des Sees Llanquihue mit einem Abstecher zu den Wasserfällen „Saltos de Petrohue“. Von Puerto Varas aus können Sie den atemberaubenden Blick über den Lago Llanquihue auf die Vulkane Osorno und Calbuco genießen – der Vulkan Osorno wird wegen seiner perfekt geformten Spitze auch der „Fudschijama Chiles“ genannt – allerdings ist er nur für erfahrene Bergsteiger geeignet.
Weitere sehenswerte Orte in der Gegend sind Valdivia (mit der Brauerei „Kunstmann“, wo nach deutschem Reinheitsgebot gebraut wird), Temuco (Zentrum der Mapuche-Indianer), sowie der Hafen von Puerto Montt. Naturliebhaber sollten nicht auf einen Besuch des Nationalpark Vicente Perez Rosales und Alerce Andino verzichten.
TippFalls Sie mit dem Auto von Norden in die Seenregion fahren, empfehlen wir Ihnen, nicht die Hauptstraße Panamericana zu benutzen, sondern die landschaftlich weitaus reizvollere Strecke über Villarrica, Lican Ray und Panguipulli zu nehmen. |
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Chile - 5 Tage Faszination Seen & VulkaneChile - 9 Tage chilenische Seenregion - Mietwagentour
Holzkirchen und indianische Traditionen auf der Isla Chiloé
Die Isla Chiloé, lockt mit einer Natur, die an Irland erinnert: sanfte Hügel, grüne Wälder und Wiesen. Durch die Entfernung zum Festland entstand hier eine eigenständige Kultur aus den indianischen Kulturen und dem christlichen Glauben, den die Jesuiten mitbrachten, vermischt mit Eigenheiten der spanischen Eroberer und der deutschen Einwanderer.
Der Besucher kommt auf dem Weg von Puerto Montt zuerst nach Ancud. Der Markt, der Fischereihafen und die Atmosphäre dort sind das Besondere an dieser Stadt. Der Besuch des Regionalmuseums gehört ebenfalls zum Pflichtprogramm. Anschließend geht es weiter in den Süden der Insel. Die meisten Ortschaften liegen an den Fjorden, der dem Festland zugewandten Seite der Insel. Die Westseite der Insel besteht größtenteils aus undurchdringlichem Regenwald, der den Nationalpark Chiloé bildet. Ihn kann man auf einigen Wanderwegen und Lehrpfaden entdecken. Ein bisschen Glück muss der Besucher mit dem Wetter haben. Mit viel Wind und 2000-3000 mm Niederschlag pro Jahr gehört die Insel noch nicht zu den feuchtesten Flecken Patagoniens, aber die regenfreien, strahlend schönen Tage sind eher selten – die Chancen stehen im Januar und Februar am Besten.
SehenswertCastro ist die Provinzhauptstadt und bekannt für die „palafitos“, die bunten Stelzenhäuser entlang der Avenida Costanera (am nördlichen Ende) und den Kunsthandwerkermarkt. Einen Blick sollte man außerdem in die hölzerne Kathedrale an der Plaza de Armas werfen. |
TippDas Städtchen Dalcahue lohnt sonntags einen Besuch, wenn der Kunsthandwerkermarkt („Feria Artensanal“) stattfindet. Die Preise für Wollsachen, Schnitzereien, aber auch Fisch und Gemüse sind niedrig. Der Ort liegt an der Küste und der fangfrische Fisch zum Mittagessen schmeckt nach dem Einkaufsbummel besonders gut. |
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Chile - 5 Tage Faszination Seen & VulkaneDie Traumstraße des Südens: die Carretera Austral
Die „Carretera Austral“ wurde erst Ende der 80-er Jahre fertig gestellt und ist die erste und einzige Straßenverbindung in den Süden. Auf den über 1200 Kilometern von Puerto Montt bis Villa O’Higgins besticht die „Straße“ mit tiefblauen oder türkisfarbenen Seen, schneebedeckten Bergen, Fjorde und Gletscherlandschaften. Die wenigen Orte an der Carretera sind weit verstreut, man begegnet auch nur wenigen Autos auf der Strecke – die Zivilisation liegt hinter einem.
Die Straße lehrt den Touristen ein neues Zeitgefühl, die meist ungeteerte Straße mit zahlreichen Hindernissen lässt das Durchschnittstempo auf „kurz vor dem Stehenbleiben“ sinken. Das liegt aber auch an den zahlreichen Fotostopps, die jeder der kann, einlegt.
TippDie schönste Art die Carretera Austral zu entdecken ist mit einem Wagen. Leihen Sie sich – wenn Sie Zeit mitgebracht haben – einen geländegängigen Allrad-Jeep – und fahren Sie die gesamte Strecke. Möchten Sie bis Punta Arenas müssen Sie über die Ruta 40 (Argentinien) fahren, da es auf chilenischer Seite keine Straßenverbindung gibt. Die abwechslungsreiche, wunderschöne Strecke ist in jedem Fall ein unvergessliches Highlight ihrer Reise. Denken Sie an aufgeladene Batterien und genügend Filme bzw. Speicherplatz auf ihrer Kamera. |
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Chile/Argentinien - 20 Tage Patagonien - MietwagentourTorres del Paine: der berühmteste Nationalpark Chiles
Ein El Dorado nicht nur für Wanderfreunde, sondern für alle Naturliebhaber ist der Nationalpark Torres del Paine. Er ist ein Muss für jeden Chile-Urlauber. Von eintägigen Wanderungen bis hin zu zwei Wochen – man kann viel Zeit im Park verbringen und immer wieder neues entdecken.
Die „Torres“, die Wahrzeichen des Parks, sind in einer doch recht beschwerlichen Tageswanderung zu erreichen, für die Mühen entlohnt bei gutem Wetter jedoch der phänomenale Blick auf die drei Türme. Auf der anderen Seite befindet sich der Gletscher „Grey“, den Sie mit dem gleichnamigen Boot aus nächster Nähe erkunden können. An Bord wird „Pisco on the rocks“ serviert – das Nationalgetränk mit Eis direkt aus dem Gletscher. Direkt hinter dem Gletscher beginnt das „Campo de Hielo Sur“, das südliche Eisfeld, welches sich hinter dem Gletscher über 350 Kilometer lang erstreckt. Ein beeindruckender Gedanke, wenn man vor der Eiswand steht oder auf sie hinabblickt.
Auch Spaziergänge entlang der Seen Nordenskjöld und Pehoe sind wunderschön und vermitteln Ihnen einen Eindruck von der Größe und Großartigkeit der Landschaft Patagoniens und speziell des Torres del Paine.
TippAuch wenn Ihnen auf Ihrer Patagonienreise zahlreiche Gletscher begegnen, sollten Sie doch einen Abstecher ins argentinische El Calafate machen um den Gletscher Perito Moreno zu besuchen. Die über 60 Meter hohe Eiswand ist beeindruckend und Sie werden erstaunt sein, welchen Lärm es macht, wenn selbst kleine Eisstücke abbrechen und ins Wasser fallen. |
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Peru/Bolivien/Chile - Magie der AndenChile - 4 Tage Punta Arenas & Torres del Paine
Argentinien/Chile - Wildes Patagonien
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Bis ans Ende der Welt: Feuerland (Tierra del Fuego)
Ein magischer Name, der für viele Europäer Ferne und Abenteuer bedeutet. Der Archipel Feuerland ist der südlichste, nicht von ewigem Eis bedeckte Fleck der Welt. Wie auch in Patagonien verläuft die Staatsgrenze zwischen Argentinien und Chile durch Feuerland. Chile besitzt mit 52.000 Quadratkilometern den größeren, aber auch den unerschlosseneren Teil. Außer Porvenir und Puerto Williams gibt es keine nennenswerten Siedlungen und kaum Infrastruktur. Einfacher und genauso schön ist der Besuch der argentinischen Seite Feuerlands, wo vor allem Ushuaia, als südlichste Stadt der Welt, auf der Hauptinsel (sie heißt ebenfalls Feuerland) die Besucher anlockt.
Die Osterinsel
670 Kilometer von der chilenischen Küste liegt der Juan-Fernández-Archipel, bestehend aus den Inseln „Isla Robinson Crusoe“, „Isla Alejandro Selkirk“ und „Isla Santa Clara“. Der Seefahrer Alexander Selkirk war es nämlich, der 1704 auf der kleinen Insel vor Chile strandete und 4 Jahre und 4 Monate alleine auf der Insel lebte. Seine Geschichte lieferte Daniel Defoe die Idee für den Roman „Robinson Crusoe“. Noch heute ist auf dieser Insel abseits des Massentourismus der Abenteuergeist zu spüren. Aber keine Angst, Sie sind dort nicht alleine, es leben heute etwa 550 Menschen auf der Isla Robinson Crusoe.
Noch weiter vom chilenischen Festland entfernt, knapp sechs Flugstunden von Santiago mitten im Pazifik, liegt die Osterinsel. Dieses 171 Quadratkilometer große Eiland ist die isolierteste menschliche Ansiedlung der Welt, knapp 2000 Kilometer sind es bis zur nächsten bewohnten Insel. Kein Wunder also, dass die Menschen auf der Insel eine völlig andere Kultur leben als in Chile. Charakteristisch für die Osterinsel sind die zwischen zwei und über 10 Meter hohen „Moais“, die Steinstatuen mit überdimensionalen Köpfen, von denen es fast 1000 Stück auf der Osterinsel gibt. Die meisten davon stehen am inneren und äußeren Krater des Vulkans Rano Raraku. Rund um Orongo sind außerdem viele der insgesamt 6000 Petroglyphen der Insel zu finden. Weiterhin gibt es zahlreiche große Tempelanlagen zu besichtigen. All dies zusammen bildet die Kultur der Rapa Nui, die man vermutlich nie ganz entschlüsseln wird, da schon zuviel unwiderruflich verloren gegangen ist.
TippNeben dem Besuch der kulturellen Stätten sollte Ausspannen am Strand oder bei sportlichen Aktivitäten im Wasser oder hoch zu Pferd nicht zu kurz kommen. |
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