Búzios
Wirkliche Traumstrände finden sie 179 km in nördlicher Richtung von Rio de Janeiro, in dem kleinen mondänen Badeörtchen Búzios. Der Ort verfügt über 23 Strände, die zu den schönsten ganz Brasiliens gehören sowie über ein lebendiges Nachtleben und exklusive internationale Restaurants.
Florianópolis
Florianópolis ist ohne Zweifel die schönste Stadt Südbrasiliens. Obwohl eine Großstadt mit 332.000 Einwohnern, wirkt sie eher provinziell und fasziniert durch ihre geteilte Lage zwischen Insel und Festland, verbunden durch zwei große Brücken. Der Hauptteil der Stadt (97,3 Prozent) mit dem Stadtzentrum liegt auf der Ilha de Santa Catarina. Sie liegt 500 m vom Festland entfernt, ist 18 km breit und 54 km lang. Wegen ihrer grünen Hügellandschaft, den Seen und den 42 Stränden ist sie ein wahres Naturparadies. Der touristisch erschlossenste Strand ist der Canasvieiras mit flachem, wellenarmen Wasser. Weiterhin beliebt sind die Strände Jurerê und Ingleses, dessen Name von einem gestrandeten englischen Schiff herrührt. Von allen drei Stränden kann man Inseltouren unternehmen, beispielsweise zur idyllischen Lagoa da Conceição oder zum bei den Surfern beliebten Strand von Joaquina. Im südlichen Teil der Insel geht es ursprünglicher zu. Hier befindet sich auch die erste ökologische Pousada. Die Berge reichen teilweise bis ans Meer, versteckte Strände und Wasserfälle lassen sich nur zu Fuß erreichen, schöne Wanderpfade führen durch artenreiche Naturschutzgebiete. Die über 4.000 Jahre alten Höhlenzeichnungen gehören ebenso zu den Besucherattraktionen wie die Wale, die man zwischen Juni und Oktober von einer Observationsstation beobachten kann.
Jericoacoara
Etwa 300 km nördlich von Fortaleza trifft man auf einen der – laut Washington Post – zehn schönsten Strände der Welt mit dem indianischen Namen Jericoacoara, von den Brasilianern liebevoll Jeri genannt. Eine Hauptattraktion ist die 30 m hohe Düne auf der allabendlich der Sonnenuntergang von einer Menge von Besuchern zelebriert wird. Eine andere Hauptattraktion ist der eine Stunde Fußmarsch entfernte Pedra Furada, ein bizarrer Felsen im Meer mit einer Öffnung, hinter der reizvoll die untergehende Sonne erscheint. Mit einem Buggy, den man vor Ort inklusive Fahrer leihen kann, erreicht man die in den Dünen versteckten Süßwasseroasen mit kristallklarem Wasser, die zum Baden und Entspannen einladen. Den Abend verbringt man am besten in einem der kleinen Fischrestaurants des Ortes oder man genehmigt sich einen exotischen Cocktail an einem der fahrbaren Barstände, die nach Sonnenuntergang am Strand eröffnen. Im ganzen Dorf gibt es keine befestigte Straße, alle Pousadas, Restaurants und Wohnhäuser sind auf Sand gebaut. Einziges Fortbewegungsmittel sind die typischen Buggys.
Olinda
Olinda liegt im Bundesstaat Pernambuco und bedeutet im portugiesischen „die Schöne“. Diesen Namen trägt das Städtchen, fünf Kilometer von Recife entfernt, nicht umsonst. Olinda besitzt 22 gut erhaltene Kirchen, elf Kapellen und zahlreiche alte, meist zweigeschossige Wohnbauten mit maurischen Balkonen und portugiesischen Kacheln. 1982 wurde der Ort von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt. Olinda ist vor allem bekannt durch seinen folkloristischen Straßenkarneval, der als der farbigste und kreativste Brasiliens gilt.
Ouro Preto
Das Barockstädtchen Ouro Preto in Minas Gerais gehört zu den kunsthistorisch interessantesten Reisezielen des Landes. Seit 1933 unter Denkmalschutz stehend und 1980 von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt, stellt das Goldgräberstädtchen ein einziges historisches Freilichtmuseum dar. Zahlreiche gut erhaltene Herrenhäuser sowie prächtige barocke Kirchen und Museen zeugen von der Zeit der bandeirantes, der Goldsucher, die sich im 17. und 18. Jahrhundert in dieser Stadt ansiedelten. Nach Erschöpfung der Goldvorkommen entwickelte sich das Städtchen zu einer Oase der Kunst, der Architektur und der Kultur. Am Abend fasziniert Ouro Preto vor allem durch die romantische Laternenbeleuchtung seiner Gassen und Plätze, das studentisch geprägte Nachtleben sowie seine gute regionale Küche.
TippUnbedingt probieren sollten Sie die regionale Spezialität, das „pão de queijo“ (Käsebrötchen), das nirgendwo in Brasilien eine derartige Vollendung findet wie in seiner Geburtsregion Minas Gerais. |
Parati
Wenige Reisestunden von der Ilha Grande entfernt liegt Parati, ein museales Kolonialstädtchen aus dem 17. Jahrhundert. Neben Ouro Preto und Olinda in Pernambuco gehört es zu den wenigen gut erhaltenen historischen Kleinstädten Brasiliens. Es besticht durch seine Architektur, seine romantischen Gassen und Plätze sowie sein reges Nachtleben. Ortsnahe Strände gibt es kaum, dafür aber ein großes Angebot an Bootstouren zu den vorgelagerten Inseln.
Porto Seguro, Arraial d‘Ajuda und Trancoso
730 km von Salvador entfernt liegt der Ort Porto Seguro, eines der beliebtesten Reiseziele der Brasilianer. An diesem Ort soll der offizielle Entdecker Brasiliens Pedro Álvares Cabral, im Jahre 1500 zum ersten Mal brasilianischen Boden betreten haben. Im etwas vom touristischen Zentrum entfernt liegenden historischen Stadtteil findet sich noch mancherlei Zeugnis der Vergangenheit. Die meisten Besucher kommen jedoch wegen der traumhaften Strände und des ausgelassenen Nachtlebens nach Porto Seguro. Wer es etwas beschaulicher mag, sollte auch auf die Strände nördlich und südlich von Porto Seguro ausweichen. Nur wenige Kilometer und nur mit einer Fähre erreichbar liegt der beschauliche Wallfahrtsort Arraial d’Ajuda. Der Name geht zurück auf die Schutzpatronin des Ortes Nossa Senhora d’Ajuda, nach der auch die kleine Jesuitenkirche (1549-51) benannt ist. In den 70ern Lieblingsziel von Hippies uns Aussteigern, entwickelte sich der Ort langsam zu einem beliebten internationalen Touristenziel. Dies hat der Beschaulichkeit des Ortes und der Schönheit seiner Strände jedoch keinen Abbruch getan. Aufgrund strenger Umwelt- und Bauauflagen konnte Arraial d’Ajuda seinen dörflichen Charme bewahren. Nach einem schönen Tag am Strand trifft man sich abends auf einen Cocktail in einem der zahlreichen Restaurants oder Bars auf dem sogenannten „Broadway“ (bróduei) wie die Ausgehmeile Arraial d’Ajudas liebevoll genannt wird. Auch die Geschäfte haben meist bis spät am Abend geöffnet.
TippArraial d´Ajuda ist auch Wohnort vieler Künstler, die ihre Kreationen von ihren Wohnzimmern aus verkaufen. Hier lohnt es sich allemal einen Gang durch die Wohnviertel zu unternehmen. Bilder, kleine Möbel und Keramiken sind hier meist individueller, kreativer und preiswerter als auf dem „Broadway“. |
Rio de Janeiro
Cidade Maravilhosa, "wunderschöne Stadt", nennen die Einwohner Rio de Janeiros ihre Heimat. Das ganz zu Recht: Wohl keine andere Stadt der Welt liegt schöner eingebettet zwischen Meer und Hügelwelt. Die bekanntesten Hügel (morros) der Stadt sind der 395 m hohe Pão de Açucar (Zuckerhut), der Corcovado (709 m) mit der Christus-Statue, die Pedra Blanca (1.024 m) und der Pico da Tijuca (1.021 m). Durch den Gebirgszug der Serra de Carioca mit dem Tijuca-Nationalpark wird Rio in die ärmere Nordzone und die mit ihren Strandabschnitten weltberühmte Südzone aufgeteilt. Mit einer Gesamtfläche von 120 qkm ist der Tijuca-Nationalpark das größte innerstädtische Regenwaldgebiet der Welt. Rio ist nach São Paulo die zweitgrößte Stadt Brasiliens und liegt unmittelbar an der Guanabara-Bucht. Der Name (port. für „Fluss des Januars“) entstand, weil der Seefahrer Gaspar de Lemos am 1. Januar 1502 die Bucht entdeckte und sie irrtümlich für die Mündung eines großen Flusses hielt. Im eigentlichen Stadtgebiet leben heute mehr als sechs Millionen Einwohner, knapp zwölf Millionen im gesamten Einzugsgebiet. Die Bewohner der Stadt nennt man Cariocas, nach einem Wort aus dem Tupí-Guaraní (der Sprache der Eingeborenen), welche „Hütte des weißen Mannes“ bedeutet.
SehenswertTijuca-Nationalpark: Nur wenige Autominuten von der Innenstadt entfernt, liegt der Tijuca-Nationalpark ideal um der Hektik der Stadt zu entfliehen. Das größte innerstädtische Regenwaldgebiet der Welt beherbergt jede Menge tropischer Vegetation wie Brasil-, Jequetibá- und Jacarandabäume, Wasserfälle, verborgene Pfade, schöne Aussichtspunkte und eine artenreiche Tierwelt. |
Zu finden in unseren Reisen:
Brasilien - 4 Tage Rio de JaneiroBrasilien - 5 Tage Rio de Janeiro Aktiv
Salvador da Bahia
Salvador, die Hauptstadt des Bundesstaates Bahia, liegt an der Baía de Todos os Santos / Allerheiligenbucht. Es ist die Stadt mit dem höchsten Anteil schwarzer Bevölkerung in ganz Brasilien. Zwei Drittel der 2,5 Millionen Einwohner sind Afrobrasilianer. Die Stadt ist ein Schmelztiegel europäischer, indigener und afrikanischer Religionen, Mythen, Traditionen und Kulturen. Salvadors historisches Viertel Pelourinho ist geprägt von kolonialer Architektur. Es wird behauptet, dass es in Salvador 365 Kirchen gibt, für jeden Tag im Jahr eine. Das ist wohl etwas übertrieben, trotzdem ist ihre Anzahl und Schönheit erstaunlich. Die kulturelle und religiöse Identität der Schwarzen ist allgegenwärtig. In den über 1.000 Kultstätten, den terreiros, werden afrobrasilianische Rituale wie der Candomblé gepflegt.
SehenswertUnbedingt probieren sollte man die kulinarischen Speisen der Bahianas, der typischen Frauen aus Bahia. Man erkennt sie sofort an ihrem langen weißen Spitzenkleid und dem weißen turbanähnlichen Kopftuch. Am Straßenrand in der Altstadt bieten sie in großen Kochtöpfen typisch afrobrasilianische Speisen, meist basierend auf Kokosmilch, Dendêöl und Maniok an. |
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